Unter Frauen

Unter Frauen

von
Hardcover
4.341

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Beschreibung

«So eine Sammlung habe ich mir immer gewünscht. Ich freue mich auf jede Entdeckung! Was für ein herausragendes und sinnstiftendes Buch!» Maria-Christina Piwowarski

Welches Buch liebt unsere Lieblingsschriftstellerin, welche Autorin hat ihr eigenes Schreiben begleitet, geformt, verändert? Diese Anthologie tut das, was Männer schon immer, vielleicht auch einmal zu oft gemacht haben: literarische Vorbilder feiern. In Unter Frauen werden jedoch ausnahmslos Autorinnen zelebriert. Schriftstellerinnen schreiben über Schriftstellerinnen, die prägend für ihr eigenes Werk sind, über Bücher, die wir alle lieben, und über welche, die kaum eine von uns in ihrem Bücherregal stehen hat.

Ein kleiner Kanon von großen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ein Manifest der weiblichen Solidarität, Bewunderung und Inspiration. A book of one's own .

Mit Beiträgen von Gabriele von Arnim, Simone Buchholz, Ulrike Draesner, Mareike Fallwickl, Yael Inokai, Rasha Khayat, Mirrianne Mahn, Daria Kinga Majewski, Jacinta Nandi, Deniz Ohde, Jovana Reisinger, Ruth-Maria Thomas, Kathrin Weßling und einem Vorwort von Maria-Christina Piwowarski.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Literarische Essays
Format
Hardcover
Seitenzahl
192
Preis
24.70 €

Beiträge

10
Alle
4

"Und hier sind sie nun versammelt: Autorinnen unserer Zeit, die über Autorinnen schreiben, die ihnen vorangegangenen sind, die sie inspiriert haben, mit deren Worten, deren Werke sie sich verbunden fühlen." Vorwort von Maria-Christina Piwowarski "Die nur wenige Seiten lange Erzählung ist reine, in Literatur gegossene Menschlichkeit, so wie genau genommen jede von Dorothy Parkers Geschichten." Simone Buchholz "Und wenn ich etwas von dieser Autorin gelernt habe, dann dies: Ich trage ein Licht in mir, das strahlen darf und soll." Mirrianne Mahn über Chimamanda Ngozi Adichie In diesem Buch beschreiben 13 Autorinnen, welche Schriftstellerinnen und deren Werke das eigene Schreiben beeinflusst und geprägt haben. In kurzen Kapiteln gehen wir teilweise bis in die Kindheit zurück und lesen wie Literatur und Autorinnen für die Lesenden Inspiration, Motivation und Vorbild sein können.

5

Geschichten vom Lesen und Verehren

13 Autorinnen schreiben über Autorinnen. Herausgekommen ist ein kleiner Kanon von Schriftstellerinnen, die anhand kleiner inspirierender Texte über andere Schriftstellerinnen schreiben. Die Texte sind kleine Hymnen, Briefe oder andere literarische Formen, um zu zeigen, wie sehr die Autorin jeweils von ihrer selbst ausgewählten Autorin geprägt wurde. Ich durfte in die Gedankenwelt von Jovana Reisinger, Gabriele von Arnim, Simone Buchholz, Ulrike Draesner, Yael Inokai, Rasha Khayat, Mirrianne Mahn, Daria Kinga Majewski, Jacinta Nandi, Deniz Ohde, Ruth-Maria Thomas, Kathrin Weßling und Mareike Fallwickl eintauchen und neue Schriftstellerinnen kennenlernen. Die Bewunderung der Verfasserin war für mich beim Lesen deutlich zu spüren und ich hatte parallel immer nach der vorgestellten Autorin recherchiert, um noch mehr Infos zu erhalten. Mich persönlich haben die Texte und die unterschiedlichen Herangehensweisen sehr berührt. Ich selbst habe mir nach der Lektüre die Frage gestellt, welche Autorin mich geprägt hat?! Auch, ob ich mich noch an den Moment erinnern kann, wo und wie ich auf das Buch gestoßen bin, das mich persönlich auf eine Art und Weise verzaubern durfte?! Das Buch ist wirklich ein kleines Manifest weiblicher Solidarität, Bewunderung und auch der Inspiration. Meine Meinung: bitte mehr Bücher mit diesen Konzepten. Ich persönlich durfte ein LeseHighLight entdecken.

3

„Und ich weiß, wir sind viele, die das Lesen nicht als Hobby bezeichnen, weil es viel eher Bedürfnis als Zeitvertreib ist, weil es uns zusammenhält und weiterträgt, weil es schlicht nicht wegzudenken ist aus unserem Leben.“ (Vorwort von Maria-Christina Piwowarski) Ein Buch für die Liebe zum Lesen im Allgemeinen und zu Schriftstellerinnen im Besonderen.

5

Wird Menschen, die sich für Literatur begeistern, sehr, sehr glücklich machen. 💛

Autorinnen schreiben über andere Autorinnen. Schreiben darüber, wer sie geprägt und inspiriert hat. Mit wessen Wort und Werk sie sich verbunden fühlen, wen sie verehren. »Ein Manifest der weiblichen Solidarität, Bewunderung und Inspiration. A book of one’s own.« Anna Humbert & Linda Vogt lassen in ihrer Anthologie »Unter Frauen« dreizehn Autorinnen unserer Zeit über Autorinnen schreiben, die ihnen vorangegangen sind. Die Texte sind vorsichtige Annäherungen, Hymnen oder Briefe. Bewundernd, poetisch, staunend, berichten sie von Schlüsselerlebnissen, Entdeckungen und persönlichen Erfahrungen. Sie feiern ihre literarischen Vorbilder – wie es Männer schon immer und mit Selbstverständlichkeit getan haben. Besonders berührt haben mich die Beiträge von Ruth-Maria Thomas über Irmgard Keun und von Gabriele von Arnim über Elizabeth Strout. Ich habe bisher weder Keun noch Strout gelesen, aber die Begeisterung ist übergesprungen. Bei all der Bewunderung, Inspiration und Entdeckung „neuer“ Autorinnen, habe ich mich dann auch gefragt, über wen ich wohl schreiben würde. Ich denke es wären Simone de Beauvoir oder Virginia Woolf. Beide bewundere ich sehr. Hervorheben möchte ich unbedingt noch das Vorwort von Maria-Christina Piwowarski. Es ist pure Magie. Eine Ode ans Lesen und weibliches Schreiben. »[…] halte dieses Buch wie einen Strauß, wie ein Geschenk. Von einer Frau an eine andere.« (S.10) 🌻🌻 Diese Anthologie wird Menschen, die sich für Literatur begeistern, sehr, sehr glücklich machen. Trust me. 💛

 Wird Menschen, die sich für Literatur begeistern, sehr, sehr glücklich machen. 💛
5

13 Liebesbriefe an Schreibende von Schreibenden. Mal laut, roh und leidenschaftlich, dann wieder leiser, überlegter, nüchterner. Immer aber voller Zuneigung an die jeweilige Adressatin. Ich bleibe zurück mit einer volleren Leseliste und einen neuen Blick auf alte wie neue literarische Lebensrealitäten. Wer sich für weibliches Schreiben in seinen Facetten interessiert erhält hier weitere Inspiration seine Bibliothek auszubauen. Besonders hallen Ruth-Maria Thomas Schlussworte nach: "Doch dann überwiegt das Gefühl nicht allein zu sein. Ein Netz zu haben. Aus Schwesternschaft. Über Jahrhunderte lang gewebt, ais tausenden Sätzen, Gedanken, Erfahrungen. Das berührt mich, macht mich wütend, traurig, froh, stolz, mutig und stark und weich gleichzeitig, im Innersten."

4

"Ich saß oft so da. Habe versucht, zu verstehen. Und um zu verstehen habe ich gelesen. Ich habe in Büchern von Gefühlen gelesen, die mir vertraut sind, konnte meine Lebensrealität abgleichen, mich wiederfinden, in Geschichten." (S. 160) Dieses Zitat fasst treffend zusammen, worum es in der Anthologie "Unter Frauen" geht: das Lesen und Schreiben als Mittel der Selbstfindung und Quelle gegenseitiger Inspiration. Dreizehn Frauen nehmen uns mit in ihr Bücherregal und gewähren zugleich einen Blick in ihr Inneres. In Essays, Briefen und poetischen Texten erzählen sie, warum bestimmte Autorinnen sie geprägt haben, welche Impulse sie beim Lesen erhielten und wie diese Vorbilder ihr eigenes Schreiben beeinflussten. Diese Texte sind Liebeserklärungen an Autorinnen, die als Augenöffner eine Vielzahl von Erleuchtungen brachten und das Schreiben anderer Frauen beeinflussten. Aus den Texten sprühen Funken der Verehrung und Inspiration. Es ist spannend zu sehen, welche Vorbilder unsere Lieblingsautorinnen geprägt haben – und wie diese Inspiration bis in die Gegenwart nachhallt. So entsteht ein vielschichtiges Netzwerk kluger, mutiger und kreativer Frauen, die sich gegenseitig stärken. Ganz nach dem Motto: Women support women! Es gibt so viele tolle Frauen in der Literatur, die einfach unter den Teppich gekehrt werden und in Vergessenheit geraten. Doch Bücher wie dieses sorgen dafür, dass sie wieder in den Fokus rücken. Und mit ihnen die großartigen Autorinnen der Gegenwart. Gebetsmühlenartig wiederhole ich es: Frauen gehören auf den Lehrplan des Deutschunterrichts! Stattdessen drehen sich auch die literaturwissenschaftlichen Seminare an unseren Universitäten wieder und wieder um dieselben (toten) Männer. Mir fehlen in dieser Anthologie zwei herausragende Frauen: Ingeborg Bachmann und Tove Ditlevsen. Beide Autorinnen sind sicher bedeutende Fixpunkte im literarischen Kanon vieler Autor:innen und Leser:innen.

4.5

Interessantes Buch!

4.5

Puh, was für Texte! Ich liebe es, wenn Personen begeistert von etwas berichten, was ihnen am Herzen liegt. Und dieses Buch ist voll davon: Frauen, die über geliebte Autorinnen sprechen. Wie großartig? Und das auf so vielfältige Art und Weise, dass es einfach nur ein Genuss ist. Ich habe viele tolle neue Autorinnen kennengelernt (meine Leseliste wurde mal wieder länger und länger). Und es war so schön zu lesen, welchen Einfluss die liebsten Autorinnen haben können. Denn uns geht es ja nicht anders mit unseren Favoriten, oder? Nur mit einem habe ich ein Problem: mich zu entscheiden, welche denn nun meine wirkliche liebste Autorin ist. Darüber muss ich erst noch weiter nachdenken.

5

Tolles Buch mit verschiedenen Beiträgen von Autorinnen über andere Autorinnen, die sie beeinflusst haben. Und mit ganz viel Inspiration für die weitere Lektüren. Große Empfehlung.

5

unter frauen ist bewunderung zwischen bewunderten. bedingungslos und groß, als sei für nichts anderes platz im herzen und doch viel leere. es ist, wie ein museum. liebe zwischen frauen und wertschätzung. geteilte gedanken, für die es keine worte gibt, abgesehen von der wärme des gesehen werdens. vom zuspruch des platzeinnehmens und des aufbegehrens, in einer welt, in der man klein bleiben soll. unter frauen ist man groß. weil von frauen ein augenlächeln und ein „ohh, sie strahlen so schön“ kommt und von männern begehrende blicke. unter frauen ist regengeruch im sommer und ein stirnkuss. darin steckt liebe. soviel davon.

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