Das Ende des Romantikdiktats
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
»Ein mutiges, kluges Buch über Formen intimen Zusammenlebens, über Nähe, Liebe, Sexualität – und das Ende der Romantiknorm. Ein Nachdenken, das neue Perspektiven öffnet!« Gert Scobel
»Dieses Buch öffnet Scheuklappen auf höchst interessante Weise! So entstehen neue Räume im Kopf. Als Paartherapeutin weiß ich, wie wichtig das ist.« Ann-Marlene Henning
Unsere Beziehungen funktionieren häufig nicht mehr: Die Zahl der Single-Haushalte steigt, die Kleinfamilie zerfällt und während uns Hollywood den Glanz der ganz großen Liebe ins Wohnzimmer strahlt, suchen wir mit Dating-Apps, polyamoren oder offenen Beziehungen den neuen Goldstandard für Nähe und Verbindlichkeit. Doch liegt darin wirklich die Erfüllung unserer intimsten Sehnsüchte? Steckt dahinter nicht ein Prinzip, das sich in Zeiten des ökonomisierten Dating-Marktes selbst überholt hat?
Soziologin Andrea Newerla blickt hinter die Glücksversprechen unserer Zeit, zeigt, was wir eigentlich suchen und warum unsere Beziehungskonzepte nicht wirklich so alternativlos sind, wie sie uns immer scheinen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Andrea Newerla ist promovierte Soziologin, Beziehungsberaterin, Trainerin und Autorin. Sie hat an verschiedenen Universitäten zu Intimitäten, Onlinedating und Beziehungen jenseits heteronormativer Standards geforscht, bevor 2023 ihr Buch »Das Ende des Romantikdiktats« erschien. Als Expertin zu neuen Formen des Zusammenlebens ist sie regelmäßig in den Medien präsent.
Beiträge
Dieses Buch habe ich bereits seit einiger Zeit liegen. Jetzt habe ich es hervorgeholt, weil mein morgiges Online-Date es mir empfohlen hat. Könnte für ihn sprechen, oder? Das Buch ist leicht lesbar und erklärt viel anhand von Beispielen. Es möchte zeigen, dass es mehr Optionen gibt als die klassische Vorstellung von romantischer Liebe, die sowieso für viele so nicht funktioniert. Die Autorin möchte zu nichts überreden, sondern vor allem dazu einladen, sich im Kleinen und im Großen auszutauschen, was jede*r Einzelne unter Nähe, Romantik, Beziehung und all dem versteht. Das Buch bietet sicher für viele nicht viel Neues, lädt aber zum Hinterfragen ein.
Beziehungsmodelle•Moderne Liebe
„Das Ende des Romantik Diktats - Warum wir Nähe, Beziehungen und Liebe neu Denken sollten“ von Andrea Newerla bietet eine erfrischende Perspektive auf Nähe, Beziehungen und Liebe. Die Autorin fordert dazu auf, überkommene romantische Vorstellungen zu überdenken und neue Wege der Verbindung zu erkunden. Newerla präsentiert kluge Einsichten und inspirierende Ideen. Insgesamt verdient das Buch eine solide 4/5 für seinen innovativen Ansatz und die Denkanstöße, die es bietet.
„Das Ende des Romantik-Diktats“ lädt dazu ein, unser Verständnis von Beziehungen grundlegend zu hinterfragen. Andrea Newerla bricht mit der Idealisierung romantischer Liebe und zeigt, wie wir Nähe und Verbindungen abseits traditioneller Muster gestalten können. Besonders Freundschaften werden als gleichwertige, bereichernde Beziehungen gewürdigt, die oft unterschätzt werden. Dieses Buch ist ideal für Menschen, die angeregt werden möchten, Beziehungen neu zu denken. Es liefert jedoch keine konkreten Lösungen oder Anleitungen, sondern vielmehr Denkanstöße, um eigene Wege zu finden. Wer bereit ist, alte Muster loszulassen und neue Perspektiven zuzulassen, wird hier inspiriert und herausgefordert.
Blieb hinter meinen hohen Erwartungen zurück
"Das Ende des Romantikdiktats" ist das erste Sachbuch von Andrea Newerla und bereits 2023 erschienen. Ich hatte im letzten Jahr ihr neues Sachbuch "Wie Familie nur besser" gelesen. Das hat mich so begeistert, dass ich sehr neugierig und mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Das Sachbuch setzt sich zunächst mit der Entwicklung der romantischen Liebe, danach mit aktuellen Beziehungsformen und schließlich mit dem modernen, insbesondere dem Online-, Dating auseinander. Ich fand den Einstieg sehr solide. Wenn man sich noch nie mit der Geschichte der romantischen Liebe beschäftigt hat, kann man bestimmt viel mitnehmen. Für mich war nicht so viel Neues dabei. Auch die Darstellung heutiger Datingformen empfand ich als sehr realistisch, allerdings konnte ich hier keinen neuen Erkenntnisse gewinnen. Als es um die Beziehungsformen ging, fiel mir auf, dass diese sich in den letzten Jahren anscheinend rapide entwickelt haben. Der Begriff "Situationship" wurde 2023 noch nicht verwendet. Auch das damals in Aussicht stehende Gesetz zur Verantwortungsgemeinschaft steht mittlerweile wohl nicht mehr zur Debatte. Ich hatte mir außerdem konkrete Vorschläge zur Überwindung patriarchaler Normen beim Dating erwartet. Konkrete Ideen fand ich in diesem Buch allerdings nicht. Da habe ich beispielsweise aus dem Sachbuch "Das Ende der Ehe" von Emilia Roig mehr mitnehmen können. Insgesamt ist dieses Sachbuch deutlich weniger gehaltvoll als ich erwartet hatte. Auch wenn es gut recherchiert und absolut faktenbasiert ist. Ein Ende des "Romantikdiktats" erscheint mir nach dieser Lektüre nicht in Sicht. Wer aber Inspirationen zu neuen Wegen außerhalb der heteronormativen Paarbeziehung sucht, dem empfehle ich Newerlas neues Sachbuch "Wie Familie nur besser".
Harte Schale, weicher Kern?
Der Titel mag im ersten Moment radikal klingen, doch im inneren des Buches befindet sich ein recht anderer Text. Der Schreibstil ist sacht und repetitiv, was das lesen (auch über einen längeren Zeitraum) leicht macht. Inhaltlich ist es voll von Denkanstößen und Beispielen. Ich hätte dieses Buch meinem jüngeren Ich gewünscht, da es zur reflektion des eigenen Verständnisses von Intimität und gesellschaftlicher Norm anregt. Dieses Buch ist daher genau das richtige für diese eine Freundin, die scheinbar in seriell frustraner Romantik feststeckt und einen sanften Stubser in die richtige Richtung braucht. Zudem enthalten sind weitere Buchempfehlungen zu den Themen, die nur oberflächlich angesprochen werden.
Fantastisch!
Verliebt, verlobt, verheiratet, Haus, Kinder. So sieht es das Romantikdiktat vor. So will es die Gesellschaft (und das Patriarchat). Das ist der ideale und einzig richtige Lebensweg. Das wird uns von klein auf von Film und Fernsehen, Zeitschriften und Büchern und Songs eingetrichtert, von unserer Umgebung vorgelebt. Single werden bemitleidet, der/die Richtige kommt noch, zu jedem Topf passt ein Deckel usw. Aber ist/ muss das so? Früher wurde nicht aus Liebe geheiratet, sondern um Land und Allianzen zu sichern. Erst später heiratete man (auch) aus Liebe. Aber noch immer geht es auch um Absicherung. Wir jagen dem "einen" Menschen nach, der perfekt zu uns passt. Dann wird alles gut werden. Ein Mensch, der uns perfekt kennt und all unsere Bedürfnisse blind erkennt und befriedigt. Eigentlich sollte allen klar sein, dass das unmöglich ist. Was also, wenn wir die Ketten der alten Muster sprengen, Grenzen aufbrechen? Es geht nicht darum, dass alle plötzlich in offenen Beziehungen etc leben. Auch für mich persönlich wäre das (aktuell) nicht denkbar. Aber wir sollten vielleicht aufhören, eine "feste Beziehung" zwischen zwei Menschen als das einzige Ideal zu sehen, das es zu erreichen gilt. Es gibt so viele Dazwischens, die genauso gut funktionieren (können). Schnell werden da natürlich Stimmen laut, die heutige Generation sei egoistisch und beziehungsunfähig. Aber ist es nicht eher so, dass Beziehungen egoistisch sind? Einen Menschen vollkommen zu vereinnahmen und alles von ihm zu verlangen ist doch eigentlich viel egoistischer. Es geht nicht darum unverbindlicher zu sein, sondern mehr Raum zu schaffen. Mir hat das Buch sehr gefallen, es hallt nach. Es ist kein Ratgeber, es gibt keinen Plan oder Leitlinie. Vielmehr soll es zum Nachdenken anregen. Sprecht mehr miteinander, sprecht über Gefühle und Gestaltung von Beziehungen (auch Freundschaften!). Große Empfehlung meinerseits!
Beschreibung
»Ein mutiges, kluges Buch über Formen intimen Zusammenlebens, über Nähe, Liebe, Sexualität – und das Ende der Romantiknorm. Ein Nachdenken, das neue Perspektiven öffnet!« Gert Scobel
»Dieses Buch öffnet Scheuklappen auf höchst interessante Weise! So entstehen neue Räume im Kopf. Als Paartherapeutin weiß ich, wie wichtig das ist.« Ann-Marlene Henning
Unsere Beziehungen funktionieren häufig nicht mehr: Die Zahl der Single-Haushalte steigt, die Kleinfamilie zerfällt und während uns Hollywood den Glanz der ganz großen Liebe ins Wohnzimmer strahlt, suchen wir mit Dating-Apps, polyamoren oder offenen Beziehungen den neuen Goldstandard für Nähe und Verbindlichkeit. Doch liegt darin wirklich die Erfüllung unserer intimsten Sehnsüchte? Steckt dahinter nicht ein Prinzip, das sich in Zeiten des ökonomisierten Dating-Marktes selbst überholt hat?
Soziologin Andrea Newerla blickt hinter die Glücksversprechen unserer Zeit, zeigt, was wir eigentlich suchen und warum unsere Beziehungskonzepte nicht wirklich so alternativlos sind, wie sie uns immer scheinen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Andrea Newerla ist promovierte Soziologin, Beziehungsberaterin, Trainerin und Autorin. Sie hat an verschiedenen Universitäten zu Intimitäten, Onlinedating und Beziehungen jenseits heteronormativer Standards geforscht, bevor 2023 ihr Buch »Das Ende des Romantikdiktats« erschien. Als Expertin zu neuen Formen des Zusammenlebens ist sie regelmäßig in den Medien präsent.
Beiträge
Dieses Buch habe ich bereits seit einiger Zeit liegen. Jetzt habe ich es hervorgeholt, weil mein morgiges Online-Date es mir empfohlen hat. Könnte für ihn sprechen, oder? Das Buch ist leicht lesbar und erklärt viel anhand von Beispielen. Es möchte zeigen, dass es mehr Optionen gibt als die klassische Vorstellung von romantischer Liebe, die sowieso für viele so nicht funktioniert. Die Autorin möchte zu nichts überreden, sondern vor allem dazu einladen, sich im Kleinen und im Großen auszutauschen, was jede*r Einzelne unter Nähe, Romantik, Beziehung und all dem versteht. Das Buch bietet sicher für viele nicht viel Neues, lädt aber zum Hinterfragen ein.
Beziehungsmodelle•Moderne Liebe
„Das Ende des Romantik Diktats - Warum wir Nähe, Beziehungen und Liebe neu Denken sollten“ von Andrea Newerla bietet eine erfrischende Perspektive auf Nähe, Beziehungen und Liebe. Die Autorin fordert dazu auf, überkommene romantische Vorstellungen zu überdenken und neue Wege der Verbindung zu erkunden. Newerla präsentiert kluge Einsichten und inspirierende Ideen. Insgesamt verdient das Buch eine solide 4/5 für seinen innovativen Ansatz und die Denkanstöße, die es bietet.
„Das Ende des Romantik-Diktats“ lädt dazu ein, unser Verständnis von Beziehungen grundlegend zu hinterfragen. Andrea Newerla bricht mit der Idealisierung romantischer Liebe und zeigt, wie wir Nähe und Verbindungen abseits traditioneller Muster gestalten können. Besonders Freundschaften werden als gleichwertige, bereichernde Beziehungen gewürdigt, die oft unterschätzt werden. Dieses Buch ist ideal für Menschen, die angeregt werden möchten, Beziehungen neu zu denken. Es liefert jedoch keine konkreten Lösungen oder Anleitungen, sondern vielmehr Denkanstöße, um eigene Wege zu finden. Wer bereit ist, alte Muster loszulassen und neue Perspektiven zuzulassen, wird hier inspiriert und herausgefordert.
Blieb hinter meinen hohen Erwartungen zurück
"Das Ende des Romantikdiktats" ist das erste Sachbuch von Andrea Newerla und bereits 2023 erschienen. Ich hatte im letzten Jahr ihr neues Sachbuch "Wie Familie nur besser" gelesen. Das hat mich so begeistert, dass ich sehr neugierig und mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Das Sachbuch setzt sich zunächst mit der Entwicklung der romantischen Liebe, danach mit aktuellen Beziehungsformen und schließlich mit dem modernen, insbesondere dem Online-, Dating auseinander. Ich fand den Einstieg sehr solide. Wenn man sich noch nie mit der Geschichte der romantischen Liebe beschäftigt hat, kann man bestimmt viel mitnehmen. Für mich war nicht so viel Neues dabei. Auch die Darstellung heutiger Datingformen empfand ich als sehr realistisch, allerdings konnte ich hier keinen neuen Erkenntnisse gewinnen. Als es um die Beziehungsformen ging, fiel mir auf, dass diese sich in den letzten Jahren anscheinend rapide entwickelt haben. Der Begriff "Situationship" wurde 2023 noch nicht verwendet. Auch das damals in Aussicht stehende Gesetz zur Verantwortungsgemeinschaft steht mittlerweile wohl nicht mehr zur Debatte. Ich hatte mir außerdem konkrete Vorschläge zur Überwindung patriarchaler Normen beim Dating erwartet. Konkrete Ideen fand ich in diesem Buch allerdings nicht. Da habe ich beispielsweise aus dem Sachbuch "Das Ende der Ehe" von Emilia Roig mehr mitnehmen können. Insgesamt ist dieses Sachbuch deutlich weniger gehaltvoll als ich erwartet hatte. Auch wenn es gut recherchiert und absolut faktenbasiert ist. Ein Ende des "Romantikdiktats" erscheint mir nach dieser Lektüre nicht in Sicht. Wer aber Inspirationen zu neuen Wegen außerhalb der heteronormativen Paarbeziehung sucht, dem empfehle ich Newerlas neues Sachbuch "Wie Familie nur besser".
Harte Schale, weicher Kern?
Der Titel mag im ersten Moment radikal klingen, doch im inneren des Buches befindet sich ein recht anderer Text. Der Schreibstil ist sacht und repetitiv, was das lesen (auch über einen längeren Zeitraum) leicht macht. Inhaltlich ist es voll von Denkanstößen und Beispielen. Ich hätte dieses Buch meinem jüngeren Ich gewünscht, da es zur reflektion des eigenen Verständnisses von Intimität und gesellschaftlicher Norm anregt. Dieses Buch ist daher genau das richtige für diese eine Freundin, die scheinbar in seriell frustraner Romantik feststeckt und einen sanften Stubser in die richtige Richtung braucht. Zudem enthalten sind weitere Buchempfehlungen zu den Themen, die nur oberflächlich angesprochen werden.
Fantastisch!
Verliebt, verlobt, verheiratet, Haus, Kinder. So sieht es das Romantikdiktat vor. So will es die Gesellschaft (und das Patriarchat). Das ist der ideale und einzig richtige Lebensweg. Das wird uns von klein auf von Film und Fernsehen, Zeitschriften und Büchern und Songs eingetrichtert, von unserer Umgebung vorgelebt. Single werden bemitleidet, der/die Richtige kommt noch, zu jedem Topf passt ein Deckel usw. Aber ist/ muss das so? Früher wurde nicht aus Liebe geheiratet, sondern um Land und Allianzen zu sichern. Erst später heiratete man (auch) aus Liebe. Aber noch immer geht es auch um Absicherung. Wir jagen dem "einen" Menschen nach, der perfekt zu uns passt. Dann wird alles gut werden. Ein Mensch, der uns perfekt kennt und all unsere Bedürfnisse blind erkennt und befriedigt. Eigentlich sollte allen klar sein, dass das unmöglich ist. Was also, wenn wir die Ketten der alten Muster sprengen, Grenzen aufbrechen? Es geht nicht darum, dass alle plötzlich in offenen Beziehungen etc leben. Auch für mich persönlich wäre das (aktuell) nicht denkbar. Aber wir sollten vielleicht aufhören, eine "feste Beziehung" zwischen zwei Menschen als das einzige Ideal zu sehen, das es zu erreichen gilt. Es gibt so viele Dazwischens, die genauso gut funktionieren (können). Schnell werden da natürlich Stimmen laut, die heutige Generation sei egoistisch und beziehungsunfähig. Aber ist es nicht eher so, dass Beziehungen egoistisch sind? Einen Menschen vollkommen zu vereinnahmen und alles von ihm zu verlangen ist doch eigentlich viel egoistischer. Es geht nicht darum unverbindlicher zu sein, sondern mehr Raum zu schaffen. Mir hat das Buch sehr gefallen, es hallt nach. Es ist kein Ratgeber, es gibt keinen Plan oder Leitlinie. Vielmehr soll es zum Nachdenken anregen. Sprecht mehr miteinander, sprecht über Gefühle und Gestaltung von Beziehungen (auch Freundschaften!). Große Empfehlung meinerseits!














