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naja …
14. Mai 2026
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14. Mai 2026
Blick ins Buch
Der neue Roman des Prix-Goncourt-Preisträgers
Rose ist fast fünfzig, als sie Luc kennenlernt. Sie hat eine Ehe überstanden und zwei Kinder zur Welt gebracht, hat Liebschaften erlebt, Jobwechsel, Schicksalsschläge und Trauerfälle. Das Leben hat sie stark gemacht. In ihrer Handtasche steckt ein Revolver als Schutz gegen die vielen Dreckskerle dieser Welt. Doch Luc ist anders, das spürt sie sofort. So charmant und zurückhaltend. Seit sie ihn kennt, liegt in ihren Augen ein neuer Glanz. Bis er sich eines Tages in seinem männlichen Stolz gekränkt fühlt und zuschlägt.
Die Geschichte einer Frau, die beschließt, kein Opfer mehr zu sein.
Inklusive Interview mit dem Autor
»Nicolas Mathieu ist unermesslich brillant.«
NDR
»Ungeheuerliche schlanke Eleganz«
FAZ
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12 Rezensionen
3,4
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14. Mai 2026
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29. Apr. 2026
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120 Follower
Nicolas Mathieu - ,,Rose Royal" Übersetzung: Lena Müller und André Hansen Rose ist fast 50 und hat bereits einiges erlebt. Aus einer gescheiterten Ehe sind zwei mittlerweile erwachsene Kinder entstanden, die sich allerdings nur noch selten bei ihr melden. Mittlerweile hat sie mehrere Jobwechsel und einige kurze Beziehungen oder zwanglose One-Night-Stands gehabt. Ihre Freizeit verbringt sie häufig in Kneipen und Bars. Der Alkohol spielt mittlerweile eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Bereits in ihrer Kindheit hatte sie toxische und gewalttätige Männer um sich, was sie erst später realisiert hat. Um sich als Erwachsene vor ihnen zu schützen, beschafft sie sich irgendwann einen Revolver, welcher ihr Sicherheit geben soll. Eines Tages lernt sie durch eine ungewöhnlichen Vorfall Luc kennen. Sie treffen sich wieder, und es scheint anfangs auch gut zu laufen, bis sich alte Muster wiederholen, die Rose nur zu gut aus ihrer Vergangenheit kennt. In seinem kurzen Roman mit nicht mal 100 Seiten versucht der Autor das Thema der toxischen Beziehungen aufzugreifen. Die Figuren beschreibt er lebendig und lebhaft, trotzdem manchmal etwas eindimensional. Auf 100 Seiten vielleicht auch nicht verwunderlich. In einfacher und präziser Sprache schreitet die Geschichte schnell voran. Entscheidungen der Hauptfigur sind für mich hin und wieder nicht ganz nachzuvollziehen, besonders wenn es zu Zeitsprüngen in der Geschichte kommt. Hier wäre dann etwas mehr Tiefe in der Handlung hilfreich gewesen. Auch über das Leben unserer Hauptfigur hätte ich gerne noch mehr Hintergründe erfahren, aber vielleicht passt es auch gut zur Geschichte, wenn der Leser etwas im Dunkeln tappt. Plötzlich werden Menschen älter und erreichen die Mitte des Lebens, betrachten sich im Spiegel und fragen sich: Wie bin ich hier gelandet? Grundsätzlich ein interessanter, rasanter und schnörkelloser Roman, der aber etwas mehr Tiefgang gebraucht hätte.

21. Mai 2026
Nicolas Mathieu - ,,Rose Royal" Übersetzung: Lena Müller und André Hansen Rose ist fast 50 und hat bereits einiges erlebt. Aus einer gescheiterten Ehe sind zwei mittlerweile erwachsene Kinder entstanden, die sich allerdings nur noch selten bei ihr melden. Mittlerweile hat sie mehrere Jobwechsel und einige kurze Beziehungen oder zwanglose One-Night-Stands gehabt. Ihre Freizeit verbringt sie häufig in Kneipen und Bars. Der Alkohol spielt mittlerweile eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Bereits in ihrer Kindheit hatte sie toxische und gewalttätige Männer um sich, was sie erst später realisiert hat. Um sich als Erwachsene vor ihnen zu schützen, beschafft sie sich irgendwann einen Revolver, welcher ihr Sicherheit geben soll. Eines Tages lernt sie durch eine ungewöhnlichen Vorfall Luc kennen. Sie treffen sich wieder, und es scheint anfangs auch gut zu laufen, bis sich alte Muster wiederholen, die Rose nur zu gut aus ihrer Vergangenheit kennt. In seinem kurzen Roman mit nicht mal 100 Seiten versucht der Autor das Thema der toxischen Beziehungen aufzugreifen. Die Figuren beschreibt er lebendig und lebhaft, trotzdem manchmal etwas eindimensional. Auf 100 Seiten vielleicht auch nicht verwunderlich. In einfacher und präziser Sprache schreitet die Geschichte schnell voran. Entscheidungen der Hauptfigur sind für mich hin und wieder nicht ganz nachzuvollziehen, besonders wenn es zu Zeitsprüngen in der Geschichte kommt. Hier wäre dann etwas mehr Tiefe in der Handlung hilfreich gewesen. Auch über das Leben unserer Hauptfigur hätte ich gerne noch mehr Hintergründe erfahren, aber vielleicht passt es auch gut zur Geschichte, wenn der Leser etwas im Dunkeln tappt. Plötzlich werden Menschen älter und erreichen die Mitte des Lebens, betrachten sich im Spiegel und fragen sich: Wie bin ich hier gelandet? Grundsätzlich ein interessanter, rasanter und schnörkelloser Roman, der aber etwas mehr Tiefgang gebraucht hätte.
21. Mai 2026

3 von 12 Rezensionen
Autorin / Autor
Nicolas Mathieu wurde 1978 in Épinal geboren und lebt in Nancy. Sein erster Roman erschien 2014 und wurde für das Fernsehen adaptiert. »Wie später ihre Kinder« wurde 2018 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.
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