Blick ins Buch

Fantasy

Die Geister von La Spezia

3,5(21)
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Über das Buch

Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ... Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zuging: Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.

Editionen (2)

ISBN9783608124576
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum14.03.26
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

8 Rezensionen

3,5

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  • booknapping.de
    booknapping.de

    80 Follower

    5,0

    Überaus faszinierend und klug

    Überaus faszinierend und klug, diese mit phantastischen Elementen erzählte literarische Fiktion, die der Biografie Mary Shelleys folgt. Und wie gerne hätte ich mehr der sicher vorhandenen Bezüge zu klassischen Texten erkannt, leider kenne ich aber nur Mary Shelleys "Frankenstein" und weiß nur wenig über Lord Byrons Schaffen. Für einen längeren Text über diesen Roman brauche ich noch Zeit ...

     Überaus faszinierend und klug

    2. Mai 2026

  • lesehexe_sheena
    lesehexe_sheena

    120 Follower

    4,0

    Ich habe Die Geister von La Spezia mit ziemlichen Erwartungen begonnen – allein schon wegen der faszinierenden Ausgangsidee rund um Mary Shelley. Was mich von Anfang an gepackt hat, war die Stimmung. Oliver Plaschka schafft es unglaublich gut, dieses melancholische, fast nebelverhangene Italien des Jahres 1822 lebendig werden zu lassen. Besonders toll fand ich die Verknüpfung von historischer Realität mit fantastischen Elementen. Mary Shelley selbst fand ich als Figur sehr gelungen. Ihre Trauer um ihren Mann fand ich recht greifbar. Ich mochte, wie verletzlich sie dargestellt wird, aber gleichzeitig auch neugierig und mutig. Auch die Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten wie Lord Byron habt mir gefallen. Ein bisschen zwiegespalten war ich bei der Figur der Pat Colombari. Einerseits fand ich sie erfrischend anders – diese fast schon exzentrische Ermittlerin mit ihren ungewöhnlichen Methoden bringt Spannung in die Handlung. Ich hätte mir gewünscht, noch mehr über sie zu erfahren. Toll fand ich das Thema , wie Erinnerung im Mittelpunkt stehen. Diese Idee, dass Erinnerungen nicht verlässlich sind, sondern sich verändern, verzerren oder sogar eigene Realitäten schaffen, fand ich interessant. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, was „wirklich“ passiert ist und was vielleicht nur eine Projektion von Marys innerem Zustand ist. Was mir ebenfalls nicht durchgehend gefallen hat, war das Tempo. Es gibt durchaus Passagen, die sehr dicht und intensiv sind, in denen ich komplett versunken bin – und dann wieder Abschnitte, die sich etwas gezogen haben oder in denen ich den roten Faden kurz verlor. Die Grundidee hat mich überzeugt: die Verbindung von Literaturgeschichte, persönlichem Verlust und etwas übernatürlichen Kräften. Trotzdem hätte ich mir an ein, zwei Stellen etwas mehr Klarheit gewünscht, einfach um bestimmte Zusammenhänge besser greifen zu können. Fazit: Dieses Buch hat mich auf eine ganz eigene, stellenweise sehr atmosphärische, aber auch etwas durchwachsene Reise mitgenommen. Wenn man sich für Frankenstein und die Hintergründe von Mary Shelleys Leben interessiert, lohnt sich diese Reise nach La Spezia auf jeden Fall.

    26. März 2026

  • feluryan
    feluryan

    272 Follower

    2,5

    Eine super Idee aber man muss die Klassiker mögen und viel Puste haben.

    Ich dachte dieses Buch ist mal was anderes…..war es auch aber total zäh find ich. Man findet schlecht rein, die Protagonisten sind alle schnell und chaotisch dargestellt. Einzig Pat ist eine Konstante. Man rennt von Klassiker zu Klassiker Unfall doch eigentlich den Tod von Shelley aufklären…. Alles in alles war es grade ok, nochmal würde ich es nicht lesen und empfehlen würde ich es nicht als erstes.

    15. März 2026

3 von 8 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10625%
booknapping.de
booknapping.de25. Apr. 2026

Oh, ich mag den subtilen feinfühligen Humor. Den cleveren Weg, die Geschichte zu erzählen. Wirklich phantastisch. Und bedaure gerade, dass ich das Buch zur Seite legen muss, zu gerne würde ich mit Pat weiter durch die Szenen reisen.

Autorin / Autor

Über Oliver Plaschka

Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Seine teils fantastischen, teils historischen Romane und Kurzgeschichten gewannen zahlreiche Preise, so wurde u.a. sein Debüt »Fairwater« 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. In der Hobbit Presse erschienen »Die Magier von Montparnasse« und »Das Licht hinter den Wolken«.

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