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Romane

Vogelweide

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Über das Buch

Eine Geschichte von Leidenschaft, Verlust und der Kunst des Abschieds. In Uwe Timms Roman »Vogelweide« hat der Protagonist Eschenbach alles verloren: seine Freundin, seine Geliebte, seinen Beruf, seine Wohnung. Nach einem Bankrott und hoch verschuldet lebt er nun für eine Weile als Vogelwart auf einer einsamen Insel in der Elbmündung. Doch ein Anruf wirbelt sein eremitisches Dasein durcheinander: Anna, die vor sechs Jahren vor ihm nach New York geflohen ist und zuvor sein Leben komplett aus den Angeln gehoben hat, kündigt ihren Besuch an. Während Eschenbach sich auf das Wiedersehen vorbereitet, seinen Alltagsritualen folgt, Vögel zählt und Strandgut sammelt, wird er von den Geistern der Vergangenheit heimgesucht. Es entfaltet sich die bewegende Geschichte von Eschenbach, Selma, Anna und Ewald – zwei Paaren, die einst glücklich miteinander waren, bis Eschenbachs große, verbotene Leidenschaft für Anna entbrannte. Mit präziser Sprache und psychologischem Feingefühl zeichnet Timm ein eindringliches Bild unserer Gegenwart, in der Partnerschaften sowohl von Optimierungsstrategien als auch von entfesselter Irrationalität geprägt sind. Ein Roman über die Macht des Begehrens, die Spielregeln des Lebens und die Kunst des Abschieds, der den Leser tief berührt.

Editionen (4)

ISBN9783462307184
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum15.08.13
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

4 Rezensionen

3,2

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  • travelbirdcat
    travelbirdcat

    35 Follower

    1,0

    Das war mal so gar nicht meins. 🙈 Ich hab es nur bis Seite 70 geschafft und mich schnell unfassbar gelangweilt, so dass ich einfach nicht mehr weiterlesen wollte. Das passiert mir wirklich selten. Schade, ich wollte das Buch echt mögen. Meine Nachbarin hat es mir ausgeliehen, weil es ihr sehr gefallen hat. 🥲 Ich empfand den Schreibstil als zäh und oberflächlich, und die Gedankensprünge als so unzusammenhängend, dass ich dem Erzähler nicht richtig folgen konnte. Es passiert auch einfach nichts interessantes, der arme Kerl ist so in seinen Gedanken gefangen und dreht sich wohl nur um sich selbst. Ich hatte auf etwas mehr Naturbeschreibungen gehofft, da die Geschichte auf einer Vogelwarte im Wattenmeer spielt. Eigentlich genau meins. Enttäuschend.

    19. Jan. 2026

  • moqui
    moqui

    14 Follower

    5,0

    Ein Hochgenuss der deutschen Sprache!

    Das war mein erster Roman von Uwe Timm und sicherlich nicht der letzte! Seine Ausdrucksweise und Detailtiefe sind wirklich meisterhaft. Inhaltlich könnte ich mir vorstellen, dass einige Leser Schwierigkeiten damit haben, es wird gedanklich viel gesprungen und der Autor verzichtet auf die wörtliche Rede „“ Ich empfinde das als realistisches Stilmittel, da die eigenen Gedanken ja auch sehr sprunghaft sind. Absolute Leseempfehlung! Dieses Buch erhält einen festen Platz im Regal!

    2. Aug. 2025

  • bookbutterflies
    bookbutterflies

    413 Follower

    2,0

    Ich wollte es mögen, da es eine Empfehlung und Ausleihe eines Kollegen war, aber es sind gut gemiente 2,5 Sterne. Die Geschichte ist eigentlich ganz gut und könnte zu einem schönen Buch führen, leider kam ich mit dem Schreibstil des Autors so gar nicht klar. Viel zu wirr springt er in den Zeiten, dass ich oft nicht hinterherkomme, weil er schon wieder über irgendein Gespräch von vor was-weiß-ich-wie-vielen Jahren sinniert. Und dann diese Ausschweifungen und ellenlangen Sätze, die oft nur wie Aufzählungen und Stichpunktartiges Blabla daherkommen. Das Ende vollkommen unbefriedigend. Scheinbar habe ich zu dieser Art Literatur keinen Zugang oder bin nicht intellektuell genug, aber was Uwe Timm da abgeliefert hat konnte mich auf kaum einer Seite begeistern. Die Teile, die Handlung sind, wo es interessant wird, weil der Hauptcharakter schon einiges durchmacht, waren ok, hätten aber vielleicht für 50 Seiten gereicht :( Und wie vermittel ich jetzt dem Kollegen, dass ich sein Buch doof fand? HILFE ^^

    23. Okt. 2023

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Uwe Timm

Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk. Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz. Uwe Timm lebt in München und Berlin.

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