Front gegen die Freiheit

Front gegen die Freiheit

Hardcover
4.44

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Beschreibung

China und Russland stehen an der Spitze einer Bewegung gegen die Freiheit, die vom Iran bis nach Nordkorea reicht. Viele glauben nach wie vor, Putin und Xi Jinping seien nicht vergleichbar. Doch sie folgen einer gemeinsamen Tradition, die mit der Oktoberrevolution von 1917 begann. Der langjährige Peking- und Moskau-Korrespondent Adrian Geiges erzählt die spannende Geschichte der chinesisch-sowjetischen und chinesisch-russischen Beziehungen, die die Welt heute mehr prägen denn je. Und er untersucht, auf welche »nützlichen Idioten« sich diese Allianz im Westen stützen kann.

»Dieses Buch richtet sich nicht gegen Chinesen oder Russen. Es richtet sich gegen Naivität. Lenin, Stalin und Mao, Putin und Xi Jinping machten nie einen Hehl aus ihrer diktatorischen Politik und ihren weltweiten Ambitionen. Die Herrscher in den Zeiten dazwischen, etwa Breschnew und Deng Xiaoping, äußerten sich etwas zurückhaltender, ohne das große Ziel aus den Augen zu verlieren. Man hört viele Mythen über das chinesisch-russische Verhältnis. Das heutige Bündnis sei rein taktischer Natur, keine Liebesheirat. Doch der ›neue Ostblock‹, wenn man das geografisch einordnen will, hat tiefe ideologische Wurzeln und eine lange gemeinsame Geschichte, die ich hier erzählen möchte.«

Adrian Geiges

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Hardcover
Seitenzahl
256
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Adrian Geiges, 1960 in Basel geboren, studierte Chinesisch und Russisch. Er berichtete als Fernsehkorrespondent aus Moskau, wo er zwei Putsche, das Ende der Sowjetunion und den Tschetschenienkrieg erlebte. In Shanghai leitete er die Tochterfirma eines großen deutschen Unternehmens. Dann war er viele Jahre Peking-Korrespondent des Stern. Er ist Autor zahlreicher Bücher, u.a. des SPIEGEL-Bestsellers Xi Jinping – der mächtigste Mann der Welt (mit Stefan Aust).

Beiträge

1
Alle
3.5

Informativ, sachlich und spannend

Mir wurde das Buch von einer lieben Freundin geliehen und wärmstens empfohlen es zu lesen. Ich kann die Empfehlung nur weitergeben. Geiges erzählt in der ersten Hälfte seines Buches in erster Linie die Geschichte des Kommunismus und im Verlauf Sozialismus von Beginn 1917 in Russland bis zum aktuellen Geschehen in China. Meine Skepsis zu seiner Vergangenheit mit den Kommunismus, ließ mich rätseln ob er eine objektive Sichweise auf die Prämisse halten könne. Ich wurde positiv überrascht und grundsätzlich wird alles mit Quellen belegt. Die persönliche Erfahrungen die er mit einbringt verstärken den gewonnen Eindruck. Bei Themen wie der Coronapandemie oder der deutsche Außenpolitik, fehlt der persönliche Bezug von Geiges und die sonst klare Argumentation verliert sich teils in Spekulationen. Trotzdem nochmal vielen Dank für die Empfehlung N.N. 😊

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