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Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher, Hanser Verlag Ann und Oz, ihr Sohn, der die dritte Schulklasse besucht, leben in der Schweiz. Um für die weitere Schullaufbahn eine Qualifikation zu erhalten, wird der lebendige Junge, der Konzentrationsprobleme hat, getestet. Dabei kommt heraus, dass er, ebenso wie seine Mutter, ADHS hat. Der Vater lebt inzwischen in Wien, weil er das nicht aushält. Der Roman beginnt mit dem Ereignis in der Schule, bei dem der Hase stirbt. Abwechselnd erzählt nun die Autorin die Vergangenheit und dazwischen die aktuellen Ereignisse. Hierbei wechselt die Erzählung in sehr kurzen Sequenzen zwischen Ann und Oz. Das ist sehr gut gemacht. Man fiebert richtig mit. Brigitte Burnbacher gelingt es, dass nun die Not der beiden spürt und Mitleid empfindet. Man sieht den Berg an Problemen und hat keine Idee, woher Hilfe kommen kann. Die Charaktere sind glaubhaft und richtig gut beschrieben. Die Autorin kann sehr gut die Zerrissenheit zwischen "normal sein" und mit der Andersartigkeit leben, darstellen. Dazu nutzt sie die Empfehlungen und Gedanken von Ann und Oz. Das ist ausgezeichnet gelungen. Die Entwicklung bis hin zum Ende haben mir gefallen, realistisch, glaubhaft, passend zur Problematik. Die Vergleiche und Metaphern sind passend gewählt. Der Schreibstil ist flüssig, abwechslungsreich, aussagekräftig und zwischendrin immer wieder mit herrlichem Humor gewürzt. Auch der Wechsel in kurzen Abschnitten und den Einschüben aus der Vergangenheit unterstreichen die Rast- und Ruhelosigkeit, in der beide leben. Mir hat der Roman gefallen. Die Sprache ist besonders, der Erzählstil was fesselnd und anregend. Ich habe das Buch nicht am Stück, sondern in Abschnitten gelesen, so konnte der Text sich gut entfalten. Vielen Dank an NetGalley und den Hanser Verlag für die Bereitstellung dieses eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
27. März 2026
Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher, Hanser Verlag Ann und Oz, ihr Sohn, der die dritte Schulklasse besucht, leben in der Schweiz. Um für die weitere Schullaufbahn eine Qualifikation zu erhalten, wird der lebendige Junge, der Konzentrationsprobleme hat, getestet. Dabei kommt heraus, dass er, ebenso wie seine Mutter, ADHS hat. Der Vater lebt inzwischen in Wien, weil er das nicht aushält. Der Roman beginnt mit dem Ereignis in der Schule, bei dem der Hase stirbt. Abwechselnd erzählt nun die Autorin die Vergangenheit und dazwischen die aktuellen Ereignisse. Hierbei wechselt die Erzählung in sehr kurzen Sequenzen zwischen Ann und Oz. Das ist sehr gut gemacht. Man fiebert richtig mit. Brigitte Burnbacher gelingt es, dass nun die Not der beiden spürt und Mitleid empfindet. Man sieht den Berg an Problemen und hat keine Idee, woher Hilfe kommen kann. Die Charaktere sind glaubhaft und richtig gut beschrieben. Die Autorin kann sehr gut die Zerrissenheit zwischen "normal sein" und mit der Andersartigkeit leben, darstellen. Dazu nutzt sie die Empfehlungen und Gedanken von Ann und Oz. Das ist ausgezeichnet gelungen. Die Entwicklung bis hin zum Ende haben mir gefallen, realistisch, glaubhaft, passend zur Problematik. Die Vergleiche und Metaphern sind passend gewählt. Der Schreibstil ist flüssig, abwechslungsreich, aussagekräftig und zwischendrin immer wieder mit herrlichem Humor gewürzt. Auch der Wechsel in kurzen Abschnitten und den Einschüben aus der Vergangenheit unterstreichen die Rast- und Ruhelosigkeit, in der beide leben. Mir hat der Roman gefallen. Die Sprache ist besonders, der Erzählstil was fesselnd und anregend. Ich habe das Buch nicht am Stück, sondern in Abschnitten gelesen, so konnte der Text sich gut entfalten. Vielen Dank an NetGalley und den Hanser Verlag für die Bereitstellung dieses eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
27. März 2026






