Hoffe
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Beschreibung
IN MEMORIAM
Jorge Mario Bergoglio war kein gewöhnlicher Papst: Er war der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri, der erste Lateinamerikaner, der erste Franziskus, der Erste, der umfassende Reformen im Vatikan verfolgte. Seine Autobiografie, seine Erlebnisse spiegeln in unvergleichlicher Weise sein Vermächtnis wider, das er uns allen, dir und mir, und trotz aller Widrigkeiten zuruft: Hoffe!
Das Buch erzählt chronologisch und in Franziskus´ persönlichem Stil seine gesamte Lebensgeschichte , die Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinen italienischen Wurzeln beginnt. Es erzählt von der abenteuerlichen Geschichte der Auswanderung seiner Vorfahren nach Lateinamerika, seiner Kindheit dort und den Turbulenzen seiner Jugendjahre. Es berichtet von seiner Berufung und seiner Reifezeit ebenso wie von seinem Pontifikat und der Gegenwart.
Mit großer erzählerischer Kraft holt Papst Franziskus aus und lässt uns teilhaben an seinen intimsten Erinnerungen (und seinen Leidenschaften). Und er geht schonungslos die zentralen Anliegen seines Pontifikats an und wendet sich mutig, nüchtern und prophetisch den wichtigsten Themen unserer Zeit zu: Krieg und Frieden (die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten), Migration, Umweltschutz, Sozialpolitik, die Stellung der Frau, Sexualität, der technische Fortschritt sowie die Zukunft der Kirche und der Religionen.
Mit vielen Enthüllungen, Anekdoten und aufschlussreichen Überlegungen präsentiert sich diese Autobiografie emotional und gleichzeitig zutiefst menschlich, anrührend und humorvoll. Hier tritt uns einerseits der „Roman eines Lebens“ entgegen und andererseits das moralische und spirituelle Testament seines Verfassers, das Leserinnen und Leser in aller Welt fasziniert, weil es das Vermächtnis der Hoffnung für künftige Generationen ist.
Das Buch enthält einige außergewöhnliche, bisher unveröffentlichte Fotografien, auch aus privaten Quellen .
Papst Franziskus starb am 21.04.2025.
Ausstattung: Mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Fotos aus Papst Franziskus´ Privatbestand
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jorge Mario Bergoglio SJ kam am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien, als Sohn italienischer Einwanderer zur Welt. Er war der Erstgeborene von insgesamt fünf Geschwistern, die im bekannten Stadtteil Flores lebten. Er erlernte zuerst den Beruf des Chemietechnikers, erwarb dann 1963 einen Abschluss in Philosophie, bevor er 1969 zum Priester geweiht wurde. 1973 machte man ihn zum Provinzoberen der Jesuiten in Argentinien. 1992 wurde er zum Weihbischof, 1998 zum Erzbischof von Buenos Aires. Johannes Paul II. ernannte ihn 2001 zum Kardinal. Am 13. März 2013 wurde er zum Bischof von Rom gewählt und damit zum 266. Papst in der Geschichte der katholischen Kirche. 2025 sollte das zwölfte Jahr seines Pontifikats werden und so hat er noch zu Lebzeiten ein neues Heiliges Jahr ausgerufen unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. Papst Franziskus verstarb am 21.04.2025.»Hoffe« wurde zusammen mit Carlo Musso verfasst und ist zeitgleich in mehr als einhundert Ländern erschienen.
Beiträge
Wertvoll!
Nachdem ich kurz vorher "Leben" von Papst Franziskus gelesen hatte, war dann dieses (viel bekanntere Buch) an der Reihe. Neben sehr detaillierten, klassisch autobiographischen Schilderungen der Leben seiner Vorfahren und seiner engsten Familie haben natürlich zahlreiche theologische und gesellschaftliche Themen einen gewichtigen Platz in diesem Buch. Die Geschichte der unzähligen Auswanderer aus Europa, die in Südamerika ein neues, lebenswertes Leben gesucht haben, ist gewaltig im wahrsten Sinne des Wortes. Und die Jahre der Diktatur, in denen Franziskus Leid, Ungerechtigkeit, Brutalität und Kampf mit tausenden Menschen gemeinsam durchstehen musste, sind an Wahnsinn kaum zu überbieten und eine immerwährende Wunde für alle in Argentinien. Daneben stehen die Liebe, die er vor allem in seiner Familie erfährt, und sein Glaube, der ihn trägt und hält. Und auch daraus erwachsen Visionen für eine Kirche, die sich wirklich zuallererst um die Armen kümmert. Für mich hatte das Buch einige Längen, was aber daran liegen kann, dass ich schon zwei Filme über ihn gesehen und eben ein anderes Buch gelesen habe. Somit war vieles nicht mehr neu für mich und dann zu detailreich. Was ich aber grundsätzlich an solchen Büchern mag (und allen empfehlen kann): Argumente für Einstellungen, die man definitiv nicht teilt, auf sich wirken lassen, verstehen, auch die Genese dieser ergründen, und sie als anders, aber wertvoll annehmen.
Beschreibung
IN MEMORIAM
Jorge Mario Bergoglio war kein gewöhnlicher Papst: Er war der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri, der erste Lateinamerikaner, der erste Franziskus, der Erste, der umfassende Reformen im Vatikan verfolgte. Seine Autobiografie, seine Erlebnisse spiegeln in unvergleichlicher Weise sein Vermächtnis wider, das er uns allen, dir und mir, und trotz aller Widrigkeiten zuruft: Hoffe!
Das Buch erzählt chronologisch und in Franziskus´ persönlichem Stil seine gesamte Lebensgeschichte , die Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinen italienischen Wurzeln beginnt. Es erzählt von der abenteuerlichen Geschichte der Auswanderung seiner Vorfahren nach Lateinamerika, seiner Kindheit dort und den Turbulenzen seiner Jugendjahre. Es berichtet von seiner Berufung und seiner Reifezeit ebenso wie von seinem Pontifikat und der Gegenwart.
Mit großer erzählerischer Kraft holt Papst Franziskus aus und lässt uns teilhaben an seinen intimsten Erinnerungen (und seinen Leidenschaften). Und er geht schonungslos die zentralen Anliegen seines Pontifikats an und wendet sich mutig, nüchtern und prophetisch den wichtigsten Themen unserer Zeit zu: Krieg und Frieden (die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten), Migration, Umweltschutz, Sozialpolitik, die Stellung der Frau, Sexualität, der technische Fortschritt sowie die Zukunft der Kirche und der Religionen.
Mit vielen Enthüllungen, Anekdoten und aufschlussreichen Überlegungen präsentiert sich diese Autobiografie emotional und gleichzeitig zutiefst menschlich, anrührend und humorvoll. Hier tritt uns einerseits der „Roman eines Lebens“ entgegen und andererseits das moralische und spirituelle Testament seines Verfassers, das Leserinnen und Leser in aller Welt fasziniert, weil es das Vermächtnis der Hoffnung für künftige Generationen ist.
Das Buch enthält einige außergewöhnliche, bisher unveröffentlichte Fotografien, auch aus privaten Quellen .
Papst Franziskus starb am 21.04.2025.
Ausstattung: Mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Fotos aus Papst Franziskus´ Privatbestand
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jorge Mario Bergoglio SJ kam am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien, als Sohn italienischer Einwanderer zur Welt. Er war der Erstgeborene von insgesamt fünf Geschwistern, die im bekannten Stadtteil Flores lebten. Er erlernte zuerst den Beruf des Chemietechnikers, erwarb dann 1963 einen Abschluss in Philosophie, bevor er 1969 zum Priester geweiht wurde. 1973 machte man ihn zum Provinzoberen der Jesuiten in Argentinien. 1992 wurde er zum Weihbischof, 1998 zum Erzbischof von Buenos Aires. Johannes Paul II. ernannte ihn 2001 zum Kardinal. Am 13. März 2013 wurde er zum Bischof von Rom gewählt und damit zum 266. Papst in der Geschichte der katholischen Kirche. 2025 sollte das zwölfte Jahr seines Pontifikats werden und so hat er noch zu Lebzeiten ein neues Heiliges Jahr ausgerufen unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. Papst Franziskus verstarb am 21.04.2025.»Hoffe« wurde zusammen mit Carlo Musso verfasst und ist zeitgleich in mehr als einhundert Ländern erschienen.
Beiträge
Wertvoll!
Nachdem ich kurz vorher "Leben" von Papst Franziskus gelesen hatte, war dann dieses (viel bekanntere Buch) an der Reihe. Neben sehr detaillierten, klassisch autobiographischen Schilderungen der Leben seiner Vorfahren und seiner engsten Familie haben natürlich zahlreiche theologische und gesellschaftliche Themen einen gewichtigen Platz in diesem Buch. Die Geschichte der unzähligen Auswanderer aus Europa, die in Südamerika ein neues, lebenswertes Leben gesucht haben, ist gewaltig im wahrsten Sinne des Wortes. Und die Jahre der Diktatur, in denen Franziskus Leid, Ungerechtigkeit, Brutalität und Kampf mit tausenden Menschen gemeinsam durchstehen musste, sind an Wahnsinn kaum zu überbieten und eine immerwährende Wunde für alle in Argentinien. Daneben stehen die Liebe, die er vor allem in seiner Familie erfährt, und sein Glaube, der ihn trägt und hält. Und auch daraus erwachsen Visionen für eine Kirche, die sich wirklich zuallererst um die Armen kümmert. Für mich hatte das Buch einige Längen, was aber daran liegen kann, dass ich schon zwei Filme über ihn gesehen und eben ein anderes Buch gelesen habe. Somit war vieles nicht mehr neu für mich und dann zu detailreich. Was ich aber grundsätzlich an solchen Büchern mag (und allen empfehlen kann): Argumente für Einstellungen, die man definitiv nicht teilt, auf sich wirken lassen, verstehen, auch die Genese dieser ergründen, und sie als anders, aber wertvoll annehmen.




