Das unsichtbare Mädchen

Das unsichtbare Mädchen

Hardcover
4.023
Beste FreundinSchuleGeheimversteckDachboden

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Beschreibung

Sie ist wie die Schwalbe, die gen Himmel fliegt … Polly lebt in einer Großfamilie. Ihr Zimmer muss sie mit dem jüngsten Familienzuwachs teilen und ihre teuflischen kleinen Zwillingsbrüder machen ihr das Leben schwer. Manchmal möchte sie einfach nur von allen in Ruhe gelassen werden und unsichtbar sein. Rose fühlt sich die meiste Zeit unsichtbar. Ihre Eltern sind eigentlich nie zuhause, und sie hat aufgehört, sich in der Schule zu Wort zu melden, weil die Lehrer sie ohnehin nie aufrufen. Wie es aussieht, nehmen nur Geister sie wahr, und die können ganz schön anhänglich sein. Polly und Rose sind beide einsam, am liebsten ziehen sie sich auf den Dachboden zurück – und stellen eines Tages fest, dass sie Nachbarinnen sind! Es gibt sogar einen Geheimgang, der sie verbindet. Die beiden werden allerbeste Freundinnen. Doch was hat es mit Roses seltsamer Begabung auf sich?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Freundschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
352
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Charis Cotter studierte Literatur und Schauspiel in Toronto und London. Nach einigen Jahren als Schauspielerin arbeitet sie heute als freie Lektorin und Autorin in Neufundland. Sie hat bereits verschiedene Sachbücher veröffentlicht und verleiht mit ihrem Debütroman „Das unsichtbare Mädchen“ ihrer lange gehegten Faszination für Geister Ausdruck.

Beiträge

4
Alle
5

Traurig und schön zugleich

Was wenn du jemanden kennenlernst den außer dir niemand sehen kann? So ergeht es der Protagonistin und am Ende ist doch alles anders. Tolle Idee, perfekt umgesetzt. Hier braucht man definitiv Taschentücher denn am Ende musste ich richtig krass weinen. Der Schreibstil war richtig schön, so dass man gut in die Geschichte eintauchen konnte.

4

Dieses Buch kam aus einer Büchertelefonzelle zu mir und ich dachte mir, dass es sicher ganz nett zu lesen sei. Dass ich nun einen kleinen Schatz gefunden habe, hätte ich nicht gedacht. Ein spannendes Buch!

4

Rose ist Einzelkind und fühlt sich unsichtbar, denn ihre Eltern sind so gut wie nie zuhause und beachten sie kaum. Auch in der Schule wird sie von ihren Mitschülern und Lehrern ignoriert. So kommt es, dass sie oft tagelang mit niemandem ein Wort wechselt. Sie hat außerdem eine Gabe, die für sie eher einen Fluch darstellt: Sie kann Geister sehen. In einem Haus, das sich direkt neben dem Friedhof befindet, ist das ein Problem. Sie fühlt sich von den Wesen bedroht und ängstigt sich sehr. Polly lebt in einer Großfamilie, neben ihren drei leiblichen Geschwistern nehmen ihre Eltern auch Pflegekinder auf. Sie ist es Leid ständig hintenan zu stehen und - aus ihrer Sicht jedenfalls - benachteiligt zu werden. Sie sucht Zuflucht auf dem Dachboden und findet dort Rose. Die beiden Mädchen freunden sich an und kommen zusammen einem Familiengeheimnis auf die Spur. Zunächst war ich etwas skeptisch, weil die beiden Mädchen erst um die 13 Jahre alt sind. Ich habe befürchtet, dass sich alles nur als Spiel oder Phantasie der beiden herausstellt. Aber was man als Leser dann geboten bekommt, ist soviel mehr. Die Kapitel sind relativ kurz, die Perspektive springt immer wieder zwischen den beiden Protagonistinnen. Die Episoden, in denen sie erzählen sind ebenfalls sehr kurz, manchmal nur eine halbe oder eine ganze Seite. Dies ermöglicht einen leichten und schnellen Lesefluss. Da ich ein großer Fan von Geistern bin, konnte mich dieses Buch wirklich überzeugen. Ich muss sagen, dass es teilweise sogar ein wenig gruselig war. Es werden außerdem der Tod, die Familie und auch Freundschaft thematisiert. Aufgrund dessen ist es teilweise sehr emotional, bedrückend und traurig. Es gibt einige unerwartete Wendungen, welche diese Geschichte zu etwas besonderem machen.

2

Freundschaft und Geister

Ein grundsätzlich schönes Thema, jedoch war es mir viel zu sehr in die Länge gezogen und ich fand es nicht immer nachvollziehbar. Ich habe mehrfach überlegt das Buch abzubrechen, die vielen positiven Bewertungen haben mich jedoch zum weiterlesen motiviert. Wirklich belohnt wurde mein Durchhaltevermögen jedoch nicht. Es blieb langwierig. Lediglich die letzten etwa 50 Seiten fand ich dann tatsächlich gut geschrieben.

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