Blick ins Buch

Fantasy

Dark Love

3,4(42)
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Über das Buch

Ein Wettlauf mit der Zeit und eine große Liebe, die keine Grenzen kennt: Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und digitale Tagebücher – das ist die Welt der Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-jährige Vollwaise lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird. Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt. Und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, aber die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Nur Noras längst tot geglaubter Vater, ein hochrangiger Wissenschaftler, könnte ein Gegenmittel entwickeln, doch er ist selbst infiziert und droht zu sterben. Ist Noras Welt dem Untergang geweiht?

Editionen (3)

ISBN9783492959575
VerlagPiper ebooks in Piper Verlag
Erscheinungsdatum15.01.13
Seitenzahl512

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

10 Rezensionen

3,4

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  • jacquy
    jacquy

    13 Follower

    5,0

    Inhalt: Nora ist 15, als ihr Vater stirbt. Nach genau einem Jahr trauern kehrt sie in den Schulferien nach Hause zurück und wird auf dem Weg von einem Mann angesprochen, der sie überreden möchte, mit ihm zu kommen. Die Polizei geht allerdings dazwischen und bringt Nora nach Hause. In der darauffolgenden Nacht wird das Haus der Dearlys von Zombies angegriffen. Nora wird von einer Gruppe „guter“ Zombies gerettet und mit zu deren Stützpunkt genommen. Dort erfährt sie die ganze Geschichte über ihren Vater, der einen Impfstoff gegen den Zombie-Virus entwickelt, und verliebt sich außerdem in einen Zombie.. Meinung: Anfangs war es etwas schwer für mich, in das Buch reinzukommen, da es im Jahr 2195 spielt und die Menschen ganz anders leben, als heutzutage. Die Gesellschaft hat sich nicht wirklich weiterentwickelt, sondern eher zurück, nämlich ins neuviktorianische Zeitalter. Z.B. müssen die Frauen immer lange Kleider tragen und zu jedem freundlich und höflich sein. Es ist für die Menschen sehr wichtig, was die anderen von ihnen halten, damit sie in der Gesellschaft angesehen sind. Die Aufgabe der Frauen ist es, im Haus zu bleiben und gelegentlich Bekannte zu besuchen oder selber Besuch zu empfangen. Sind die Mädchen noch minderjährig, dürfen sie nicht mal ohne ausdrückliche Aufforderung sprechen. Was ich besonders seltsam fand ist, dass sich alle mit Miss oder Mr. Anreden, auch wenn sie sich schon lange kennen. Selbst den Eltern gegenüber müssen die Kinder respektvoll sein. Für die heutige Generation (die sich teilweise gegenseitig mit „Alter“ anredet) ist das besonders merkwürdig. ;) Obwohl der Umgang zwischen den Menschen sehr altmodisch ist, gibt es fortschrittliche Technologien, wie Hologramme und ähnliches. Auch die Geschichte mit den Zombies ist für mich neu gewesen. Im Moment gibt es ja sehr viele Vampir Geschichten, aber ein Buch mit Zombies habe ich noch nie gelesen. Dazu habe ich auch gleich mal ein Zitat: „Der Buchjunge klappte die Ausgabe zu und nahm die Brille von der Nase. ‚Ich sage die Wahrheit! In all diesen Büchern werfen sich die Mädchen den romantischen Helden nur so an den Hals. Und diese Helden sind tot und sie trinken Menschenblut. Seid also frohen Mutes, meine Brüder, denn ich sage euch, es gibt Hoffnung!‘ Der Junge, der sich dieses Wortgefecht mit ihm lieferte, rollte mit seinem einzigen Auge. ‚Okay, du bist endgültig hinüber. Kann dem nicht mal jemand ein Kochbuch oder so was besorgen?‘ ‚Oder vielleicht eine liebliche Jungfrau, die er verführen kann‘, warf das Mädchen ein und sah von ihrem Spiegelbild hoch. Dann fiel ihr Blick auf uns und sie lächelte breit. ‚Hey, wenn man vom Teufel spricht!‘ Der mit dem Buch wirbelte herum und hielt die Hand hoch. ‚Bevor wir zu den Formalien kommen – du!‘ Er fixierte mich und ich wich einen Schritt zurück. ‚Hast du jemals von Vampiren gehört?‘ Ich nickte. Wer nicht? ‚Und hattest du schon einmal von Zombies gehört, bevor du hierhergekommen bist?‘ Ich schüttelte den Kopf. 'Seht ihr?' Er schlug zur Betonung auf sein Buch. 'Vampire sind nur Zombies mit guter PR! In ein paar Jahren könnten das wir sein!'" Jedenfalls werden in diesem Buch nicht alle Zombies negativ dargestellt. Wird ein Mensch mit dem Virus infiziert, stirbt er innerhalb weniger Stunden und wacht danach als Zombie wieder auf. Da der Virus das Gehirn angreift kann es sein, dass der Mensch danach nicht mehr er selbst ist und nur noch seine Instinkte hat. Allerdings kommt es auch häufig vor, dass die Personen geistig genauso sind, wie vor ihrem Tod. Das ist die Gruppe, die Nora vor den anderen gerettet hat. Mittlerweile hat man einen Weg gefunden, wie man die Verwesung der Zombies verlangsamen kann, aber trotzdem regeneriert sich der Körper bei Verletzungen nicht mehr, weshalb vielen von ihnen Körperteile fehlen und sie überall Wunden und Narben haben. Das macht es einigen auch schwer, die Liebe zwischen Nora und Bram nachzuvollziehen, weil Bram nun mal eine Leiche ist und auch so aussieht. Dabei wird aber oft vergessen, dass es eben nicht nur ums Äußere geht, sondern um den Charakter. Viele Jugendbücher, besonders im Fantasy Bereich, sind meiner Meinung nach viel zu oberflächlich. Ich meine; beide Protagonisten sehen unglaublich gut aus und verlieben sich ineinander. Aber egal, ich versuche gar nicht erst tiefgründig zu sein, das ist einfach nicht mein Ding. ;) (Wieso schweife ich eigentlich immer so vom Thema ab?) Der wichtigste Teil der Handlung ist, dass alle auf der Suche nach Dr. Dearly, Noras Vater, sind. Er ist kurz davor einen Impfstoff gegen den Zombie-Virus zu entwickeln, wodurch die ganze Menschheit gerettet werden könnte. Das Ganze ist natürlich nicht so einfach, weil es wieder solche Bösewichte gibt, die das dann komplizierter machen. ;D Jedenfalls war es das, was mir an dem Buch so gut gefallen hat. Es läuft nicht alles so perfekt und reibungslos ab, wie man es sich erhofft hat. Es kommt einiges dazwischen, was aber nicht gestellt oder absolut unrealistisch erscheint, sondern durchdacht und gut umgesetzt ist. Auch die Beziehung zwischen Nora und Bram hat sich (verhältnismäßig) langsam aufgebaut. Ich habe eigentlich gar nichts Negatives zu dem Buch zu sagen. Vielleicht könnten einigen die Stellen nicht so gefallen, wo die Zombies genau beschrieben werden. Verwesende Menschen mit fehlenden Körperteilen sind vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache. ;) Fazit: Meine erste Dystopie und ich bin begeistert! Das Buch ist definitiv eines der besten, die ich in der letzten Zeit gelesen habe (auch wenn ich offensichtlich nicht besonders anspruchsvoll bin, was Bücher angeht^^). Es ist spannend und romantisch, obwohl die Liebesgeschichte nicht so stark im Vordergrund steht.

    5. Sept. 2022

  • dani1977
    dani1977

    29 Follower

    4,0

    Eine etwas andere Love Story

    Ich bin eigentlich kein Fan von Zombies, egal ob Bücher oder Filme. Aber da mir das Buch von vielen empfohlen wurde, gab ich ihm eine Chance. Anfangs lief es etwas schleppend, aber nach ca 100 Seiten wurde es super und ich hab es an einem Tag zu Ende gelesen. Ich hab gelacht, mitgefiebert und auch geweint. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber es lohnt sich. Die Thematik passt in viele heutige Alltagssituationen und regt zum Nachdenken an. 4 Sterne deshalb weil es bei einem Buch immer noch eine Steigerung geben kann.

    26. Feb. 2024

  • bastiliest
    bastiliest

    60 Follower

    3,5

    Das ist der erste Band von insgesamt 3. Am Anfang hat es sich ganz schön gezogen am Ende wurde es sehr spannend und man möchte wissen wie es im nächsten Teil weiter geht. Ich bin kein Fan von Zombies die Liebesgeschichte ist für mich auch nicht ganz nachvollziehbar.

    29. Jan. 2024

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lia Habel

Lia Habel wurde in einer kleinen Stadt im Westen des Bundesstaates New York geboren. Weil sie Bücher über alles liebt, studierte sie Englische Literatur in Buffalo. Später zog sie nach Großbritannien und machte ihren Abschluss in Museumskunde an der Universität Leicester. Sie sammelt viktorianische Ballkleider, besucht Steampunk-Conventions und liebt Zombiefilme. "Dark Love" ist ihr erster Roman.

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