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Das war verstörend interessant.
Ein Ausflug in die gedanklichen Wirrungen einer sozialgestörten Killerin und ihr Versuch mit den Durchschnittsmenschen auszukommen. Claires Gedanken sind klinisch, trocken, direkt und empathielos. Wo andere das Bedürfnis haben zu helfen, den Reflex besitzen einzuschreiten oder emotionale Hilfe anzubieten, steht Claire fasziniert vor der anbahnenden Katastrophe und fragt sich was wohl passieren mag und welche Auswirkungen dies haben wird. … oder ist genervt davon und überlegt ihren Hammer aus der Handtasche zu ziehen. Ich sollte das nicht witzig finden, aber viele Fragen hatten ihre Daseinsberechtigung und wer wollte nicht schon mal die Kassenschlangen-Dränglerin strangulieren? Wir treffen Claire auf der Beerdigung ihres Vaters und begleiten sie fortwährend durch ihre Trauer. Dazu gehören eine Trauergruppe, Gelegenheitsmorde von nervigen Durchschnittsmenschen und dem Dilemma, welches entsteht, wenn man unaufmerksam und erwischt wird. Die Verstrickungen welche auf Grund ihrer „schlampigen Arbeit“ entstehen sind unglaublich spannend und einige Plotttwists haben mich kalt erwischt. Der Schreibstil unterstützt dies auf eine faszinierende Art und Weise. - Muss man sich drauf einlassen können. Ihr dachtet dies wäre verstörend? Ihr habt die Rückblenden in ihre Kindheit noch nicht gelesen. Der Wahre Horror. Da gegen wirkte Claire wie die rationale Vernunft. Das Buch war verstörend, faszinierend, makaber und wirkte trotzdem ruhig. Das Ende war sehr befriedigend und die ganze Geschichte lässt mich mit allgemeinen Fragen zurück. Wie gut kennen wir einander? Sollten wir alle nicht etwas achtsamer und respektvoller miteinander umgehen? Und wie unterschiedlich gehen Menschen mit Trauer um? Ich werde Busse auf jeden Fall nie wieder mit denselben Augen sehen…
7 Stunden vor
Das war verstörend interessant.
Ein Ausflug in die gedanklichen Wirrungen einer sozialgestörten Killerin und ihr Versuch mit den Durchschnittsmenschen auszukommen. Claires Gedanken sind klinisch, trocken, direkt und empathielos. Wo andere das Bedürfnis haben zu helfen, den Reflex besitzen einzuschreiten oder emotionale Hilfe anzubieten, steht Claire fasziniert vor der anbahnenden Katastrophe und fragt sich was wohl passieren mag und welche Auswirkungen dies haben wird. … oder ist genervt davon und überlegt ihren Hammer aus der Handtasche zu ziehen. Ich sollte das nicht witzig finden, aber viele Fragen hatten ihre Daseinsberechtigung und wer wollte nicht schon mal die Kassenschlangen-Dränglerin strangulieren? Wir treffen Claire auf der Beerdigung ihres Vaters und begleiten sie fortwährend durch ihre Trauer. Dazu gehören eine Trauergruppe, Gelegenheitsmorde von nervigen Durchschnittsmenschen und dem Dilemma, welches entsteht, wenn man unaufmerksam und erwischt wird. Die Verstrickungen welche auf Grund ihrer „schlampigen Arbeit“ entstehen sind unglaublich spannend und einige Plotttwists haben mich kalt erwischt. Der Schreibstil unterstützt dies auf eine faszinierende Art und Weise. - Muss man sich drauf einlassen können. Ihr dachtet dies wäre verstörend? Ihr habt die Rückblenden in ihre Kindheit noch nicht gelesen. Der Wahre Horror. Da gegen wirkte Claire wie die rationale Vernunft. Das Buch war verstörend, faszinierend, makaber und wirkte trotzdem ruhig. Das Ende war sehr befriedigend und die ganze Geschichte lässt mich mit allgemeinen Fragen zurück. Wie gut kennen wir einander? Sollten wir alle nicht etwas achtsamer und respektvoller miteinander umgehen? Und wie unterschiedlich gehen Menschen mit Trauer um? Ich werde Busse auf jeden Fall nie wieder mit denselben Augen sehen…
7 Stunden vor








