Blick ins Buch
Ich lebe in einem wilden Wirbel
Über das Buch
Die Liebesbriefe an den emigrierten Arzt Arnold Strauss zeigen Irmgard Keun in einem ganz neuen Licht: Eine verschwenderische Frau, die mit dem Herzen denkt und mit dem Verstand fühlt. Hinreißend, charmant und egozentrisch wie ein kleines Kind, bindungsängstlich und treu, klug, aber zu jeder Dummheit bereit. Sie schreibt in diesen überraschend offenen Briefen, die sich wie ein intimes Tagebuch lesen, was sie sonst nirgendwo erzählt hat: über sich selbst, ihre Arbeit, ihre Abhängigkeiten und ihre Hoffnungen. Überdies erzählen die Briefe Geschichten, bissige und amüsante, vom Leben und Überleben im »Dritten Reich« und im Exil.
»Irmgard Keun war die aufregendste und witzigste Autorin der Weimarer Republik.«
Zeit online
Editionen (2)
Autorin / Autor
Über Irmgard Keun
Irmgard Keun, 1905 in Berlin geboren, feierte mit ihren beiden ersten Romanen, Gilgi – eine von uns und Das kunstseidene Mädchen, sensationelle Erfolge. 1936 ging sie ins Exil und kehrte vier Jahre später mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebte. Im Literaturbetrieb der Nachkriegszeit konnte sie zunächst nicht an die Erfolge ihrer ersten Bücher anknüpfen, bis ihre Romane Ende der Siebzigerjahre von einem breiten Publikum wiederentdeckt wurden. Irmgard Keun starb 1982 und zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.
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