Blick ins Buch

Fantasy

Tage einer Hexe

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Über das Buch

Eine unvergleichliche Geschichte voller Monster und dunkler Magie

Als Hexe hat Kosara viel Übung im Kampf gegen die gefährlichen Fabelwesen, die in jeder Neujahrsnacht über ihre Stadt herfallen. Es gibt nur ein Monster, das Kosara nicht besiegen kann: den Zmey, bekannt als Zar der Monster, dem sie als einzige je entkommen ist. Sie hat ihn einmal zu oft gereizt, und nun beginnt er sie zu jagen...

Nachdem Kosara ihren Hexenschatten – die Quelle ihrer Kräfte – kurz vor Mitternacht fast beim Kartenspiel an einen Fremden verloren hat, wird ihr klar, dass der Zmey sie verfolgt. Nun besteht ihre einzige Hoffnung darin, ihren Schatten gegen eine illegale Passage über die Mauer zur Nachbarstadt zu tauschen, wohin ihr die Monster nicht folgen können. Das Leben im sicheren Belograd wäre schön, doch Kosara entwickelt schon bald eine oft tödliche Krankheit, die schattenlose Hexen heimsucht. Nur die Rückgewinnung ihrer Magie kann sie heilen. Um ihren Schatten aufzuspüren, muss sie sich mit einem verdächtig aufrechten Ermittler zusammentun. Noch schlimmer als die Zusammenarbeit mit der Polizei ist – und alle Hinweise legen das nahe – dass Kosaras rettende Magie sich nun in den Händen des Zmey selbst befindet.

»Als würden sich Delilah S. Dawson und Naomi Novik zusammentun, um The Witcher neu zu schreiben.« Library Journal

Die Reihe Hexenkompendium der Monster:
Tage einer Hexe
Nächte einer Hexe

Editionen (3)

ISBN9783608966084
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum19.10.24
Seitenzahl464

Merkmale

9 Bewertungen

AnschaulichSympathischGlaubwürdigEntwickelndSpannendVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

625 Bewertungen

189 Rezensionen

4,1

Tippen zum Filtern

  • skippy.langstrumpf
    skippy.langstrumpf

    117 Follower

    4,5

    Spannend, düster und lustig 👤

    Blöd, wenn man als Hexe den eigenen Schatten hergibt. Dumm, wenn man während den schmutzigen Tagen auf den Friedhof geht. Unglücklich, wenn man vertraut. Oder doch die einzige Lösung? Kosara hat eine heftige Vergangenheit, lebt in einer düsteren Stadt und verliert ausgerechnet in der ersten Nacht der schmutzigen Tage ihren Schatten. Und so soll sie all den Monstern, den Upiren, den Ruba und vor allem dem grausamsten von allen, dem Zmey begegnen? 😳 Der Kontrast zwischen der düsteren Geschichte und dem schönen Cover hat mich sofort fasziniert! Das Buch ist wirklich schön geschrieben, stimmungsvoll, spannend und durchaus auch lustig. Ich freue mich schon auf Band 2📚

    Spannend, düster und lustig 👤

    19. März 2026

  • lucie.liest
    lucie.liest

    311 Follower

    5,0

    Mein bisheriges Jahreshighlight!! 🫶

    Habe das Buch passend zur Jahreszeit bereits im Januar gelesen bzw. das Hörbuch gehört und es regelrecht an einem Tag verschlungen! 🎧 War eine wirklich besondere Fantasy Mischung mit cooler und authentischer jungen Hexe als Protagonistin. Man taucht direkt ab in die mystische Geschichte mit den ganzen Monstern und Fabelwesen rund um die Geschichte um den Zemy. Dadurch hat es sich angefüllt als würde man sich in einem mittelalterlichen Roman befinden. Zeitgleich hätte es aber auch durch den „Krimi-Agenten“ Vibe und die „Action“ zwischendurch in der heutigen Zeit spielen können. Es war wirklich spannend, düster, trotzdem auch richtig witzig an machen Stellen und gleichzeitig so detailliert beschrieben, dass man komplett in die Geschichte gezogen wird. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin schon sehr gespannt drauf im nächsten Band wieder mit der Hexe Kosara mitzufiebern. Auch der Hauch von einer angedeuteten Lovestory hat mir persönlich völlig gereicht und sehr gut in das ganze Setting gepasst 😍👌 Besonders passend ist es auch um es zwischen den Jahren zu lesen, da die Geschichte an an Silvester spielt 📖✨

    Mein bisheriges Jahreshighlight!! 🫶

    1. Sept. 2025

  • east
    east

    827 Follower

    3,5

    Berliner Mauer mit slawischen Werwölfen

    Kosara ist eine eher durchschnittliche Hexe. Als Bürgerin von Chernograd verdient sie sich ihre Brötchen damit, Monster zu verjagen, Tränke zu brauen und mehr oder weniger hilfreiche Ratschläge zu verteilen. Als sie jedoch die Aufmerksamkeit des Zaren aller Monster auf sich zieht, muss sie alles auf eine Karte setzen und um zu fliehen ihren eigenen Schatten verkaufen. Doch sie will ihn natürlich zurück und muss sich dafür nicht nur mit der korrupten Polizei und dem organisierten Verbrechen anlegen, sondern auch mit der Magie selbst… Wenn dieses Buch bei mir für eine Sache gesorgt hat, dann für anhaltende Verwirrung. Von Anfang an liest man von Hexen, Tränken und magischen Sprüchen, von Monstern und der Mauer um Chernograd. Aber erklärt hat die Autorin eher wenig. Als Leser wird man direkt in die Handlung geworfen, begleitet Kosara dabei, eher ungute Entscheidungen zu treffen und kann ihren Gedanken lange nicht so ganz folgen. Die Protagonistin ist ein Bündel zerzauster Haare und Chaos, liebenswürdig und vielleicht auch ein kleines bisschen verrückt. Genau wie die Welt, in der sie lebt: Eine Stadt, umringt von einer magischen Mauer, die alles in der Stadt hält, Monster, Menschen und alles dazwischen. Draußen drumherum eine weitere Stadt, ohne Monster, ohne Magie, aber voller Farben. Klingt nach Konfliktpotenzial? Aber sowas von. Wer sich an der Stelle vielleicht an die Berliner Mauer oder den eisernen Vorhang erinnert fühlt, dem kann ich nur Recht geben, genau so wirkt auch die erdachte Mauer von Chernograd. Ob die Autorin damit bewusst politische Themen ansprechen wollte, lässt sich nicht sagen, aber die eine oder andere Frage zu Gerechtigkeit und Klassengesellschaft versteckt sich schon zwischen ihren Zeilen. Das in Kombination mit all der slawischen Mythologie, mit all den Monstern und Hexen, klingt nach einem wilden Ritt. Vielleicht liegt auch an genau der Stelle das Problem: An einer Stelle hat man das Gefühl, die Handlung spielt im frühen 20. Jahrhundert, im nächsten Moment wirft die Protagonistin mit moderner Sprache um sich, erzählt was von Poolparties und T-Shirts. Dann muss sie aber mit einem Segelschiff in das Reich der Monster reisen und hat noch nie eine Eisenbahn gesehen. Und dann ist da natürlich noch die Magie. Im Großen und Ganzen wirkt die Welt also etwas unausgereift, genau wie das Worldbuilding. Mehr als die zwei Städte und die Mauer und gelegentlich noch die Monster erwähnt die Autorin nie, was mir persönlich nicht ausgereicht hat, um mir eine ganze, schlüssige Welt vorzustellen. Dementsprechend lange hat es gedauert, bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Was man dann an der Seite von Kosara erlebt, ist durchaus spannend und zeitweilig auch extrem witzig und konnte mich dann auch begeistern und mitreißen, doch am Ende blieb in meinem Kopf trotzdem die Frage nach dem großen Ganzen, nach dem Hintergrund zur Welt der Monster und nach mehr Details zu Mythologie und Magie. Aber wer weiß, vielleicht erzählt und die Autorin dazu ja in Band zwei noch etwas.

    Berliner Mauer mit slawischen Werwölfen

    13. Apr. 2025

3 von 189 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 409%
ayrinn
ayrinn12. Okt. 2025

Das ist ja schonmal vielversprechend wenn die Hexe in den ersten Kapiteln ihre Magie verliert 🤣 ich bin gespannt wie es weiter geht!

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3 Kommentare verdeckt

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Autorin / Autor

Über Genoveva Dimova

Genoveva Dimova wurde in Bulgarien geboren und lebt heute als Archäologin und Fantasy-Autorin in Schottland. Ihr Erzählen ist verwurzelt in der slawischen Mythologie und ihre Figuren zeigen, wie man aus reiner Sturheit in unglaubliche Schlamassel geraten kann.

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