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Manche Männer betreten einen Raum. Tristan Caine beherrscht ihn.
The Predator hat mich vor allem mit Tristan überzeugt. Er ist einer dieser Protagonisten, die nicht viele Worte brauchen, um einen ganzen Raum einzunehmen. Seine Präsenz, seine kontrollierte Art und die Spannung zwischen ihm und Morana waren so intensiv geschrieben, dass ich beim Lesen mehr als einmal das Gefühl hatte, unbewusst die Luft anzuhalten. Besonders beeindruckt hat mich, wie sich am Ende nach und nach alle Puzzleteile zusammenfügen. Plötzlich ergibt Tristans Verhalten Sinn und man versteht, warum er zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist. Seine Geschichte hat mich wirklich berührt und ihn für mich zu einer unglaublich faszinierenden Figur gemacht. Trotzdem reicht es für mich nicht ganz für fünf Sterne. Über weite Strecken passiert handlungstechnisch vergleichsweise wenig. Das war zwar nie langweilig, weil die Dynamik zwischen Tristan und Morana die Geschichte trägt, aber im Vergleich zu meinen absoluten Lieblingsbüchern fehlte mir einfach etwas mehr Entwicklung außerhalb ihrer Beziehung. Auch emotional hat mich das Buch nicht komplett mitgenommen. Es war atmosphärisch hervorragend, aber eben keine dieser Geschichten, die mich nach dem Zuschlagen noch tagelang völlig beschäftigt haben. Ein weiterer Punkt ist die Erzählweise. Obwohl die Geschichte in der dritten Person erzählt wird, erlebt man sie emotional fast ausschließlich durch Morana. Erst die Bonuskapitel aus Tristans Sicht haben mir gezeigt, wie faszinierend seine Gedankenwelt eigentlich ist. Ein paar gezielte Einblicke in seine Perspektive hätten für mich die emotionale Bindung noch verstärkt, ohne seine geheimnisvolle Aura zu verlieren. Auch wenn die Spannung zwischen den beiden förmlich greifbar war, fand ich es etwas schade, dass ihre Beziehung in diesem ersten Band körperlich und emotional noch sehr zurückhaltend bleibt. Vermutlich ist genau diese Entwicklung für Band 2 vorgesehen. Außerdem bleiben einige wichtige Handlungsstränge bewusst offen, weshalb sich The Predator eher wie der erste Teil einer großen Geschichte anfühlt.

1 Stunden vor
Manche Männer betreten einen Raum. Tristan Caine beherrscht ihn.
The Predator hat mich vor allem mit Tristan überzeugt. Er ist einer dieser Protagonisten, die nicht viele Worte brauchen, um einen ganzen Raum einzunehmen. Seine Präsenz, seine kontrollierte Art und die Spannung zwischen ihm und Morana waren so intensiv geschrieben, dass ich beim Lesen mehr als einmal das Gefühl hatte, unbewusst die Luft anzuhalten. Besonders beeindruckt hat mich, wie sich am Ende nach und nach alle Puzzleteile zusammenfügen. Plötzlich ergibt Tristans Verhalten Sinn und man versteht, warum er zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist. Seine Geschichte hat mich wirklich berührt und ihn für mich zu einer unglaublich faszinierenden Figur gemacht. Trotzdem reicht es für mich nicht ganz für fünf Sterne. Über weite Strecken passiert handlungstechnisch vergleichsweise wenig. Das war zwar nie langweilig, weil die Dynamik zwischen Tristan und Morana die Geschichte trägt, aber im Vergleich zu meinen absoluten Lieblingsbüchern fehlte mir einfach etwas mehr Entwicklung außerhalb ihrer Beziehung. Auch emotional hat mich das Buch nicht komplett mitgenommen. Es war atmosphärisch hervorragend, aber eben keine dieser Geschichten, die mich nach dem Zuschlagen noch tagelang völlig beschäftigt haben. Ein weiterer Punkt ist die Erzählweise. Obwohl die Geschichte in der dritten Person erzählt wird, erlebt man sie emotional fast ausschließlich durch Morana. Erst die Bonuskapitel aus Tristans Sicht haben mir gezeigt, wie faszinierend seine Gedankenwelt eigentlich ist. Ein paar gezielte Einblicke in seine Perspektive hätten für mich die emotionale Bindung noch verstärkt, ohne seine geheimnisvolle Aura zu verlieren. Auch wenn die Spannung zwischen den beiden förmlich greifbar war, fand ich es etwas schade, dass ihre Beziehung in diesem ersten Band körperlich und emotional noch sehr zurückhaltend bleibt. Vermutlich ist genau diese Entwicklung für Band 2 vorgesehen. Außerdem bleiben einige wichtige Handlungsstränge bewusst offen, weshalb sich The Predator eher wie der erste Teil einer großen Geschichte anfühlt.
1 Stunden vor








