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Biografien

Vogel, friß die Feige nicht

4,5(2)
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Über das Buch

Vogel, friß die Feige nicht - Uwe Timms faszinierende Aufzeichnungen über das Leben in Rom in den 80er Jahren Anfang der achtziger Jahre bricht der renommierte Autor Uwe Timm seine Zelte in München ab und siedelt mit seiner Familie nach Rom über. Der Aufenthalt in der geschichtsträchtigen und von Utopien erfüllten Stadt wird zu einer Herausforderung - und gleichzeitig zu einem magischen Ort, der dem "Edelaussteiger" seine eigene geschichtliche und literarische Position bewusst macht. In Vogel, friß die Feige nicht teilt Timm seine eindrucksvollen Erlebnisse und Eindrücke dieser prägenden Zeit. Mit feinfühligen Beobachtungen und philosophischen Abhandlungen erschafft er ein lebendiges Bild Roms, das alle Sinne anspricht. Dabei reflektiert er auch über Kunst, Leben und die Bedeutung von Geschichte und Literatur. Tauchen Sie ein in Uwe Timms faszinierende Memoiren über eine inspirierende Zeit in einer der geschichtsträchtigsten Städte Europas.
ISBN9783462308747
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum05.03.15
Seitenzahl160

Autorin / Autor

Über Uwe Timm

Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk. Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz. Uwe Timm lebt in München und Berlin.

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