Blick ins Buch

Sci-Fi

Die Stadt und die Sterne

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Über das Buch

Jenseits der Stadtgrenze

In ferner Zukunft hat sich das Antlitz der menschlichen Gesellschaft radikal verändert. In Diasper, der riesigen, durch eine Kuppel hermetisch abgeriegelten letzten Stadt auf der Erde, leben die Menschen tausend Jahre, speichern ihre Erinnerungen und werden danach wiedererweckt. Doch als ein Kind ohne Erinnerungen geboren wird und alles hinterfragt, gerät eine scheinbar perfekte Gesellschaft ins Wanken…

Editionen (1)

ISBN9783641060848
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum05.09.11
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

5 Rezensionen

3,3

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  • cloudjumper
    cloudjumper

    1400 Follower

    3,0

    In einer utopischen künstlichen Stadt, die niemand verlassen will, wird ein Mensch geschaffen, dessen Neugier auf die Welt ausserhalb dieser Stadt größer ist als die Furcht... Hach ja... Meisterwerke eines Genres sind dazu verdammt, dass der Leser / die Leserin ein halbes Jahrhundert später, sich diesen Status regelrecht erarbeitend analysieren muss, um die Vergabe dieses Titels zu verstehen. So ging es mir mit diesem Werk. Sprachlich verständlich und schnörkellos, ist es der Inhalt der mitunter zäh daher kommt und den man so lange kauen muss, bis sich die Konsistenz auflöst, um den Geschmack zu erfassen. Die Idee ist interessant, die Ausgestaltung erfrischend anders (es gibt weder Kämpfe, noch Action o.ä.) aber es zieht sich in die Länge und ist zuende, wenn es richtig beginnt. Ja, das war ganz anders als die Genrevertreter seiner Zeit (50er) und besitzt daher seinen Titel 'Meisterwerk' - aber die heutigen Lesegewohnheiten werden vermutlich nur streckenweise daran Freude finden.

    8. Juni 2026

  • niiise
    niiise

    45 Follower

    3,0

    In der fernen Zukunft unserer Erde, nachdem die Ozeane ausgetrocknet sind, haben die Menschen sich in eine letzte Bastion zurückgezogen — Diaspar. Eine Stadt, in der die Menschen 1000 Jahre alt werden und nach ihrem Tod mit den zwischenzeitlich gespeicherten Erinnerungen wiedergeboren werden. Jeder Mensch hat bereits unzählige Leben geführt, ein jedes davon in Diaspar. Niemand käme auf die Idee, die Stadt zu verlassen, denn sie bietet jeglichen Komfort. Außerhalb der Stadt gibt es vermeintlich nichts außer einer Wüste. Angst und eine innere Hemmschwelle halten die Menschen innerhalb der sicheren Mauern und keiner hinterfragt die seit Jahrtausenden gültigen Begebenheiten. Bis auf Alvin. Er ist einzigartig. Es ist sein erstes Leben und im Gegensatz zu den anderen Bewohnern interessiert er sich brennend für das, was wohl außerhalb Diaspars liegt. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf äußerst spannende Dinge, die letzten Endes nicht nur ihn nachdenklich stimmen... „Die Stadt und die Sterne“ ist ein SciFi-Klassiker und beschreibt eine Welt, die ein Höchstmaß an Effizienz erreicht hat: Menschen werden extremst alt und trotzen dem Tod, Maschinen bauen und erhalten sich selbst und eine übergeordnete Entität überwacht und reguliert die Stadt. Doch trotz dieser hochentwickelten Gesellschaft, findet sich auch hier, verkörpert durch Alvin, das menschliche Bedürfnis nach mehr. Das endlose Streben nach Wissen und danach, das Unergründliche zu ergründen. Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings las es sich meines Erachtens manchmal zu sehr wie eine sachliche Berichterstattung - da fehlte mir Gefühl. Trotzdem ist es meisterlich erdacht, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Clarke das Buch in den 1950er Jahren geschrieben hat. Und manches, was damals Zukunftsmusik war, ist heute gar nicht mal so weit entfernt. Spannend.

    23. Sept. 2022

2 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Arthur C. Clarke

Arthur C. Clarke zählt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein zu den größten SF-Autoren des 20. Jahrhunderts. Geboren 1917 in Minehead, Somerset, entdeckte er die Science-Fiction durch die Bücher von H. G. Wells und Olaf Stapledon. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als technischer Offizier der Royal Air Force diente, studierte er Physik und Mathematik am King’s College in London. Gleichzeitig betätigte er sich als Autor: 1946 erschien seine erste Story im SF-Magazin Astounding, sein erster Roman zwei Jahre später. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichte er nicht nur weitere preisgekrönte Erzählungen und Romane, sondern auch etliche populärwissenschaftliche Artikel und Bücher, in denen er viele technische Entwicklungen vorwegnahm. Clarke starb im März 2008 in seiner Wahlheimat Sri Lanka.

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