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Romane

Nastjas Tränen

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Über das Buch

Nach dem Bestseller «Sie kam aus Mariupol» ein Frauenschicksal über Herkunft, Heimatlosigkeit, über Freundschaft, Geborgenheit und Liebe.

Als Natascha Wodin 1992 nach Berlin kommt, sucht sie jemanden, der ihr beim Putzen hilft. Am Ende fällt die Wahl auf eine Frau aus der Ukraine – dem Herkunftsland ihrer Mutter, die im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt wurde. Für Natascha Wodin ist es, als würde sie von ihrem Schicksal erneut eingeholt. Im Heimweh dieser Ukrainerin, mit der sie mehr und mehr eine Freundschaft verbindet, erkennt sie das Heimweh ihrer Mutter wieder, die daran früh zerbrochen ist. Jetzt, Jahre später, zeichnet sie mit verhaltener, tief anrührender Poesie das Porträt von Nastja, einer kämpferischen Frau.

Editionen (4)

ISBN9783499006999
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum14.02.23
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

51 Bewertungen

7 Rezensionen

4,3

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  • ver_wil
    ver_wil

    43 Follower

    5,0

    Über den Traum und die Notwendigkeit vom Ursprungsland (Ukraine) zu gehen und in der Ferne (Deutschland) Fuss zu fassen!

    12. Apr. 2024

  • 4,0

    Ein sehr anrührendes Porträt einer ukrainischen Frau, die Ende der 80er Jahre ihren Enkel und sich nicht mehr ernähren kann in der Ukraine. Sie flieht nach Deutschland. Es beginnt ein Leben zwischen Jobs, Illegalität und Kampf. Natascha Wodin gelingt es hier in wunderbar tiefer Art und Weise das Leben ihrer Putzfrau Nastja zu erzählen. Ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe

    27. Jan. 2026

  • ullalala
    ullalala

    5 Follower

    5,0

    Sehr berührende Geschichte einer Frau, die versucht in Deutschland Fuß zu fassen und doch nicht loslassen kann/will. Fantastisches Leserlebnis!

    17. Nov. 2023

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Natascha Wodin

Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihren 1983 erschienenen ersten Roman Die gläserne Stadt folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen, darunter die Romane Nachtgeschwister und Irgendwo in diesem Dunkel. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für Sie kam aus Mariupol wurden ihr der Alfred-Döblin-Preis, der Preis der Leipziger Buchmesse und der Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen. 2022 wurde sie mit dem Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Natascha Wodin lebt in Berlin und Mecklenburg.

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