Chor der Erinnyen
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Beschreibung
Humorvoll, poetisch und höchst originell schreibt Marion Poschmann über angepasste Freundinnen und aufbegehrende Mütter, über den Frevel an der Natur und ihre fragile Schönheit, über die Dämonisierung von Frauen und die Kraft der Verbundenheit. Chor der Erinnyen ist keine Fortsetzung, sondern eine Parallelgeschichte zu ihrem bei Kritik und Publikum überaus erfolgreichen letzten Roman Die Kieferninseln .
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Marion Poschmann wurde in Essen geboren und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bremer Literaturpreis 2021 für ihren Lyrikband Nimbus und im selben Jahr mit dem WORTMELDUNGEN-Literaturpreis. Zuletzt erhielt sie 2023 den Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk.
Beiträge
Sprachlich wunderschön, inhaltlich nicht meins
„Chor der Erinnyen“ von Marion Poschmann besticht durch seine wunderschöne Sprache: Klare Bilder, feine Rhythmen und eine poetische Klarheit ziehen sich durch den gesamten Text. Trotz dieser sprachlichen Stärke fiel es mir schwer, wirklich in die Handlung hineinzufinden. Da ich diesen Roman für ein Seminar lesen musste, fühlte es sich eher wie eine Pflichtaufgabe an. Das Thema „Erinnyen“ und generell Mythologie spiegeln ehrlicherweise aber auch nicht meine Interessen wider. Besonders gefallen haben mir jedoch die Einschübe „Story von Roswitha“. Die Perspektive der Mutter, ihr nachdenklicher Rückblick und die fragmentarische Erzählweise bringen zusätzliche Tiefe und eine emotionale Ebene ins Spiel. Wer also poetische Prosa schätzt und sich auf eine ruhig erzählte Geschichte einlassen kann, wird in Poschmanns Roman viel finden, das ihn begeistert. Für alle, die eher Spannung (wobei mein Dozent es wohl äußerst spannend und interessant fand) und direkten Erzählfluss suchen oder das Buch nur als Pflichtlektüre lesen, könnte es jedoch zu langsam und anstrengend sein.
Beschreibung
Humorvoll, poetisch und höchst originell schreibt Marion Poschmann über angepasste Freundinnen und aufbegehrende Mütter, über den Frevel an der Natur und ihre fragile Schönheit, über die Dämonisierung von Frauen und die Kraft der Verbundenheit. Chor der Erinnyen ist keine Fortsetzung, sondern eine Parallelgeschichte zu ihrem bei Kritik und Publikum überaus erfolgreichen letzten Roman Die Kieferninseln .
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Marion Poschmann wurde in Essen geboren und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bremer Literaturpreis 2021 für ihren Lyrikband Nimbus und im selben Jahr mit dem WORTMELDUNGEN-Literaturpreis. Zuletzt erhielt sie 2023 den Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk.
Beiträge
Sprachlich wunderschön, inhaltlich nicht meins
„Chor der Erinnyen“ von Marion Poschmann besticht durch seine wunderschöne Sprache: Klare Bilder, feine Rhythmen und eine poetische Klarheit ziehen sich durch den gesamten Text. Trotz dieser sprachlichen Stärke fiel es mir schwer, wirklich in die Handlung hineinzufinden. Da ich diesen Roman für ein Seminar lesen musste, fühlte es sich eher wie eine Pflichtaufgabe an. Das Thema „Erinnyen“ und generell Mythologie spiegeln ehrlicherweise aber auch nicht meine Interessen wider. Besonders gefallen haben mir jedoch die Einschübe „Story von Roswitha“. Die Perspektive der Mutter, ihr nachdenklicher Rückblick und die fragmentarische Erzählweise bringen zusätzliche Tiefe und eine emotionale Ebene ins Spiel. Wer also poetische Prosa schätzt und sich auf eine ruhig erzählte Geschichte einlassen kann, wird in Poschmanns Roman viel finden, das ihn begeistert. Für alle, die eher Spannung (wobei mein Dozent es wohl äußerst spannend und interessant fand) und direkten Erzählfluss suchen oder das Buch nur als Pflichtlektüre lesen, könnte es jedoch zu langsam und anstrengend sein.







