Blick ins Buch

Thriller

Skin City - Thriller (Berlin Noir 4)

2,7(21)
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Über das Buch

Der Dienst im Außenbezirk sollte Ruhe in das Leben der Kriminalpolizistin Romina Winter bringen. Doch georgische Einbrecher nehmen sich in täglichen Touren die Stadtvillen in Dahlem und Lichterfelde vor. Die Bewohner sind verängstigt. Und dann verschwindet Rominas kleine Schwester. Sie muss in eigener Sache ermitteln.
Jacques Lippold wird aus dem Tegeler Gefängnis entlassen. Zwei Jahre hat er wegen Betrugs gesessen. Jetzt will er sich als Finanzberater in der Kunstszene etablieren. Sein Charme und seine Überredungsgabe auf Vernissagen, Auktionen und Gallery Dinners sind unwiderstehlich. Und Lippold hat noch eine alte Rechnung zu begleichen.
Koba hat mit seinen Jungs aus Tiflis gut zu tun in der Berliner Peripherie. Jeden Tag steigen sie mindestens in eine Wohnung, in eine Stadtvilla ein und nehmen mit, was sie kriegen können. Eigentlich träumt er von Kanada. Doch dann greift er in ein zerschlagenes Fenster ...
Johannes Groschupf, der Seismograph von Berlin und mehrfache Deutsche-Krimipreis-Träger, beweist in dieser Tour de Force von den Kleingartenkolonien und Vorortvillen Berlins bis zum Waldorf Astoria und Adlon sein gnadenloses Feeling für Thrill und Suspense.

Dieses Buch ist Teil der Serie Berlin Noir .
Berlin im Hitzesommer: Clubnächte, Hasskommentare, Brandserien und Einbruchstouren. Zwischen Bundestagswahlkampf und Prepperkellern geraten alle in einen Strudel aus Lügen, Gewalt und Verschwörungen. Eine gnadenlose Crime-Serie, die die Stadt als Seismograf ihrer Abgründe liest – rasant, düster, hochaktuell.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.

Editionen (1)

ISBN9783518474495
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum25.02.25
Seitenzahl231

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

8 Rezensionen

2,7

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  • nicole1904
    nicole1904

    160 Follower

    2,5

    Habe mehr erwartet

    Ich hatte mir echt mehr erhofft, bei dem Genre "Thriller" hätte ich weitaus mehr Spannung erhofft. Irgendwie fand ich da rein garnichts spannend, alles offensichtlich, plötzliche noch ne liebesgeschichte von jetzt auf gleich.. war nicht wirklich meins 🫤

    18. März 2026

  • maengelexemplar
    maengelexemplar

    49 Follower

    5,0

    Rau, schnell, brutal - "Dit is Berlin!" und so ist die Story von "Skin City". Als Leser preschen wir immer wieder in atemberaubender Geschwindigkeit durch alle Stadtteile, von der Innenstadt in die Außenbezirke und wieder rein in die bei Berlinern unbeliebten Touristenfallen des Zentrums. Wir bewegen uns außerdem durch alle Gesellschaftsschichten: sind zu Gast bei einer geflüchteten Romafamile, gehen in schicke Bars und schlürfen Austern und Cocktails im Adlon. Mit einer Einbrecherbande räumen wir Einfamilienhäuser aus und denken daran, ob wir eigentlich alle Türen gut abgeschlossen haben. Wir besuchen die Hotspots der Berliner Künstlerszene und lernen dabei vom Leben, Geld und Überfluss gelangweilte Kunstsammler kennen. Und die sind so ekelhaft protzig und fernab der Realität, dass ich mich beim Lesen diebisch darüber gefreut habe, dass diese nach Strich und Faden von einem der Protagonisten des Romans verarscht werden. Letzteres beschreibt aber eher die leisen Töne von "Skin City". Ansonsten ist das Buch wirklich wie ein - entschuldigt meine Wortwahl - Schlag in die Fresse. Und das meine ich ganz positiv. Ich fand "Skin City" sehr gut, habe das Buch innerhalb von zwei Tagen förmlich aufgefressen und kann sehr locker eine absolute Empfehlung aussprechen.

    7. Sept. 2025

  • maca2026
    maca2026

    9 Follower

    4,0

    Das Buch zeigt die unbarmherzige Seite von Berlin. Kantige Protagonisten und eine stimmige Geschichte, in der alle irgendwie miteinander verwoben sind. Allemal lesenswert und coole Schreibe des Autors.

    22. Feb. 2026

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Johannes Groschupf

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität in Berlin. Viele Jahre als freier Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, FR u. a. unterwegs. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature Der Absturz, das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Danach literarische Arbeiten, v. a. im Jugendbuchbereich, und Artikel für Tagesspiegel und Berliner Zeitung. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Deutschen Krimipreis (zweimal Platz 1, einmal Platz 2).

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