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Romane

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

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Über das Buch

Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, daß dieser noch nichts gemerkt hat. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur ››der Araber an der Ecke‹‹ ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt, auch die des Glücks und des Lächelns. Moses ist erst elf und lebt mit seinem Vater, einem schweigsamen und melancholischen Mann, in einer düsteren Wohnung. Er führt ihm den Haushalt, und ab und an legt er vom Haushaltsgeld etwas auf die Seite für einen Besuch bei den Mädchen in der Rue de Paradis. Laufen die Dinge mal nicht nach seiner Vorstellung, holt er sich Rat bei Monsieur Ibrahim, der in jeder Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran zu finden weiß. Moses spürt, auf Monsieur Ibrahim, der Tag um Tag unverrückbar in seinem Laden sitzt, ist Verlaß. Als die Geschichte mit seinem schwermütigen Vater die schlimmstmögliche Wendung nimmt, findet er in ihm einen zuverlässigen Freund. Die beiden begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, und Moses erfährt, daß nicht alle Dinge so sind, wie sie scheinen. Denn Monsieur Ibrahim ist kein Araber, genauso wenig, wie die Rue Bleue blau ist. 'Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran' wurde im Jahr 2004 mit Omar Sharif als Monsieur Ibrahim verfilmt.

Editionen (6)

ISBN9783596510184
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.10.07
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

301 Bewertungen

30 Rezensionen

3,9

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  • kle3
    kle3

    140 Follower

    3,0

    Interessante Geschichte

    Bin immer noch ein bisschen verwirrt. Die ganze Geschichte war etwas konfus, aber trotzdem interessant. Auf den knapp 100 Seiten ist ziemlich viel passiert und der Lesefluss war da, ich habs innerhalb von 40 Minuten verschlungen. Am Anfang dachte ich mir "was ist das jetzt für eine rassistische Scheißgeschichte"? Am Ende wurde es aber ein Rundes und der Autor hat gezeigt, dass es eine Kritik an Rassimus ist, nicht andersrum. Da war ich sehr froh 🙂‍↕️ Was mich etwas gestört hatte war der Umgang mit dem Prostituierten-Thema. Einfach etwas mysogyn. Fazit: Eine sehr nette Geschichte für zwischendurch über Freundschaft, Liebe, Toleranz, Identität und Glück, wenn auch etwas unrealistisch. ❤️

    Interessante Geschichte

    6. Apr. 2026

  • platzhuepferin
    platzhuepferin

    28 Follower

    3,0

    Typische Schullektüre, scheint mir. Da weiß man manchmal wirklich nicht, worum es eigentlich gehen soll. Zack: Lächeln!

    Typische Schullektüre, scheint mir. Da weiß man manchmal wirklich nicht, worum es eigentlich gehen soll. Zack: Lächeln!

    6. Mai 2026

  • 5,0

    Ein kleines Schmuckstück

    Das erste Mal, musste ich dieses Buch in der Schule lesen. Niemand von uns hatte grosse Freude daran. Am Besten fanden wir die wenigen Seiten. Jahre später, bei meinem Umzug und dem Packen der Kisten, fiel mir das kleine Büchlein wieder in die Hände. Aus Nostaligie las ich es dann noch einmal. Ich empfand es als überraschend frisch. Sympathische Charaktere, welche ich als sehr nahbar und authentisch empfand. Religion stand, trotz Titel, überhaupt nicht im Mittelpunkt und kam nur am Rande etwas vor. Ein Buch über eine ungewöhnliche und doch wunderschöne, auf Augenhöhe gehaltene Freundschaft.

    17. Dez. 2025

3 von 30 Rezensionen

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