Wer sich für Schwertkunst, Samurai oder Auslegungen der Lehren des Buddhismus interessiert, sollte unbedingt das Buch der fünf Ringe von Misashi lesen.
Auch wer gerne Motovationsbücher liest, kann sich hier ranwagen - denn die hier beschriebenen Prinzipien der Kampfkunst lassen sich durchaus auf einen bewussten Alltag übertragen.
20. Sept. 2024
5,0
Wer sich für Schwertkunst, Samurai oder Auslegungen der Lehren des Buddhismus interessiert, sollte unbedingt das Buch der fünf Ringe von Misashi lesen.
Auch wer gerne Motovationsbücher liest, kann sich hier ranwagen - denn die hier beschriebenen Prinzipien der Kampfkunst lassen sich durchaus auf einen bewussten Alltag übertragen.
Ich muss gestehen, ich hatte etwas anderes erwartet. Der Grund, warum ich mich dazu entschlossen habe, dieses Buch zu lesen, war eigentlich, dass ich ein großer Fan des Buches von Marc Aurel bin. Das liegt ganz einfach daran, dass es mich unglaublich fasziniert, in die Gedankenwelt eines Menschen einzutauchen, der in einer längst vergangenen Zeit gelebt hat. Bei Marc Aurel sind es fast 1.900 Jahre, bei Miyamoto Musashi beinahe 400 Jahre.
Er gilt als der größte Samurai-Kämpfer, den Japan jemals hervorgebracht hat. Das Buch beschreibt tatsächlich zu großen Teilen den Schwertkampf und die Kunst, die dahintersteckt. Ich hatte gehofft, etwas mehr von seinen Gedanken und seiner Persönlichkeit einfangen zu können, doch im Grunde lehrt er vor allem Techniken, um seine Gegner zur Strecke zu bringen.
Dennoch dürfen wir seine mentale Stärke erleben, und nichtsdestotrotz finden sich darin einige Weisheiten, die man gerne für das eigene Leben übernehmen darf. Obwohl ich gläubiger Christ bin, muss ich sagen, dass in den Lehren Buddhas oder auch Konfuzius’ viele weise Worte enthalten sind, die meinem Glauben keineswegs widersprechen, sondern ihn eher bekräftigen. Musashi greift diese Lehren auf und ergänzt sie mit seiner eigenen Art zu kämpfen.
Man muss beim Lesen bedenken, dass wir hier einem Schwertkämpfer begegnen, der das Töten gelernt hat und dessen Lebenswerk auf dem Kampf basiert. Entsprechend beschreibt er die Welt auch in diesem Buch. Doch auch für Nicht-Schwertkämpfer – und dort würde ich die meisten Leser einordnen – bietet dieses Werk einen ungeheuren Mehrwert.
Letztendlich handelt es sich meiner Meinung nach um einen historischen Schatz. Zudem lässt sich das Buch unglaublich schnell lesen. Daher spreche ich eine klare Empfehlung aus – nicht nur für Menschen, die sich für den ostasiatischen Raum interessieren, sondern für jeden, der gerne in die Weisheiten und Gedanken vergangener Menschen eintauchen möchte.
21. Juni 2026
4,0
Anders aber gut
Ich muss gestehen, ich hatte etwas anderes erwartet. Der Grund, warum ich mich dazu entschlossen habe, dieses Buch zu lesen, war eigentlich, dass ich ein großer Fan des Buches von Marc Aurel bin. Das liegt ganz einfach daran, dass es mich unglaublich fasziniert, in die Gedankenwelt eines Menschen einzutauchen, der in einer längst vergangenen Zeit gelebt hat. Bei Marc Aurel sind es fast 1.900 Jahre, bei Miyamoto Musashi beinahe 400 Jahre.
Er gilt als der größte Samurai-Kämpfer, den Japan jemals hervorgebracht hat. Das Buch beschreibt tatsächlich zu großen Teilen den Schwertkampf und die Kunst, die dahintersteckt. Ich hatte gehofft, etwas mehr von seinen Gedanken und seiner Persönlichkeit einfangen zu können, doch im Grunde lehrt er vor allem Techniken, um seine Gegner zur Strecke zu bringen.
Dennoch dürfen wir seine mentale Stärke erleben, und nichtsdestotrotz finden sich darin einige Weisheiten, die man gerne für das eigene Leben übernehmen darf. Obwohl ich gläubiger Christ bin, muss ich sagen, dass in den Lehren Buddhas oder auch Konfuzius’ viele weise Worte enthalten sind, die meinem Glauben keineswegs widersprechen, sondern ihn eher bekräftigen. Musashi greift diese Lehren auf und ergänzt sie mit seiner eigenen Art zu kämpfen.
Man muss beim Lesen bedenken, dass wir hier einem Schwertkämpfer begegnen, der das Töten gelernt hat und dessen Lebenswerk auf dem Kampf basiert. Entsprechend beschreibt er die Welt auch in diesem Buch. Doch auch für Nicht-Schwertkämpfer – und dort würde ich die meisten Leser einordnen – bietet dieses Werk einen ungeheuren Mehrwert.
Letztendlich handelt es sich meiner Meinung nach um einen historischen Schatz. Zudem lässt sich das Buch unglaublich schnell lesen. Daher spreche ich eine klare Empfehlung aus – nicht nur für Menschen, die sich für den ostasiatischen Raum interessieren, sondern für jeden, der gerne in die Weisheiten und Gedanken vergangener Menschen eintauchen möchte.
In diesem Buch geht es nach den ersten Kapiteln teilweise nur noch über die schwertkunst. Man muss aber sagen das sich im übertragenden Sinne nicht nur um Schwerter handelt.
Generell hat mir das Buch sehr geholfen auch was das Thema Mentalität angeht.
Man muss aber ehrlich sagen das es langweilig sein könnte für den ein oder anderen weil es teilweise seitenlang nur noch um Schwerter geht.
5. Apr. 2025
5,0
Viel über Schwertkampf, hat mir aber geholfen
In diesem Buch geht es nach den ersten Kapiteln teilweise nur noch über die schwertkunst. Man muss aber sagen das sich im übertragenden Sinne nicht nur um Schwerter handelt.
Generell hat mir das Buch sehr geholfen auch was das Thema Mentalität angeht.
Man muss aber ehrlich sagen das es langweilig sein könnte für den ein oder anderen weil es teilweise seitenlang nur noch um Schwerter geht.