Wisting und der ungewollte Verrat

Wisting und der ungewollte Verrat

Paperback
4.329

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Beschreibung

»Jørn Lier Horst ist Norwegens Henning Mankell.« Hjorth & Rosenfeldt
Nach tagelangen Regenfällen kommt es zwischen Larvik und Stavern zu einem folgenreichen Erdrutsch, viele Häuser werden zerstört. Wisting und sein Team richten sofort eine improvisierte Krisenleitstelle ein. Bei Sonnenaufgang des Folgetages sind alle Bewohner ausfindig gemacht, das Unglück forderte wie durch ein Wunder keine Opfer. Da entdecken Helfer unter den Trümmern eine Leiche. Der Mann wurde erschossen – laut Gerichtsmedizin 48 Stunden vor dem Erdrutsch. Wisting gerät in einen Fall, der von ihm einen unfassbaren Verrat fordert und das Wichtigste in seinem Leben bedroht: seine Familie.

»Jørn Lier Horsts Romane sind das Beste, was die skandinavische Krimiliteratur aktuell zu bieten hat.« krimi-couch.de

William Wisting ermittelt in seinem persönlichsten Fall!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Polizei
Format
Paperback
Seitenzahl
400
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Jørn Lier Horst, geboren 1970 in Bamble/Norwegen, war Kriminalhauptkommissar bei der norwegischen Polizei, bevor er 2004 als Kriminalschriftsteller debütierte. Seitdem schrieb er sich mit seinen Romanen um den Polizisten William Wisting in die erste Liga der norwegischen Krimiautoren.

Beiträge

6
Alle
4

Ein spannender Krimi mit starkem Auftakt und dichter Atmosphäre, der jedoch in der Umsetzung nicht ganz durchgehend über

Nach heftigen Regenfällen kommt es in einer norwegischen Küstenregion zu einem verheerenden Erdrutsch, der zahlreiche Häuser zerstört. Während die Einsatzkräfte alles daransetzen, die Bewohner zu retten, scheint das Unglück zunächst glimpflich ausgegangen zu sein. Doch unter den Trümmern wird eine Leiche entdeckt, die bereits vor der Katastrophe erschossen wurde. Die Ermittlungen führen zu einem komplexen Fall, der nicht nur viele Fragen aufwirft, sondern den zuständigen Ermittler auch persönlich stark herausfordert. Dieses Buch ist die Fortsetzung der «Wistings schwierigste Fälle» Reihe. Der Einstieg in die Geschichte ist besonders atmosphärisch gelungen und zieht einen sofort in das Geschehen rund um den Erdrutsch hinein. Die bedrückende Stimmung und die Dynamik der Rettungsarbeiten sind sehr eindringlich geschildert. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Fall spannend, auch wenn der zentrale Konflikt rund um den geforderten Verrat von Wisting zunehmend etwas unglaubwürdig wirkt, da er bisher stets in den anderen Büchern als sehr integer dargestellt wurde. Dadurch entsteht stellenweise ein kleiner Bruch in der Charakterzeichnung. Dennoch bleibt die Handlung fesselnd und gut nachvollziehbar, auch wenn am Ende nicht alle Fragen vollständig geklärt werden. Mein Fazit: Ein spannender Krimi mit starkem Auftakt und dichter Atmosphäre, der jedoch in der Umsetzung nicht ganz durchgehend überzeugt. Kleine Schwächen in der Figurenlogik trüben den Gesamteindruck etwas, dennoch lesenswert. 4 Sterne.

Ein spannender Krimi mit starkem Auftakt und dichter Atmosphäre, der jedoch in der Umsetzung nicht ganz durchgehend über
4.5

Packend und vielschichtig – ein Fall, der mehr kostet als nur Ermittlungsarbeit.

Ein schwerer Erdrutsch zwischen Larvik und Stavern. Wie durch ein Wunder gibt es keine Opfer – doch plötzlich entdecken Helfer die Leiche eines Mannes. Dieser war allerdings bereits vor der Katastrophe tot. Wisting gerät in einen Fall, der ihm unglaublich viel abverlangt und ihn dazu zwingt, seine engsten Kollegen und Freunde zu verraten – denn das Wichtigste in seinem Leben steht auf dem Spiel: seine Familie. Der zweite Teil von „Wistings schwierigste Fälle“ – und für mich damit auch das zweite Buch mit William Wisting. Hochkomplex, polizeilich mit großen Hürden verbunden, und mit einem gut aufgebauten Spannungsbogen versehen. Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Gegen Ende wurde es immer packender – man wollte nur „noch ein Kapitel“ lesen und schwupps, war es durch. Ich habe dreimal angesetzt – dann war ich fertig. Meine Erwartungen an den dritten Teil von „Wistings schwierigste Fälle“ sind jetzt definitiv hoch. Einen halben Stern Abzug muss ich allerdings geben, weil mir das Ende zu abrupt war. Für meinen Geschmack blieben einige Fragen rund um Wisting und die Täter offen – und ich denke, damit bin ich nicht allein.

4.5

Wieder ein gelungener Fall für William Wisting

Bis jetzt war wirklich jeder Teil super geschrieben, spannend und komplex. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

5

Also, was soll ich sagen? Die Reihe enttäuscht mich einfach nie. Mega gut!!! Super spannend!! Schade, dass es schon wieder vorbei ist.

4

Wisting - sehr persönlich spannend, vielschichtig und diesmal ungewöhnlich persönlich ist Wisting in diesem Fall involviert. Ein weiterer lesenswerter Krimi aus dieser Reihe

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