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Das Ende der Illusionen

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Über das Buch

Noch vor wenigen Jahren richtete sich die westliche Öffentlichkeit in der scheinbaren Gewissheit des gesellschaftlichen Fortschritts ein: Der weltweite Siegeszug von Demokratie und Marktwirtschaft schien unaufhaltsam, Liberalisierung und Emanzipation, Wissensgesellschaft und Pluralisierung der Lebensstile schienen die Leitbegriffe der Zukunft. Spätestens mit dem Brexit und der Wahl Donald Trumps folgte die schmerzhafte Einsicht, dass es sich dabei um Illusionen gehandelt hatte.

Tatsächlich wird erst jetzt das Ausmaß des Strukturwandels der Gesellschaft sichtbar: Die alte industrielle Moderne ist von einer Spätmoderne abgelöst worden, die von neuen Polarisierungen und Paradoxien geprägt ist – Fortschritt und Unbehagen liegen dicht beieinander. In einer Reihe von Essays arbeitet Andreas Reckwitz die zentralen Strukturmerkmale der Gegenwart pointiert heraus: die neue Klassengesellschaft, die Eigenschaften einer postindustriellen Ökonomie, den Konflikt um Kultur und Identität, die aus dem Imperativ der Selbstverwirklichung resultierende Erschöpfung und die Krise der Liberalismus.

Editionen (1)

ISBN9783518762127
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum29.10.19
Seitenzahl305

Rezensionen & Bewertungen

10 Bewertungen

1 Rezensionen

4,5

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  • aristipp_girl
    aristipp_girl

    69 Follower

    5,0

    5 sehr gut strukturierte Aufsätze, die ohne unnötige bildungssprachliche Begriffe auskommen. Klar, präzise und direkte Definition der Begriffe oder Wortschöpfungen die verwendet werden. Der Mann ist Balsam für die Nerven mit seiner unaufgeregten Analyse. Kurzzusammenfassung: Reckwitz=toller Typ

    3. Sept. 2024

Autorin / Autor

Über Andreas Reckwitz

Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war Fellow im Thomas Mann House in Los Angeles. Sein Buch Die Gesellschaft der Singularitäten wurde 2017 mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand 2018 auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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