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Romane

Klaras Haus

3,7(16)
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Über das Buch

Klara Wilander vererbt den Nichten und Neffen ihres verstorbenen Mannes Ferdinand ein Haus auf der Nordseeinsel Pellworm. Sie hinterläßt ihnen kein Ferienhaus, sondern einen Zufluchtsort für den Fall, dass sie einmal nicht mehr weiter wissen. Was den meisten als skurrile Laune erscheint, wird für eine der Erbinnen, Nina Tilden, schon bald zur rettenden Fluchtburg. In Klaras Haus bleibt sie jedoch nicht lange allein. Die schützenden vier Wände, die sie nur mit Hanni Jensen, der Haushälterin, teilt, öffnen sich auch für Charlotte Munzinger, die Frau ihres Cousins Johannes. Die Mutter von vier Kindern wird im Familienkreis als glückliche Ehefrau gepriesen, doch wie Nina hat auch sie ein Geheimnis. Beide Frauen tasten sich vorsichtig aneinander heran und stützen sich gegenseitig in der Verzweiflung, die sie in Klaras Haus geführt hat. Nina erfährt, dass Charlotte schon früher in diesem Haus war. Sie hat Klara gut gekannt und erzählt Nina schließlich den Grund für deren Testament: Klaras Schwester Anne, die noch leben könnte, wenn es damals einen solchen Zufluchtsort für sie gegeben hätte.

Editionen (3)

ISBN9783492968850
VerlagPiper ebooks in Piper Verlag
Erscheinungsdatum10.11.14
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

16 Bewertungen

4 Rezensionen

3,7

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  • sue117
    sue117

    24 Follower

    5,0

    Ich hab das Buch nun bereits zum zweiten Mal gelesen. Und ich hab es gebraucht. Vor Jahren habe ich es schon in mein Herz geschlossen.. aber vermutlich jetzt erst wirklich verstanden. Die Charakterentwicklung der Protagonisten ist schön mitzuverfolgen, wichtig was dabei rum kommt. Was sie lernen. Wie sie sich finden. Für mich war es zur rechten Zeit, fürs Herz und absolut lesenswert. 🤍

    28. Juni 2026

  • sayana
    sayana

    103 Follower

    3,0

    Zäher Anfang - aber zum Ende hin doch herzerwärmend

    Nina findet heraus, dass ihr Mann sie mit ihrer Freundin betrügt, noch dazu, dass diese von ihm schwanger ist, wo er doch nie ein Kind mit Nina wollte. Als selbst Betroffene viel es mir anfangs schwer, mit der Hauptperson warm zu werden. Den Betrug ihres Mannes tut sie anfangs ab als kleinen Ausrutscher, als wäre dies nunmal vorkommender männlicher Trieb, sie möchte ihm einen kleinen Denkzettel mit ihrer Abwesenheit verpassen und dann wird sich schon alles wieder fügen. Mir hat hier etwas die Wut, die Trauer, die Verzweiflung gefehlt, die so etwas auslöst, das sofortige erstmal verzeihen wollen hat mich irritiert. Umso schöner war dann aber die Entwicklung, die Nina durchmacht, in ihrer Zeit in dem Zufluchtsort, in den sie flüchten kann und dort Charlotte trifft, die ebenfalls großes Gepäck mit sich trägt. Die Idee, eines Hauses, das als Zufluchtsort besteht, fand ich schön und diesen würde man sich vielleicht selbst manchmal im Leben wünschen. Ich finde den Roman zwar etwas altbacken und das Frauenbild in der Geschichte ebenso, trotzdem hab ich es zum Ende hin gern gelesen.

    7. Sept. 2023

  • iaf
    iaf

    42 Follower

    3,0

    Eine nette Geschichte, aber nicht mehr.

    31. Jan. 2026

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Sabine Kornbichler

Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nordsee auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr Debüt »Klaras Haus« war ein großer Erfolg, ihr Kriminalroman »Das Verstummen der Krähe« wurde für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sabine Kornbichler lebt und arbeitet als Autorin in der Nähe von München.

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