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Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte
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Über das Buch
Was bewegt Menschen dazu, auf einen Teil ihres Besitzes zu verzichten? Warum geben Sie Geld und Gut weg? Zu allen Zeiten und in allen Kulturen stifteten Menschen Vermögen - für das Allgemeinwohl, aber auch für ihr Andenken und Seelenheil. Sie unterstützen Arme und Kranke, fördern religiöse Kulte oder Kunst und Wissenschaft. Stiftungen sind ein grundlegendes soziales Phänomen, an dem sich das Gefüge der ganzen jeweiligen Gesellschaft ablesen lässt.
Der Universalhistoriker Michael Borgolte, der sich seit Jahrzehnten mit weltweiten gesellschaftlichen Vergleichen beschäftigt, legt die erste Weltgeschichte der Stiftungen vor, von 3000 v.Chr. bis 1500 n.Chr. und vom Alten Ägypten über Persien, die Induskulturen und China bis zum Judentum, dem Islam und nicht zuletzt, breit ausgeführt, zum christlichen Mittelalter. Das monumentale Werk "Weltgeschichte der Stiftungen" ist die Frucht der Forschungen von rund 30 Jahren und das Ergebnis des Austauschs mit Expert/innen vieler Fächer und Länder.
Editionen (2)
ISBN9783534743469
Verlagwbg Academic in Herder
Erscheinungsdatum13.04.18
Seitenzahl728
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreGeschichte & Archäologie
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis64.99 €
Autorin / Autor
Über Michael Borgolte
Migration über weite Distanzen war im Frühmittelalter die große Ausnahme. Umso bedeutsamer für viele Adels- und Herrscherdynastien war die Heiratsmigration – wie Michael Borgolte anschaulich zeigt, zugleich der Beginn europäischer Diplomatie und ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis des dynastischen Mittelalters.
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