Blick ins Buch

Fantasy

Das Mädchen mit dem Porzellangesicht

3,5(103)
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Über das Buch

»Noch nie zuvor hat er ein so schönes Mädchen gesehen. Im Mondlicht. Und sie weint...« London, 1888. In einer kalten Novembernacht wird in einem Backsteinhaus in Covent Garden die kleine Miyo geboren. Für ihren Vater, den Puppenmacher Kazuki Kobayashi, ist sie das größte Glück auf Erden. Das Leben könnte wunderbar sein, wenn Kobayashi nicht einst einen Vertrag mit einem dubiosen Advokaten geschlossen hätte, der ihm Wohlstand und Ansehen sichert, sein Kind aber einer ungewissen Zukunft ausliefert... Der Puppenmacher kommt zu dem einzig logischen Schluss: Er muss Miyo verstecken, um ihr Leben zu retten. Dazu fertigt er eine ganz besondere Porzellanmaske an, ein feines, aber regungsloses Gesicht, das er sonst für seine Puppen entwirft. Die Maske soll seine Tochter vor dem Advokaten verbergen. Doch die Ausdruckslosigkeit verdammt Miyo zu einem Leben in Isolation – nur wenige machen sich die Mühe, hinter die kalte Fassade der Porzellanmaske zu blicken. Aber in anderen Außenseitern findet Miyo treue Freunde, die sie auf ihrer abenteuerlichen Flucht vor dem teuflischen Advokaten begleiten. Und endlich findet sie auch die Liebe, nach der sie sich schon immer gesehnt hat.

Editionen (2)

ISBN9783608122909
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum17.02.24
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

103 Bewertungen

35 Rezensionen

3,5

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  • seecret
    seecret

    35 Follower

    4,0

    Eine Reise durch Licht und Schatten. Konnte nicht aufhören weiterzulesen!

    Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen war es bisschen anders als erwartet. Es gibt eindeutig eine monotone und bedrückende Stimmung, wo das Wort "Schwermut" zu gerne reinpasst. Aber zu der Zeit des Geschehens in London 1888 war dieser Term ein sehr bekanntes. Der Schreibtstil war zuerst gewöhnungsbedürftig, aber im Laufe der Geschichte ziemlich ansteckend. Die Autoren schafft es nur mit wenigen Wörtern, die wesentlichen Gefühle auszudrücken. Es hat etwas poetisches und philosophisches. Und ich habe es geliebt. Man verfolgt ein junges Mädchen im Laufe ihrer Zeit, jeden Abschnitt ihres Lebens und jede Figur, die in ihrem Leben eine Rolle gespielt hat, so wie jede Schwierigkeit, die ihre Charakterzüge geformt haben, sowie jeder Fall dem sie mutig entgegenblickte, aufstand und weitermachte. Ein junges Mädchen, das in nicht normalen Umständen leben musste, sich aber trotzdem der jeweiligen Gesellschaft anpassen zu lernen musste. Anpassung ist auch ein wichtiges Thema in diesem Buch. In dieser Geschichte geht es darum, zu verstehen, was dir im Leben wichtig ist und wie sehr du riskierst, deiner Leidenschaft folgen oder die der anderen, dich selbst nie zu beeinträchtigen - nie die Hoffnung zu verlieren. Ich habe das Buch nicht mehr aus meinen Händen nehmen können. Ich musste ständig weiterlesen. Es ließ sich so angenehm lesen. Die Szenen im Buch haben mir sehr sehr gefallen. Sie waren nicht nur unterschiedlich, sondern hatten alle auch ihre eigene Geschichte und Farbe. Das Buch war genial und faszinierend und hat mich jedes Mal beeindruckt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

    Eine Reise durch Licht und Schatten. Konnte nicht aufhören weiterzulesen!

    4. März 2024

  • lucyfiresky
    lucyfiresky

    51 Follower

    3,0

    Düsteres Steampunk-Märchen

    Die ganze Geschichte um Myio, das Mädchen mit dem Porzellangesicht, ist schaurig märchenhaft und nimmt uns mit in eine Welt voller Schwermut und Melancholie, in der Maschinen die besseren Menschen sind und den meisten Menschen einfach nicht zu trauen ist. Die Story und die Charaktere haben sehr viel Potential und die ganze Welt bildet einen sehr spannenden Rahmen für die Erzählung, die reale Personen der Geschichte in die Fiktion mit einbinden. Aber leider ist die Umsetzung nicht so richtig gelungen. Es ist nicht leicht der Erzählweise zu folgen und besonders das Ende wirkt sehr gehetzt und gibt kaum Auflösungen. Es werden viele Themen aufgemacht, die dann einfach so verpuffen. Wenn das Ende umfangreicher ausgearbeitet gewesen wäre und nicht nur auf ein paar Seiten zusammen gefasst gewesen wäre, dann hätte es mir deutlich besser gefallen. So war ich leider am Ende sehr enttäuscht.

    22. Okt. 2025

  • nadelnerd
    nadelnerd

    70 Follower

    5,0

    Eine wundervolle, aber auch traurige Geschichte über Freundschaft, Liebe und hinter einer Maske leben zu müssen. Dazu ein paar tolle Charaktere und ein Hauch Steampunk

    Eine wundervolle, aber auch traurige Geschichte über Freundschaft, Liebe und hinter einer Maske leben zu müssen. Dazu ein paar tolle Charaktere und ein Hauch Steampunk

    14. Apr. 2024

3 von 35 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Simone Keil

Simone Keil, geb. 1971, interessierte sich schon als Kind weit mehr für Fantasiewelten und Geschichten als für die Realität. Nach langjähriger Tätigkeit im Vertrieb, schreibt sie nun fantastische Romane für Jugendliche und Erwachsene. Die Autorin lebt mit ihrer Frau und ihrem gemeinsamen Cocker Spaniel in Thüringen.

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