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Romane

Eine kurze Geschichte vom Glück

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Über das Buch

Euphorie und Verzweiflung liegen für Robert Allmann sehr nah beieinander: Am selben Tag, an dem er ein unvorstellbares Vermögen gewinnt, verliert er das Wichtigste in seinem Leben – und ist endlich gezwungen herauszufinden, wer er wirklich ist. Wo liegt das Glück, und wie hält man es fest? Raffiniert und mitreißend erzählt Thommie Bayer von seinem verzweifelten Helden und dessen überraschender Antwort auf eine uralte Frage.

Editionen (5)

ISBN9783492252997
VerlagPiper
Erscheinungsdatum01.01.09
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

3 Rezensionen

3,3

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  • lese.lieschen
    lese.lieschen

    66 Follower

    4,0

    Ein kurzweiliger Roman, der aufzeigt, welche Dinge im Leben unabhängig von finanziellen Möglichkeiten sind.

    17. Sept. 2025

  • literameer
    literameer

    24 Follower

    5,0

    Robert Allmann, Protagonist und ich-Erzähler aus Thommie Bayers kurzen Geschichte vom Glück, erlebt das, was viele sich bei der Abgabe des Lottoscheines wünschen: er gewinnt. Und das nicht gerade wenig. Und gleichzeitig verliert er alles, was ihm bislang wichtig war. Ohne großes Vorgeplänkel werden sowohl Robert wie auch der Leser in diese Situation geworfen. Da ich mich sofort mitten im Geschehen befand, brauchte ich auch keine große Anlaufzeit um mit der Geschichte warm zu werden, was mir gut gefallen hat. Robert vermag ich auch nach dem zweiten Mal lesen nicht richtig einzuordnen. Er ist sympathisch, warmherzig und seine Gedanken lassen sich häufig wie kleine Weisheiten, welche man aufschreiben und festhalten möchte, lesen. Dennoch ist er für mich nicht richtig greifbar und ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich in Robert nun den Looser sehe, denjenigen, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und völlig ziellos umherirrt? Der nicht kämpft und schnell aufgibt? Oder ist Robert ein Mensch, der das Leben zu genießen weiß? Der sich keine Pläne macht, weil er weiß dass das Leben häufig andere Pläne hat? Trotz dieser Unsicherheit, da ich Robert einfach nicht einordnen kann, habe ich ihn gerne auf einem Stück seines Lebens begleitet. Thommie Bayer zeigt mit seiner Geschichte einen anderen Blickwinkel auf das, was für viele das große Glück ist. Er zeigt, dass Geld nicht unbedingt glücklich macht und dass man sich von Geld nicht alles kaufen kann. Er zeigt auch, welch moralische Belastung Geld sein kann. Gerade dieses nachdenkliche hat mir gut gefallen, weil der Autor zeigt, dass Geld nicht nur ein Segen ist. Der Schreibstil des Autors lässt sich unheimlich gut lesen und die Seiten sind bei mir nur so dahin geflogen. Er erzählt kurzweilig und sehr unterhaltsam. Und dennoch lässt er viel Raum für Gedanken, welche manchmal erst auf den zweiten Blick ihre wahre Tiefe entfalten. Gerne hätte ich noch ein bisschen mehr gelesen. Allerdings bin ich froh, dass der Autor dem Buch nicht mehr Seiten gegeben hat, denn so wie es endet ist es genau richtig. Fazit: Ich habe „eine kurze Geschichte vom Glück“ nun zum zweiten Mal gelesen und wieder hat mir das Buch in seiner Gesamtheit gut gefallen. Der Schreibstil des Autors ist frisch und angenehm zu lesen. Die erzählte Geschichte ist klug und macht nachdenklich und auch Robert ist auf seine Art sehr sympathisch.

    14. Feb. 2023

Autorin / Autor

Über Thommie Bayer

Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei und war Liedermacher, bevor er 1984 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben. Neben anderen erschienen von ihm die Romane »Das Glück meiner Mutter«, »Das innere Ausland« und der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Eine kurze Geschichte vom Glück« und zuletzt »Einer fehlt«. Thommie Bayer lebt mit seiner Frau in Staufen bei Freiburg.

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