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Romane

Wiedersehen in Howards End

3,7(15)
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Über das Buch

Eine wunderbare Liebesgeschichte, die von der Suche nach Glück erzählt
London um 1900: Die Schwestern Margaret und Helen Schlegel sind jung und emanzipiert. Ein bescheidener Wohlstand ermöglicht ihnen ein ungebundenes Leben im Kreis ihrer Künstlerfreunde. Auf einer Deutschlandreise machen sie die Bekanntschaft der in ihren Konventionen erstarrten britischen Familie Wilcox. Zwischen der liebenswürdigen und empfindsamen Mrs. Wilcox und Margaret Schlegel entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Und auch Helen, impulsiv und ihrem stürmischen Herzen stets noch drei Schritte voraus, verliebt sich in Paul, den jüngsten Sohn.
Als Mrs. Wilcox stirbt, vermacht sie ihr Landhaus ›Howards End‹ Margaret Schlegel. Die Wilcox aber ignorieren das Testament, und insbesondere die Kinder der Verstorbenen machen aus ihren feindseligen Gefühlen gegenüber den beiden kultivierten Schwestern keinen Hehl. Doch auf einmal findet der verwitwete Henry Wilcox Gefallen an Margaret Schlegel und macht ihr einen Heiratsantrag – womit die Probleme erst ihren Anfang nehmen.

Editionen (4)

ISBN9783596158980
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.07.05
Seitenzahl410

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

3 Rezensionen

3,7

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  • zeilenwerft
    zeilenwerft

    142 Follower

    10. Abbruch

    Irgendwie zu hochtrabend. Und ein Erzähler der den Lesenden direkt anspricht und mich damit aus dem sowieso schon kaum vorhandenen Lesefluss reist.

    8. Feb. 2025

  • schwedenteufel
    schwedenteufel

    15 Follower

    3,0

    Monumentales englisches Melodram vom Beginn des 20. Jahrhunderts

    Fosters Roman spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Familien Schlegel und Wilcox. Die Schlegels bewohnen eine großzügige Londoner Stadtwohnung, die Wilcox' das Landgut Howards End. Helen Schlegel und Paul Wilcox verloben sich miteinander, doch schon bald kommt es zur Auflösung der Verbindung. Fast gleichzeitig freunden sich Helens Schwester und Pauls Mutter miteinander an. Die Leserschaft erlebt fortan die Höhen und Tiefen menschlicher Beziehungen unter den Voraussetzungen des sozialen Standesdenkens zum Beginn des 20. Jahrhunderts in England. Mehrmals werden die innerfamiliären Beziehungen der Schlegels und der Wilcox' auf die Probe gestellt, ebenso wie die Beziehung der beiden Familien untereinander. Als schließlich ein Mord geschieht, müssen Entscheidungen getroffen werden. Forsters monumentales Melodram eröffnet einen tiefen Einblick in die sozialen Gegeben- und Gepflogenheiten Englands zur damaligen Zeit, indem er tiefgründige Charaktere zeichnet, die sich an- und miteinander abmühen. Die Lektüre des Romans ist anspruchsvoll, zeitweise auch spannend, wobei mir die Handlung bis zum Schluss zu wenig tiefgängig blieb. Für Freunde englischer Literatur stellt "Wiedersehen in Howards End" aber sicher ein lesens- und daher empfehlenswertes Werk dar.

    Monumentales englisches Melodram vom Beginn des 20. Jahrhunderts

    10. Apr. 2023

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