Es war die Nacht, in der sie glücklich sein wollte. Doch es wurde die Nacht, in der sie sterben sollte.
Der fesselnde Thriller ›Wer schön sein will muss sterben‹ endlich als Taschenbuch
»In der einen Minute gehörst du zu den beliebtesten Mädchen deiner Schule, bist mit dem heißesten Typen der Stadt zusammen und tanzt auf der coolsten Party des Jahres – in der anderen liegst du halbtot in einem dornigen Rosenstrauch. Du wachst auf und kannst dich an nichts erinnern.«
So geht es der sechzehnjährigen Jane, die nach einem Unfall mit Fahrerflucht im Krankenhaus wach wird. Doch während der zahlreichen Besuche von Familie und Freunden kommt die grausame Erinnerung wieder – Stück für Stück. Jemand wollte sie töten – aber wer?
»Das Bild ist grausam und dennoch schön: Im dunklen Gras steht ein zauberhafter Rosenstrauch. Mitten darin liegt ein Mädchen. Ihre linke Hand ist unter ihrem Körper verborgen, die rechte greift nach oben, wie um die einzelne tiefrote Rose zu pflücken, die über ihr hängt. Ihr Körper ist mit üblen, klaffenden Wunden übersät und dunkelrotes Blut sickert aus einer tiefen Wunde an ihrem Kopf. Das Mädchen auf dem Foto hätte tot sein sollen. Und: Ich habe das Foto nicht gemacht. Denn ich bin es. Ich bin das Mädchen.«
Dieses Buch ist als Jugendthriller deklariert. Und trotzdem sehr mitreißend.
Ich konnte die Handlungen der Protagonisten ( angesichts des Alters) ziemlich gut nachvollziehen, selbst wenn ich sie teilweise gerne geschüttelt hätte.
Mir hat die Idee und die Auflösung gut gefallen.
Ein Thriller, der unblutig Spannung aufbaut und deshalb auch gut für Thriller Anfänger geeignet ist.
15. Juli 2025
4,0
Dieses Buch ist als Jugendthriller deklariert. Und trotzdem sehr mitreißend.
Ich konnte die Handlungen der Protagonisten ( angesichts des Alters) ziemlich gut nachvollziehen, selbst wenn ich sie teilweise gerne geschüttelt hätte.
Mir hat die Idee und die Auflösung gut gefallen.
Ein Thriller, der unblutig Spannung aufbaut und deshalb auch gut für Thriller Anfänger geeignet ist.
Ich persönlich liebe ja solche Jugendthriller und konnte es deswegen kaum erwarten „Wer schön sein will, muss sterben“ endlich zu lesen. Im Prolog befindet man sich direkt bei Jane im Krankenhaus, die der Auflösung des Rätsels schon nah ist. Man wird sofort ins Geschehen geworfen und so ganz versteht man diese Szene erst am Ende, doch zu gegebener Zeit wird sie dann auch nochmal wiederholt. Auf jeden Fall folgen nach dem Prolog einige Abschnitte und zwar Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Montag, welche wiederum einige Kapitel enthalten. Jeder dieser Abschnitte hat eine ziemlich schöne „Trennseite“, auf welcher eben der Wochentag und ein Artwork aus Rosenranken zu sehen ist. Die Idee fand ich sehr hübsch und sie passte gut zum Buch, da man Jane ja in einem Rosenstrauch gefunden hat. Auch das Cover gefällt mir gut und das wollte ich erstmal positiv hervorheben.
Sprachlich ist das Buch sehr einfach geschrieben. Man kann flüssig lesen, es kommen keine Fremdwörter vor, die Jugendsprache klingt authentisch und es werden viele Markennamen verwendet. Jane und ihre Freunde kommen alle aus einer Welt, in der Geld keine richtige Rolle zu spielen scheint. Daher wird natürlich auch in keiner Personen- oder Autobeschreibung ausgelassen, welcher Designer heute getragen wird oder welche Automarke heute auf den Straßen herumrollt. Obwohl diese ständige Labelerwähnung mir sonst oft auf den Geist geht, fand ich sie hier angebracht. Jane wohnt nun einmal in einer Villa und all ihre Freunde haben hochrangige Familien. Ihre Mutter ist in der Politik beschäftigt, also achtet Jane wahrscheinlich auf das Erscheinungsbild und die Klamotten – ob sie will oder nicht. Fand ich hier also in Ordnung.
Womit wir bei den Charaktern wären. Die Protagonistin Jane wird man mögen. Sie hat ihre Schwachstellen, aber im Großen und Ganzen hat Michele Jaffe es verstanden ein Buch aus der Sicht einer etwas oberflächlichen Teenagerin zu schreiben, das man trotzdem gerne liest. Jane hat auch ihre Probleme und gleichzeitig gibt ihr Hobby Fotografie ihr etwas tiefsinniges, sodass man sich doch auf jeden Fall mit ihr identifizieren kann. Janes Familie ist absolut liebenswert, gerade weil es auch hier einige Kommunikationsschwierigkeiten gibt. Ihre Freunde hab ich am Anfang natürlich alle mit Vorsicht betrachtet, da immerhin einer von ihnen der Täter sein könnte, doch abgesehen davon waren die Charakter auch sehr liebenswürdig beschrieben. Obwohl Janes beste Freundinen Langley und Kate, ihr Freund David und dessen Freund Oli ebenfalls sehr auf ihr Aussehen und ihren Luxus fixiert sind, hat jeder von ihnen ein eigenes kleines Geheimnis und man sollte nie vergessen, dass jeder Mensch irgendwas mit sich herumschleppt, auch wenn er noch so unangenehm sein mag.
Womit wir bei der Handlung wären. Die Geschichte ist in sich ziemlich logisch und gerade nach meiner letzten Enttäuschung mit Seven Souls, die ja ein unlogischer Fehlschlag war, war mir das sehr wichtig. Von Anfang an hat hier die Polizei ermittelt und das auch relativ gründlich. Obwohl man Jane eigentlich nur einige Tage im Krankenhaus begleitet, erfährt man durch viele ihrer Erinnungen ihre ganze Geschichte und auch die meisten ihrer Freunde. Diese Rückblenden wirken nicht deplaziert und haben mich nur ganz selten gestört, wenn ich einfach nur wissen wollte wie es weitergeht. Die mehr oder minder kleinen Problemchen, die jeder der Charakter mit sich herumschleppt, sind ab und zu etwas übertrieben und für meinen Geschmack waren da zu viele Todesfälle bei, aber nun gut. Insgesamt wurde man gerade durch diese Rückblenden mehrmals auf eine falsche Spur geleitet und am Ende wurde die Spannung fast unerträglich, da Jane immer wieder mit Erinnerungslücken kämpfte und dann irgendwann alles klar sah, sich dachte „Ha, ich weiß, wer mich umbringen wollte!“ und es dann aber nicht ausspricht! Die Seiten bis zum Ende hab ich dann wirklich im Eiltempo gelesen und wurde dann wirklich nochmal überrascht. Auch das Schlusskapitel find ich sehr schön geschrieben und ich war sehr zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte, denn auch Jane hat offensichtlich eine Entwicklung durchgemacht, herausgefunden wer ihre wahren Freunde sind und sich Menschen geöffnet, denen sie vorher keine Chance gegeben hat.
Fazit
5 Sterne für einen Thriller, den ich ohne Kopfschütteln lesen konnte. Handlung ist in sich stimmig, die Spannung steigert sich von Seite zu Seite und auch die Charakter waren angenehm und ihr Verhalten im Großteil nachvollziehbar. Leseempfehlung für alle, die auf solche Jugendkrimis stehen!
(Juni 2012)
21. Okt. 2023
5,0
Ich persönlich liebe ja solche Jugendthriller und konnte es deswegen kaum erwarten „Wer schön sein will, muss sterben“ endlich zu lesen. Im Prolog befindet man sich direkt bei Jane im Krankenhaus, die der Auflösung des Rätsels schon nah ist. Man wird sofort ins Geschehen geworfen und so ganz versteht man diese Szene erst am Ende, doch zu gegebener Zeit wird sie dann auch nochmal wiederholt. Auf jeden Fall folgen nach dem Prolog einige Abschnitte und zwar Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Montag, welche wiederum einige Kapitel enthalten. Jeder dieser Abschnitte hat eine ziemlich schöne „Trennseite“, auf welcher eben der Wochentag und ein Artwork aus Rosenranken zu sehen ist. Die Idee fand ich sehr hübsch und sie passte gut zum Buch, da man Jane ja in einem Rosenstrauch gefunden hat. Auch das Cover gefällt mir gut und das wollte ich erstmal positiv hervorheben.
Sprachlich ist das Buch sehr einfach geschrieben. Man kann flüssig lesen, es kommen keine Fremdwörter vor, die Jugendsprache klingt authentisch und es werden viele Markennamen verwendet. Jane und ihre Freunde kommen alle aus einer Welt, in der Geld keine richtige Rolle zu spielen scheint. Daher wird natürlich auch in keiner Personen- oder Autobeschreibung ausgelassen, welcher Designer heute getragen wird oder welche Automarke heute auf den Straßen herumrollt. Obwohl diese ständige Labelerwähnung mir sonst oft auf den Geist geht, fand ich sie hier angebracht. Jane wohnt nun einmal in einer Villa und all ihre Freunde haben hochrangige Familien. Ihre Mutter ist in der Politik beschäftigt, also achtet Jane wahrscheinlich auf das Erscheinungsbild und die Klamotten – ob sie will oder nicht. Fand ich hier also in Ordnung.
Womit wir bei den Charaktern wären. Die Protagonistin Jane wird man mögen. Sie hat ihre Schwachstellen, aber im Großen und Ganzen hat Michele Jaffe es verstanden ein Buch aus der Sicht einer etwas oberflächlichen Teenagerin zu schreiben, das man trotzdem gerne liest. Jane hat auch ihre Probleme und gleichzeitig gibt ihr Hobby Fotografie ihr etwas tiefsinniges, sodass man sich doch auf jeden Fall mit ihr identifizieren kann. Janes Familie ist absolut liebenswert, gerade weil es auch hier einige Kommunikationsschwierigkeiten gibt. Ihre Freunde hab ich am Anfang natürlich alle mit Vorsicht betrachtet, da immerhin einer von ihnen der Täter sein könnte, doch abgesehen davon waren die Charakter auch sehr liebenswürdig beschrieben. Obwohl Janes beste Freundinen Langley und Kate, ihr Freund David und dessen Freund Oli ebenfalls sehr auf ihr Aussehen und ihren Luxus fixiert sind, hat jeder von ihnen ein eigenes kleines Geheimnis und man sollte nie vergessen, dass jeder Mensch irgendwas mit sich herumschleppt, auch wenn er noch so unangenehm sein mag.
Womit wir bei der Handlung wären. Die Geschichte ist in sich ziemlich logisch und gerade nach meiner letzten Enttäuschung mit Seven Souls, die ja ein unlogischer Fehlschlag war, war mir das sehr wichtig. Von Anfang an hat hier die Polizei ermittelt und das auch relativ gründlich. Obwohl man Jane eigentlich nur einige Tage im Krankenhaus begleitet, erfährt man durch viele ihrer Erinnungen ihre ganze Geschichte und auch die meisten ihrer Freunde. Diese Rückblenden wirken nicht deplaziert und haben mich nur ganz selten gestört, wenn ich einfach nur wissen wollte wie es weitergeht. Die mehr oder minder kleinen Problemchen, die jeder der Charakter mit sich herumschleppt, sind ab und zu etwas übertrieben und für meinen Geschmack waren da zu viele Todesfälle bei, aber nun gut. Insgesamt wurde man gerade durch diese Rückblenden mehrmals auf eine falsche Spur geleitet und am Ende wurde die Spannung fast unerträglich, da Jane immer wieder mit Erinnerungslücken kämpfte und dann irgendwann alles klar sah, sich dachte „Ha, ich weiß, wer mich umbringen wollte!“ und es dann aber nicht ausspricht! Die Seiten bis zum Ende hab ich dann wirklich im Eiltempo gelesen und wurde dann wirklich nochmal überrascht. Auch das Schlusskapitel find ich sehr schön geschrieben und ich war sehr zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte, denn auch Jane hat offensichtlich eine Entwicklung durchgemacht, herausgefunden wer ihre wahren Freunde sind und sich Menschen geöffnet, denen sie vorher keine Chance gegeben hat.
Fazit
5 Sterne für einen Thriller, den ich ohne Kopfschütteln lesen konnte. Handlung ist in sich stimmig, die Spannung steigert sich von Seite zu Seite und auch die Charakter waren angenehm und ihr Verhalten im Großteil nachvollziehbar. Leseempfehlung für alle, die auf solche Jugendkrimis stehen!
(Juni 2012)
Mega spanndes Buch sehr gut zu lesen aber alles in allem würde ich sagen eher ein Jugend Psychothriller, was das Lesevergnügen aber nicht störte
21. Apr. 2026
5,0
Mega spanndes Buch sehr gut zu lesen aber alles in allem würde ich sagen eher ein Jugend Psychothriller, was das Lesevergnügen aber nicht störte
21. Apr. 2026
3 von 8 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Michele Jaffe
Michele Jaffe ist in Los Angeles, Kalifornien, aufgewachsen. Sie hat in Harvard studiert und im Fach Vergleichende Literaturwissenschaft promoviert. Danach wollte sie eigentlich FBI-Agentin werden, ist dann aber doch beim Schreiben gelandet. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Las Vegas.