Classique de l'année 2009 dans le domaine Philologie française - Littérature, , langue: français, résumé: LIVRE PREMIER: UN JUSTE ***I. M. MYRIEL ***En 1815, M. Charles-François-Bienvenu Myriel était évêque de Digne. C'était un vieillard d'environ soixante-quinze ans; il occupait le siége de Digne depuis 1806.Quoique ce détail ne touche en aucune manière au fond même de ce que nous avons à raconter, il n'est peut-être pas inutile, ne fût-ce que pour être exact en tout, d'indiquer ici les bruits et les propos qui avaient couru sur son compte au moment où il était arrivé dans le diocèse. Vrai ou faux, ce qu'on dit des hommes tient souvent autant de place dans leur vie et souvent dans leur destinée que ce qu'ils font. M. Myriel était fils d'un conseiller au parlement d'Aix; noblesse de robe. On contait que son père, le réservant pour hériter de sa charge, l'avait marié de fort bonne heure, à dix-huit ou vingt ans, suivant un usage assez répandu dans les familles parlementaires. Charles Myriel, nonobstant ce mariage, avait, disait-on, beaucoup fait parler de lui. Il était bien fait de sa personne, quoique d'assez petite taille, élégant, gracieux, spirituel; toute la première partie de sa vie avait été donnée au monde et aux galanteries.La révolution survint, les événements se précipitèrent; les familles parlementaires, décimées, chassées, traquées, se dispersèrent. M. Charles Myriel, dès les premiers jours de la révolution, émigra en Italie. Sa femme y mourut d'une maladie de poitrine dont elle était atteinte depuis longtemps. Ils n'avaient point d'enfants. Que se passa-t-il ensuite dans la destinée de M. Myriel? L'écroulement de l'ancienne société française, la chute de sa propre famille, les tragiques spectacles de 93, plus effrayants encore peut-être pour les émigrés qui les voyaient de loin avec le grossissement de l'épouvante, firent-ils germer en lui des idées de renoncement et de solitude? Fut-il, au milieu d'une de ces distractions et de ces affections qui occupaient sa vie, subitement atteint d'un de ces coups mystérieux et terribles qui viennent quelquefois renverser, en le frappant au c¿ur, l'homme que les catastrophes publiques n'ébranleraient pas en le frappant dans son existence et dans sa fortune? Nul n'aurait pu le dire; tout ce qu'on savait, c'est que, lorsqu'il revint d'Italie, il était prêtre.[...]
Wow, was ein Klopper! Seitentechnisch und inhaltstechnisch wirklich eine Herausforderung, die ich jedoch sehr genossen habe. Sprachlich nicht immer ganz ohne, da nicht editiert und veraltet, aber ich war sofort mittendrin im Kopfkino. Da nicht jeder die sprachliche Gestaltung feiern wird, ziehe ich einen Stern ab.
Next Challenge: Ich mag die Verfilmung mit Hugh Jackman(❤️) sehr und muss die mit Gerard Depardieu noch schauen. Ebenso will ich das Musical noch sehen. Les Miserables wird mich also so schnell nicht loslassen. 😊
6 Tage vor
4,0
Wow, was ein Klopper! Seitentechnisch und inhaltstechnisch wirklich eine Herausforderung, die ich jedoch sehr genossen habe. Sprachlich nicht immer ganz ohne, da nicht editiert und veraltet, aber ich war sofort mittendrin im Kopfkino. Da nicht jeder die sprachliche Gestaltung feiern wird, ziehe ich einen Stern ab.
Next Challenge: Ich mag die Verfilmung mit Hugh Jackman(❤️) sehr und muss die mit Gerard Depardieu noch schauen. Ebenso will ich das Musical noch sehen. Les Miserables wird mich also so schnell nicht loslassen. 😊
wo fange ich nur an?
„Die Elenden“ ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist ein Werk, das man erlebt, durchleidet, hinterfragt – und letztlich versteht. Victor Hugos Roman ist ein monumentales Zeugnis menschlicher Existenz, voll von Elend, Hoffnung, Moral und Erlösung. Seine Sprache ist präzise, bildhaft und oft abschweifend, doch jede dieser Abschweifungen trägt Sinn in sich. Es ist, als würde Hugo den Leser zwingen, die Welt nicht bloß zu betrachten, sondern sie zu durchdringen – in all ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit.
Was mich besonders beeindruckt hat, war Hugos Fähigkeit, in jedem Detail eine Idee zu verstecken. Kein Charakter, kein Schauplatz, keine Anekdote bleibt bedeutungslos. Selbst seine langen philosophischen und historischen Exkurse – etwa über das Klosterleben oder die Kanalisation von Paris – wirken nicht wie Umwege, sondern wie Wege zum Verständnis des Menschen. Hugo schafft es, das Kleine im Großen und das Große im Kleinen sichtbar zu machen.
Jean Valjeans Entwicklung gehört für mich zu den tiefgründigsten Charakterstudien der Weltliteratur. In ihm verdichten sich Schuld, Reue, Menschlichkeit und das Ringen um das Gute. Doch auch Figuren wie Javert, Cosette oder Marius tragen das moralische Gewicht des Romans. Niemand ist nur gut oder böse – jeder handelt aus Überzeugungen, Verletzungen, aus Glauben oder aus Angst.
Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr gefordert und gleichzeitig so reich belohnt hat. „Die Elenden“ verlangt Zeit, Geduld und Konzentration – aber es gibt einem mehr zurück, als man hineinlegt. Es ist kein Roman, den man konsumiert, sondern einer, den man durchlebt.
Am Ende hatte ich nicht das Gefühl, ein Buch geschlossen zu haben, sondern ein Kapitel menschlicher Erkenntnis. Ich habe nicht einfach gelesen – ich habe verstanden.
8. Okt. 2025
5,0
Ein literarisches Monument der Menschlichkeit
wo fange ich nur an?
„Die Elenden“ ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist ein Werk, das man erlebt, durchleidet, hinterfragt – und letztlich versteht. Victor Hugos Roman ist ein monumentales Zeugnis menschlicher Existenz, voll von Elend, Hoffnung, Moral und Erlösung. Seine Sprache ist präzise, bildhaft und oft abschweifend, doch jede dieser Abschweifungen trägt Sinn in sich. Es ist, als würde Hugo den Leser zwingen, die Welt nicht bloß zu betrachten, sondern sie zu durchdringen – in all ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit.
Was mich besonders beeindruckt hat, war Hugos Fähigkeit, in jedem Detail eine Idee zu verstecken. Kein Charakter, kein Schauplatz, keine Anekdote bleibt bedeutungslos. Selbst seine langen philosophischen und historischen Exkurse – etwa über das Klosterleben oder die Kanalisation von Paris – wirken nicht wie Umwege, sondern wie Wege zum Verständnis des Menschen. Hugo schafft es, das Kleine im Großen und das Große im Kleinen sichtbar zu machen.
Jean Valjeans Entwicklung gehört für mich zu den tiefgründigsten Charakterstudien der Weltliteratur. In ihm verdichten sich Schuld, Reue, Menschlichkeit und das Ringen um das Gute. Doch auch Figuren wie Javert, Cosette oder Marius tragen das moralische Gewicht des Romans. Niemand ist nur gut oder böse – jeder handelt aus Überzeugungen, Verletzungen, aus Glauben oder aus Angst.
Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr gefordert und gleichzeitig so reich belohnt hat. „Die Elenden“ verlangt Zeit, Geduld und Konzentration – aber es gibt einem mehr zurück, als man hineinlegt. Es ist kein Roman, den man konsumiert, sondern einer, den man durchlebt.
Am Ende hatte ich nicht das Gefühl, ein Buch geschlossen zu haben, sondern ein Kapitel menschlicher Erkenntnis. Ich habe nicht einfach gelesen – ich habe verstanden.
Absoluter Hammer! Ein Klassiker, das man gelesen haben muss!
Magst du den Film? Das Buch ist besser, auch wenn der Film SEHR gut umgesetzt ist, aber das Buch?! WOW, ich denke immer und immer wieder dara! 5 ⭐️ reichen nicht!
Eine 100/10
29. März 2026
5,0
Absoluter Hammer! Ein Klassiker, das man gelesen haben muss!
Magst du den Film? Das Buch ist besser, auch wenn der Film SEHR gut umgesetzt ist, aber das Buch?! WOW, ich denke immer und immer wieder dara! 5 ⭐️ reichen nicht!
Eine 100/10