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Ich war Diener im Hause Hobbs

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Über das Buch

Ich war Diener im Hause Hobbs: Ein literarisches Ereignis voller Intrigen, Geheimnisse und unerwarteter Wendungen Verena Roßbachers dritter Roman entführt den Leser in die schillernde Welt der Zürcher High Society. Aus der Perspektive des jungen Dieners Christian entspinnt sich eine fesselnde Geschichte um einen Skandal und einen mysteriösen Todesfall, die die besten Kreise der Gesellschaft erschüttern. Mit psychologischer Finesse, poetischer Sprache und subtilem Humor enthüllt die Autorin nach und nach die Abgründe hinter den Fassaden der Macht und Privilegien. Christians Erinnerungen an seine Jugend im österreichischen Feldkirch und die Freundschaft zu vier genialen Provinzjungs verknüpfen sich auf kunstvolle Weise mit den Ereignissen im Hause Hobbs. Verwirrende nächtliche Zimmerbesuche, inszenierte Familienporträts und die Begegnung der einnehmenden Hausherrin mit Christians alten Freunden führen schließlich zur verhängnisvollen Katastrophe. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Christian auf ein lang gehütetes Geheimnis und muss sich seiner eigenen Schuld stellen. Ich war Diener im Hause Hobbs ist ein ebenso betörender wie vertrackt-unheimlicher Roman, der die Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht. Verena Roßbacher beweist erneut ihr Ausnahmetalent und präsentiert einen vielschichtigen Gesellschaftsroman, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint.

Editionen (2)

ISBN9783462318746
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum16.08.18
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

13 Bewertungen

1 Rezensionen

3,3

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  • notizhefte
    notizhefte

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    4,0

    Das Buch verschränkt den Entwicklungsroman des Christian Kauffmann aus Feldkirch in Vorarlberg mit dem Niedergang der Familie Hobbs in Zürich. Kauffmanns Jugend und sein Leben als Butler bei der Familie Hobbs werden durch seine Ausbildung in einer Butlerschule strikt voneinander separiert, weil er zunächst von der dienstbotentypischen Ausschaltung seiner eigenen Person im Hobbsschen Haushalt profitiert. Doch ein Ausflug in seine Heimat zur Schubertiade läßt seine Arbeitgeberin Kontakt zu seinen Freunden und zu seiner Familie finden, was Kauffmann zu einem echten Menschen werden läßt. Am Schluß des Romans ist nichts mehr, wie es war. Mehr auf meinem Blog "Notizhefte" unter: https://notizhefte.com/2019/04/01/ein-butler-erzaehlt/

    24. Apr. 2023

Autorin / Autor

Über Verena Roßbacher

Verena Roßbacher, geboren 1979 in Bludenz/Vorarlberg, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. »Mon Chéri und unsere demolierten Seelen« ist nach ihrem Debüt »Verlangen nach Drachen« (2009), »Schwätzen und Schlachten« (2014) und »Ich war Diener im Hause Hobbs« (2018) ihr vierter Roman bei Kiepenheuer & Witsch.

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