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Koma ist ein solider, klassisch erzählter Krimi mit starkem Ermittlungsfokus, der durch geschickte Irreführung überzeugt und sich schlüssig auflöst.
Jo Nesbø - Koma Koma hat mir wieder deutlich besser gefallen als sein Vorgänger. Vor allem, weil der Fokus zurück auf klassischer Ermittlungsarbeit liegt und sich die Geschichte erneut um einen Serienmörder dreht. Zum Buch Mehrere Polizisten sterben unter auffälligen Umständen, und schnell wird deutlich, dass die Taten mit alten, ungelösten Fällen zusammenhängen. Während einzelne Spuren in die Vergangenheit führen, arbeitet ein kleines Team im Verborgenen an Zusammenhängen, die lange übersehen wurden. Parallel dazu bleibt ein Mann im Koma ein stiller, bedrohlicher Fixpunkt der Handlung. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto deutlicher wird, dass Pflichtversäumnisse und verdrängte Schuld eine größere Rolle spielen als zunächst angenommen. Schreibstil Nesbøs Stil ist wie gewohnt angenehm zu lesen: klar, präzise und ohne unnötige Ausschmückung. Besonders gelungen ist hier, wie er den Leser immer wieder im Unklaren lässt. Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt, dass die naheliegenden Erklärungen zu einfach sind – doch der eigentliche Bluff bleibt meist gut verborgen. Auch in Koma greifen viele kleine Details ineinander, und erst rückblickend wird sichtbar, wie sorgfältig alles vorbereitet war. Fazit Koma ist für mich ein solider, gut konstruierter Band der Reihe. Die Auflösung empfand ich als schlüssig und nicht zu weit hergeholt. Positiv überrascht hat mich, dass Nesbø diesmal etwas gnädiger mit Harry umgeht. Er bleibt gezeichnet, aber nicht permanent am Abgrund – eine Abwechslung, die der Figur spürbar guttut.
7. Jan. 2026
Koma ist ein solider, klassisch erzählter Krimi mit starkem Ermittlungsfokus, der durch geschickte Irreführung überzeugt und sich schlüssig auflöst.
Jo Nesbø - Koma Koma hat mir wieder deutlich besser gefallen als sein Vorgänger. Vor allem, weil der Fokus zurück auf klassischer Ermittlungsarbeit liegt und sich die Geschichte erneut um einen Serienmörder dreht. Zum Buch Mehrere Polizisten sterben unter auffälligen Umständen, und schnell wird deutlich, dass die Taten mit alten, ungelösten Fällen zusammenhängen. Während einzelne Spuren in die Vergangenheit führen, arbeitet ein kleines Team im Verborgenen an Zusammenhängen, die lange übersehen wurden. Parallel dazu bleibt ein Mann im Koma ein stiller, bedrohlicher Fixpunkt der Handlung. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto deutlicher wird, dass Pflichtversäumnisse und verdrängte Schuld eine größere Rolle spielen als zunächst angenommen. Schreibstil Nesbøs Stil ist wie gewohnt angenehm zu lesen: klar, präzise und ohne unnötige Ausschmückung. Besonders gelungen ist hier, wie er den Leser immer wieder im Unklaren lässt. Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt, dass die naheliegenden Erklärungen zu einfach sind – doch der eigentliche Bluff bleibt meist gut verborgen. Auch in Koma greifen viele kleine Details ineinander, und erst rückblickend wird sichtbar, wie sorgfältig alles vorbereitet war. Fazit Koma ist für mich ein solider, gut konstruierter Band der Reihe. Die Auflösung empfand ich als schlüssig und nicht zu weit hergeholt. Positiv überrascht hat mich, dass Nesbø diesmal etwas gnädiger mit Harry umgeht. Er bleibt gezeichnet, aber nicht permanent am Abgrund – eine Abwechslung, die der Figur spürbar guttut.
7. Jan. 2026







