Blick ins Buch

Jugendbücher

Rolltreppe abwärts

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Über das Buch

Jochen wird gemobbt und schlägt zurück, so hart, dass er andere verletzt. Der 13-Jährige muss ins Heim. Flucht ausgeschlossen.

Editionen (4)

ISBN9783473543373
VerlagRavensburger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum01.02.09
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

6 Rezensionen

3,0

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  • hothireloaded
    hothireloaded

    174 Follower

    4,0

    Damals als Schullektüre habe ich es nie gelesen. Heute mindestens 25Jahre später habe ich es nachgeholt. Es geht um einen Jungen der irgendwann auf die schiefe Bahn gelangt und in einem Jugendheim landet. Alle Personen in seinem Leben können ihm nicht helfen, obwohl er um Hilfe bittet. Seine Eltern sind geschieden und denken nur an ihre eigenen Leben. Beide wollen erneut heiraten. Da ist für den Sohn kaum Platz. Auch verschiedene Freunde bei denen Jochen Halt sucht, verlassen ihn nach und nach. Die Zustände im Heim sind unmöglich. Irgendwann gibt er auf und es geht Rolltreppe abwärts... Das Buch ist verständlich und gut geschrieben. Ich musste oft den Kopf über die Gleichgültigkeit einiger Personen schütteln. Spoiler Dieses Buch hat kein Happy End. Ich finde den Verlauf sehr traurig. Jochen tut immer wieder alles um sich zu bessern, reißt aber dann mit seinen Entscheidungen (oder den Entscheidungen von anderen) alles wieder ein. Er kann nirgendwo hin. Am Ende zieht er die Untersuchungshaft der Freiheit vor. Trotzdem eine Leseempfehlung von mir. Im Leben läuft nicht alles rund, das zeigt dieses Buch sehr gut.

    28. Juli 2025

  • 4,5

    Erste Schullektüre die mehr als 3,5 Sterne bekommt 🥲🫶🏼

    Also ich hab das Buch mit sehr wenig Erwartungen gestartet aber ehrlich gesagt war es echt spanned👀 Also klar es ist sehr alt geschrieben und manchmal hatte ich echt kein Bock mehr aber es hat irgendwie was hahah 💫😛 Es war auch eine sehr realistische Story und es gibt sicher genug Leute denen es in Echt auch so geht🫰🏼 Ich habe auch die Verfilmung angeschaut, die ich irgendwie bissl naja.. nicht so gut fand haha🥲 aber egalo lolll Mich hätte tatsächlich noch interessiert, was vor dem Heim Aufenthalt passiert ist, also auch in der Schule usw und auch wie die Mutter diesen Herr Möller kennengelernt hat✨ Aber sonst war es eigentlich echt cool🌙

    21. Apr. 2026

  • kirahyuga
    kirahyuga

    14 Follower

    5,0

    Themen des Buches ( meiner Meinung nach ): • Dysfunktionale Familienverhältnisse • Wunsch nach Zugehörigkeit und daraus resultierenden Gruppenzwang. •Leben in einer Erziehungsanstallt in den 70er Jahren • Verschiedene Erziehungsmethoden und Ansichten die aufeinander treffen • Trauma •Isolation •Kleptomanie • Ende der Kindheit mit Verantwortung für das eigene Ich • Wie weit geht ein junger Mensch ohne Hoffnung , Ziel und jeglichem Halt? Hab das Buch damals in der Schule gelesen und fand es prima ! Für mich ein Roman der nichts an Aktualität eingebüßt hat sondern genau so in der heutigen Zeit passieren könnte. Hab es vor kurzem ein 2. Mal gelesen weil ich das Buch so toll finde. Absolut empfehlenswert !!

    3. Juni 2026

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hans-Georg Noack

Hans-Georg Noack wurde am 12. Februar 1926 in Burg bei Magdeburg geboren. Nach dem zweiten Weltkrieg war er als Dolmetscher am Internationalen Jugendinstitut der UNESCO tätig. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten Jugendbücher. Von 1959 bis 1973 arbeitete Noack als freischaffender Schriftsteller und Übersetzer. 1973 übernahm er die literarische Leitung des Herrmann-Schaffstein-Verlags in Dortmund. Von 1980 bis 1992 war Hans-Georg Noack Verlagsleiter im Arena-Verlag. Der Schriftsteller Hans-Georg Noack beschäftigte sich in seinen Büchern fast ausschließlich mit zeitgeschichtlichen, politischen und sozialen Fragen und wandte sich dabei immer wieder an den "jungen Erwachsenen". Hans-Georg Noack hielt nicht viel davon, seine jungen Leser mit Formexperimenten zu langweilen oder zu verschrecken. Er schrieb bewusst nicht "für Gymnasiasten". Hans-Georg Noack hat auch als Übersetzer einen Ruf erworben. Zweimal bekam er für von ihm übersetzte Bücher den Deutschen Jugendbuchpreis, darunter für "Die Welle" von Morton Rhue. Unter den seit 1966 bei Ravensburger erschienenen Noack-Titeln ist "Rolltreppe abwärts" mit weit über 2,3 Millionen verkauften Exemplaren der erfolgreichste. 2005 wurde der Roman verfilmt. Hans-Georg Noack starb am 15. November 2005 in Würzburg.

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