Sie sind nicht hier, um Freundinnen zu finden, aber vielleicht, um sich zu verlieben ...
Als die 18-jährige Maya eine Einladung zu »Second Chance Romance« erhält, könnte sie nicht uninteressierter sein. Denn in dieser Realityshow soll ihr fremdgehender, aber leider mittlerweile berühmter Ex-Freund Jordy seine ehemaligen Freundinnen daten. Doch dann wird Maya klar, dass die Show die perfekte Gelegenheit ist, um sich an Jordy zu rächen. Am Set angekommen sieht sie sich aber schnell mit unerwarteten Problemen konfrontiert: Neben diversen Hinterhältigkeiten, Streitereien und Jordy selbst gibt es da noch Skye – das Mädchen, mit dem Jordy sie betrogen hat. Skye, die unerwartet nett und charismatisch ist, und zu der sich Maya schnell hingezogen fühlt. Während sich die Show ihrem Finale nähert, muss sich Maya entscheiden: Bleibt sie ihrem Plan treu oder weicht sie vom Drehbuch ab?
Eine wunderbar witzige und warmherzige queere Enemies-to-Lovers-Geschichte von Bestsellerautorin Sophie Gonzales.
Weitere Romane von Sophie Gonzales bei cbj & cbt:
Nur fast am Boden zerstört
Mein fast perfekter Sommer (E-Only)
Theoretisch perfekt
Ich hab die Geschichte sehr gemocht. Das Konzept von der Datingshow und dem Racheplan konnten mich sehr überzeugen. Ein sehr unterhaltsames Buch. Ich bin durch die Seiten geflogen!
Im Buch kommt der haters to lovers trope vor - allerdings wurde er für meinen Geschmack nicht ganz so gut ausgearbeitet. Sie haben sich gehasst, haben sich ausgesprochen und auf einmal fanden sie sich total gut und heiß - da fehlt mir einfach ein bisschen Kontext.
Nichtsdestotrotz ein sehr schönes Buch mit einer queeren Lovestory.
17. Aug. 2024
4,0
Ein Must-Read für alle Trash-TV Liebhaber (me)
Ich hab die Geschichte sehr gemocht. Das Konzept von der Datingshow und dem Racheplan konnten mich sehr überzeugen. Ein sehr unterhaltsames Buch. Ich bin durch die Seiten geflogen!
Im Buch kommt der haters to lovers trope vor - allerdings wurde er für meinen Geschmack nicht ganz so gut ausgearbeitet. Sie haben sich gehasst, haben sich ausgesprochen und auf einmal fanden sie sich total gut und heiß - da fehlt mir einfach ein bisschen Kontext.
Nichtsdestotrotz ein sehr schönes Buch mit einer queeren Lovestory.
Zunächst einmal kann ich sagen, dass man das Buch in zwei Hälften aufteilen kann. Zu Beginn herrscht noch eine strenge Rivalität zwischen den beiden Protagonisten Skye und Maya, wodurch vermutlich das enemies-to-lovers Trope miteinbezogen werden sollte, da wirklich nur der Hass zwischen den beiden Frauen steht. Es hieß gleich zu Beginn Maya gegen Skye, was durch Miskommunikationen nur weiter vorangetrieben wurde, was auf Dauer für mich jedoch sehr anstrengend zu lesen war. Durch das anschweigen konnten sich die beiden Protagonisten nie aussprechen und es war mit der Zeit leider nur noch nervig, sich das Gezeter der beiden anzusehen, da man einfach nur mal miteinander reden musste, um alles aufzuklären. Es ging sogar so weit, dass ich am überlegen war, das Buch abzubrechen, weil es einfach keinen Spaß mehr gebracht hat, sie Seite um Seite durchzukämpfen.
Erst ab der zweiten Hälfte, nachdem alle endlich mal miteinander geredet haben, war es wieder angenehm und teilweise amüsant die Geschichte zu verfolgen.
Zwischen Maya und Skye ist endlich eine Verbindung entstanden und die Liebesgeschichte die daraus entstanden ist, war schön mitanzusehen. Beide haben sich perfekt ergänzt und mit Witz und Humor, mich immer mal wieder zum Schmunzeln gebracht. Dafür das die queere Lovestory zwischen den beiden Frauen erst ab der Hälfte des Buches zustande gekommen ist, kam mir der Anfang daher ein wenig zu lang und nervenaufreibend vor, da die Autorin ja gezeigt hat, dass sie eine Handlung auch schön umwandeln kann.
Was mir hier besonders gut gefallen hat, war der Umgang mit einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Es ging hier eher weniger um ein großes Coming-out, da die Figuren sich schon bewusst waren, zu wem sie sich hingezogen fühlen, weshalb als etwas ganz normales angesehen wurde, das Maya und Skye sich liebten. Das findet man in der Realität leider weniger, sodass ich die Umsetzung in diesem Buch sehr gelungen fand.
Die ganze Handlung spielt ja bei einer Reality-TV Show, was ich an sich sehr interessant fand, doch das Konzept war mit dann doch ein wenig konfus. Jordy, der Antagonist des Buches, sollte dabei alle seine Exfreundinnen einladen, um auf gut Glück wieder eine erneute Braut zu finden. Dieser stellte sich jedoch in der ganzen Zeit als ziemlich schlechter Mensch heraus und ich war selber schon immer richtig wütend, wenn ich ihn in einer Szene gesehen habe. Die Autorin hat es wirklich geschafft, gemischte Gefühle zu erzeugen, denn an einigen Stellen war er tatsächlich sehr einfühlsam und nett und an anderen herablassend und kalt. Ich denke, es spiegelt genau die Gefühle, der anderen Teilnehmerinnen des Buches wieder und wieso sie immer noch gehofft hatten bei ihm eine Chance zu haben, obwohl sie eigentlich seinen wirklichen Charakter kannten.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig geschrieben, weshalb man ziemlich schnell durch die Seiten gekommen ist.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass man hier einen schöne queere Lovestory finden kann, doch der Anfang macht es ziemlich schwer, das Buch bis zum Ende durchzuziehen, was eigentlich schade ist.
10. März 2024
3,5
Erst zum Ende hin gut
Zunächst einmal kann ich sagen, dass man das Buch in zwei Hälften aufteilen kann. Zu Beginn herrscht noch eine strenge Rivalität zwischen den beiden Protagonisten Skye und Maya, wodurch vermutlich das enemies-to-lovers Trope miteinbezogen werden sollte, da wirklich nur der Hass zwischen den beiden Frauen steht. Es hieß gleich zu Beginn Maya gegen Skye, was durch Miskommunikationen nur weiter vorangetrieben wurde, was auf Dauer für mich jedoch sehr anstrengend zu lesen war. Durch das anschweigen konnten sich die beiden Protagonisten nie aussprechen und es war mit der Zeit leider nur noch nervig, sich das Gezeter der beiden anzusehen, da man einfach nur mal miteinander reden musste, um alles aufzuklären. Es ging sogar so weit, dass ich am überlegen war, das Buch abzubrechen, weil es einfach keinen Spaß mehr gebracht hat, sie Seite um Seite durchzukämpfen.
Erst ab der zweiten Hälfte, nachdem alle endlich mal miteinander geredet haben, war es wieder angenehm und teilweise amüsant die Geschichte zu verfolgen.
Zwischen Maya und Skye ist endlich eine Verbindung entstanden und die Liebesgeschichte die daraus entstanden ist, war schön mitanzusehen. Beide haben sich perfekt ergänzt und mit Witz und Humor, mich immer mal wieder zum Schmunzeln gebracht. Dafür das die queere Lovestory zwischen den beiden Frauen erst ab der Hälfte des Buches zustande gekommen ist, kam mir der Anfang daher ein wenig zu lang und nervenaufreibend vor, da die Autorin ja gezeigt hat, dass sie eine Handlung auch schön umwandeln kann.
Was mir hier besonders gut gefallen hat, war der Umgang mit einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Es ging hier eher weniger um ein großes Coming-out, da die Figuren sich schon bewusst waren, zu wem sie sich hingezogen fühlen, weshalb als etwas ganz normales angesehen wurde, das Maya und Skye sich liebten. Das findet man in der Realität leider weniger, sodass ich die Umsetzung in diesem Buch sehr gelungen fand.
Die ganze Handlung spielt ja bei einer Reality-TV Show, was ich an sich sehr interessant fand, doch das Konzept war mit dann doch ein wenig konfus. Jordy, der Antagonist des Buches, sollte dabei alle seine Exfreundinnen einladen, um auf gut Glück wieder eine erneute Braut zu finden. Dieser stellte sich jedoch in der ganzen Zeit als ziemlich schlechter Mensch heraus und ich war selber schon immer richtig wütend, wenn ich ihn in einer Szene gesehen habe. Die Autorin hat es wirklich geschafft, gemischte Gefühle zu erzeugen, denn an einigen Stellen war er tatsächlich sehr einfühlsam und nett und an anderen herablassend und kalt. Ich denke, es spiegelt genau die Gefühle, der anderen Teilnehmerinnen des Buches wieder und wieso sie immer noch gehofft hatten bei ihm eine Chance zu haben, obwohl sie eigentlich seinen wirklichen Charakter kannten.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig geschrieben, weshalb man ziemlich schnell durch die Seiten gekommen ist.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass man hier einen schöne queere Lovestory finden kann, doch der Anfang macht es ziemlich schwer, das Buch bis zum Ende durchzuziehen, was eigentlich schade ist.
Locker-leicht und witzig.
Ich hatte mich bei "Kein bisschen verliebt" auf eine schöne kurzweilige und unterhaltsame Geschichte gefreut und genau das bekommen. Es ist die perfekte Sommer-/ Urlaubslektüre: Herrlich unbeschwert und leicht mit der richtigen Menge an Drama und Gefühlschaos sowie einer guten Portion Witz und Charme.
Da ich mir selbst super gerne Trash TV und dabei insbesondere Datingformate anschaue, hat mich dieses Buch thematisch sofort abgeholt und von sich einnehmen können. Natürlich ist die Storyline ziemlich vorhersehbar und konstruiert, aber das Ganze wurde gut umgesetzt, sodass ich leicht darüber hinwegsehen konnte, zumal Unvorhersehbarkeit und Spannung sicherlich ohnehin nicht im Fokus dieser Geschichte stehen sollten.
Gelangweilt habe ich mich allerdings trotzdem zu keiner Zeit! Sophie Gonzales hat einen angenehm leichten, erfrischenden und lebendigen Schreibstil, der mich restlos fesseln konnte und mit den Charakteren mitfiebern ließ. Die Autorin hat auch ohne großartigen Spannungsbogen einen Pageturner erschaffen, der sich flüssig lesen ließ und bei dem ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich hatte Spaß beim Lesen und konnte dabei gut abschalten.
Man kann die stereotypen Charaktere und vorkommenden Klischees natürlich auch kritisch betrachten, aber sie passten eben auch einwandfrei in die Storyline und das Setting. Jordy liefert uns unumstritten ein klares gemeinsames Feindbild, während Skye und Maya als Sympathieträgerinnen glänzen. Die Geschichte wird aus ihrer beider Ich-Perspektiven erzählt und ich mochte beide Protagonistinnen sehr gerne. Durch die Innensicht konnte ich mich gut in sie einfühlen, wobei ich ihr Denken und Handeln bei Weitem nicht immer nachvollziehen konnte, aber das ist schließlich auch kein Muss und gut für die Handlung war ihr Verhalten definitiv!
Auf emotionaler Ebene wären zweifellos noch mehr Tiefe und Intensität möglich gewesen, vor allem auch in Anbetracht der für dieses Genre nicht gerade geringen Seitenzahl des Buches. Außerdem hätte ich einfach gerne noch mehr mit Maya und Skye mitgefühlt. Die Liebesgeschichte kam zum Beispiel auch sehr schnell und plötzlich auf und ich konnte dabei nicht hundertprozentig nachvollziehen und nachempfinden, wann die Liebenden einander verfielen, aber geshippt habe ich das Pärchen trotzdem. Die zwei passen toll zusammen!
Mit noch stärkeren und vielschichtiger beschriebenen Emotionen sowie noch etwas mehr Nahbarkeit hätte dieses Buch für mich ein richtiges Highlight werden können, aber es ist wie gesagt auch wundervoll so wie es ist und ich habe es geliebt, die Geschichte von Maya und Skye zu lesen.
4/ 5 Sterne ⭐️
3. Juli 2024
4,0
Locker-leicht und witzig.
Ich hatte mich bei "Kein bisschen verliebt" auf eine schöne kurzweilige und unterhaltsame Geschichte gefreut und genau das bekommen. Es ist die perfekte Sommer-/ Urlaubslektüre: Herrlich unbeschwert und leicht mit der richtigen Menge an Drama und Gefühlschaos sowie einer guten Portion Witz und Charme.
Da ich mir selbst super gerne Trash TV und dabei insbesondere Datingformate anschaue, hat mich dieses Buch thematisch sofort abgeholt und von sich einnehmen können. Natürlich ist die Storyline ziemlich vorhersehbar und konstruiert, aber das Ganze wurde gut umgesetzt, sodass ich leicht darüber hinwegsehen konnte, zumal Unvorhersehbarkeit und Spannung sicherlich ohnehin nicht im Fokus dieser Geschichte stehen sollten.
Gelangweilt habe ich mich allerdings trotzdem zu keiner Zeit! Sophie Gonzales hat einen angenehm leichten, erfrischenden und lebendigen Schreibstil, der mich restlos fesseln konnte und mit den Charakteren mitfiebern ließ. Die Autorin hat auch ohne großartigen Spannungsbogen einen Pageturner erschaffen, der sich flüssig lesen ließ und bei dem ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich hatte Spaß beim Lesen und konnte dabei gut abschalten.
Man kann die stereotypen Charaktere und vorkommenden Klischees natürlich auch kritisch betrachten, aber sie passten eben auch einwandfrei in die Storyline und das Setting. Jordy liefert uns unumstritten ein klares gemeinsames Feindbild, während Skye und Maya als Sympathieträgerinnen glänzen. Die Geschichte wird aus ihrer beider Ich-Perspektiven erzählt und ich mochte beide Protagonistinnen sehr gerne. Durch die Innensicht konnte ich mich gut in sie einfühlen, wobei ich ihr Denken und Handeln bei Weitem nicht immer nachvollziehen konnte, aber das ist schließlich auch kein Muss und gut für die Handlung war ihr Verhalten definitiv!
Auf emotionaler Ebene wären zweifellos noch mehr Tiefe und Intensität möglich gewesen, vor allem auch in Anbetracht der für dieses Genre nicht gerade geringen Seitenzahl des Buches. Außerdem hätte ich einfach gerne noch mehr mit Maya und Skye mitgefühlt. Die Liebesgeschichte kam zum Beispiel auch sehr schnell und plötzlich auf und ich konnte dabei nicht hundertprozentig nachvollziehen und nachempfinden, wann die Liebenden einander verfielen, aber geshippt habe ich das Pärchen trotzdem. Die zwei passen toll zusammen!
Mit noch stärkeren und vielschichtiger beschriebenen Emotionen sowie noch etwas mehr Nahbarkeit hätte dieses Buch für mich ein richtiges Highlight werden können, aber es ist wie gesagt auch wundervoll so wie es ist und ich habe es geliebt, die Geschichte von Maya und Skye zu lesen.
4/ 5 Sterne ⭐️
3. Juli 2024
3 von 25 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Sophie Gonzales
Sophie Gonzales wurde in Whyalla, Australien, geboren und lebt derzeit in Adelaide. Sie hat einen Abschluss der University of Adelaide in Psychologie, widmet sich momentan aber voll und ganz dem Schreiben von YA-Romanzen. Wenn sie nicht gerade schreibt, geht sie gerne Schlittschuh laufen, tritt in Musicals auf oder übt Klavier spielen.