Blick ins Buch

Jugendbücher

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Über das Buch

ab Klasse 11

Einmal in seinem Leben die Grenze überwinden und nach Syrakus auf Sizilien reisen: Dieses Vorhaben des DDR-Bürgers Paul Gompitz aus Rostock wird in Delius' spannender Erzählung geschildert.
Gompitz will wieder zurückkehren, beharrt aber auf seinem Recht auf eine Bildungs- und Pilgerreise auf den Spuren J.G. Seumes, dessen "Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802" er seit Jugendzeiten im Kopf hat.
List und Hartnäckigkeit, mit denen Gompitz seine Reise vorbereitet, werden von Delius so erzählt, dass hinter der amüsanten Geschichte die Tragik von Eingesperrtsein und Überwachung deutlich wird.

Editionen (19)

ISBN9783507470125
VerlagSchroedel
Erscheinungsdatum19.01.05
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

4 Rezensionen

4,4

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  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    3,5

    Das Buch bietet eine eindringliche autobiografische Perspektive auf das Aufwachsen in Deutschland während einer der turbulentesten Perioden des 20. Jahrhunderts. Den Anfang und auch weite Teile des Endes habe ich als eher langweilig empfunden. Die Darstellung der späten Kriegsjahre wird hingegen als äußerst spannend hervorgehoben. Diese Zeit wird nicht nur als historische Kulisse genutzt, sondern dient als Brennglas, das die beispiellosen Herausforderungen, Entbehrungen und die moralischen Grauzonen des Alltags unter dem NS-Regime beleuchtet. ​Das Buch ist eine sehr persönliche Untersuchung von Rassismus, Identität und Überleben in einer feindseligen Umgebung. Die schonungslose Darstellung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse, gepaart mit der individuellen Erfahrung des Protagonisten, schafft ein vielschichtiges und emotional packendes Porträt. Es ist trotz der zum Teil langatmig und unnötig wirkenden Kapitel ein Werk, das zum Nachdenken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

    9. Okt. 2025

  • 5,0

    Hans - Jürgen Massaquoi, Sohn eines Afrikaners und einer Deutschen erzählt, wie es war als Mischlingskind in Nazideutschland aufzuwachsen. Dieses Buch hat mich gepackt und es war sehr interessant zu lesen. Es liest sich sehr leicht. Der Autor berichtet von seiner Familie und wie die Nazis an die Macht kamen. Er beschreibt es aus einer kindlichen Sicht wie er sich damals fühlte, dass ihm die Bedrohung damals noch nicht so bewusst war. Er beschreibt den Rassismus den er tagtäglich über sich ergehen lassen musste. Er wollte unbedingt dazu gehören, wollte das machen was seine Freunde taten. Doch aufgrund seiner Hautfarbe wurde ihm vieles verweigert. Er beschreibt auch sein Leben nach dem Krieg, was auch nicht einfach war. Seine Reise nach Afrika und Amerika. Er beschreibt ein spannendes und gefährliches Leben. Es ist ein besonderes und wichtiges Zeitdokument was er hinterlassen hat. Ein Buch welches ich nur empfehlen kann.

    2. Dez. 2023

  • leselicht78
    leselicht78

    202 Follower

    4,0

    Biographie über einen Schwarzen in Nazideutschland

    Lesenswerte Biographie über Hans-Jürgen Massaquoi, der als Schwarzer seine Kindheit und Jugend in (Nazi-) Deutschland verbracht hat. Besonders interessant für Menschen, die Hamburg kennen und lieben, da ein Großteil der Handlung dort spielt.

    12. Okt. 2023

3 von 4 Rezensionen

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