Der erste Roman eines der größten Künstler unserer Zeit - eine Weltsensation!
ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD, mit Leonardo di Caprio und Brad Pitt in den Hauptrollen, war für zehn Oscars nominiert. In seinem Debütroman "Es war einmal in Hollywood" transformiert Quentin Tarantino die Geschichte um den Schauspieler Rick Dalton und sein Stuntdouble Cliff Booth in einen Abenteuerroman, der seines Gleichen sucht.
Los Angeles, Hollywood 1969
RICK DALTON - Einst der Star seiner eigenen Fernsehserie, ist er heute ein abgewrackter Schurke, der seine Sorgen in Whiskey Sours ertränkt. Wird ein Anruf aus Rom sein Schicksal retten oder es besiegeln?
CLIFF BOOTH - Ricks Stuntdouble und der berüchtigtste Mann an jedem Filmset, weil er der Einzige ist, der mit einem Mord davongekommen sein könnte...
SHARON TATE - Sie verließ Texas, um dem Traum von Hollywood nachzujagen – mit Erfolg. Sie lebt jetzt unbeschwert hoch in den Hollywood Hills.
CHARLES MANSON – Ein Haufen Hippies hält den Ex-Knacki für ihren spirituellen Führer, aber er würde alles dafür geben, ein Rock 'n' Roll-Star zu sein.
HOLLYWOOD 1969 - DU HÄTTEST DABEI SEIN SOLLEN
"In den Siebzigerjahren waren Romanfassungen von Filmen die ersten Bücher für Erwachsene, die ich las, daher bin ich stolz, 'Es war einmal in Hollywood' als meinen Beitrag zu diesem oft marginalisierten, aber geliebten Subgenre der Literatur anzukündigen. Ich freue mich außerdem sehr, meine Charaktere und ihre Welt weiter zu ergründen für dieses literarische Projekt, das (hoffentlich) neben seinem filmischen Gegenstück bestehen kann." Quentin Tarantino
Auch wenn das Buch quasi die gleiche Geschichte, mit ein paar inhaltlichen Erweiterungen, wie der Film erzählt, fand ich es allerdings nicht ganz so gut. Gerade wenn Tarantino in die Geschichte Hollywoods abschweift, ist das zwar definitiv an manchen Stellen interessant, aber bei der Menge an Einwürfen doch mit der Zeit etwas viel und wirft einen ein wenig aus der Geschichte raus. Da wirkt es im Film doch deutlich runder. Was aber definitiv gut ist, sind die Erweiterungen, die einige Stellen im Film noch weiter ausbauen und mehr Hintergründe geben. Außerdem ist die Erzählleistung von Gerrit Schmidt-Foß im Hörbuch großartig und macht es noch mal ein gutes Stück besser.
3. Apr. 2026
3,5
Unterhaltsam, aber nicht so gut wie der Film!
Auch wenn das Buch quasi die gleiche Geschichte, mit ein paar inhaltlichen Erweiterungen, wie der Film erzählt, fand ich es allerdings nicht ganz so gut. Gerade wenn Tarantino in die Geschichte Hollywoods abschweift, ist das zwar definitiv an manchen Stellen interessant, aber bei der Menge an Einwürfen doch mit der Zeit etwas viel und wirft einen ein wenig aus der Geschichte raus. Da wirkt es im Film doch deutlich runder. Was aber definitiv gut ist, sind die Erweiterungen, die einige Stellen im Film noch weiter ausbauen und mehr Hintergründe geben. Außerdem ist die Erzählleistung von Gerrit Schmidt-Foß im Hörbuch großartig und macht es noch mal ein gutes Stück besser.
„Es war einmal in Hollywood“ – Quentin Tarantino
Hollywood, Ende der 60er-Jahre: Mit der Hippie-Bewegung verändern sich nicht nur die Musik und der Umgang mit Sexualität, sondern auch das Filmbusiness. Wer früher auf der großen Leinwand angesagt war, findet sich nun in Westernserien wieder oder muss – wie zu Beginn seiner Karriere – wieder von Vorsprechen zu Vorsprechen eilen, um überhaupt noch ein Engagement zu bekommen und nicht völlig in der Versenkung zu verschwinden.
So einer ist Rick Dalton. Da er keinen Führerschein hat, geht er mit seinem Freund Cliff Booth eine Symbiose ein, um sich weiterhin in Hollywood durchzuschlagen.
Cliff ist Stuntman, hochdekorierter Kriegsheld – und ein unverurteilter Mörder.
Tarantino verwebt Fakten und Fiktion des Filmbusiness der 50er- und 60er-Jahre zu einer dichten, dialoglastigen Geschichte. Der inflationäre Einsatz des F-Wortes ermüdet beim Lesen ein wenig. Aber hey – wo Tarantino draufsteht …!
Obwohl in „good old Hollywood“ längst nicht mehr alles glänzt und einige unschöne Dinge geschehen, hat die Geschichte am Ende einen versöhnlichen und wohligen Schluss parat.
17. Okt. 2025
4,5
Tarantino‘s Romandebüt ist geglückt! 🤗
„Es war einmal in Hollywood“ – Quentin Tarantino
Hollywood, Ende der 60er-Jahre: Mit der Hippie-Bewegung verändern sich nicht nur die Musik und der Umgang mit Sexualität, sondern auch das Filmbusiness. Wer früher auf der großen Leinwand angesagt war, findet sich nun in Westernserien wieder oder muss – wie zu Beginn seiner Karriere – wieder von Vorsprechen zu Vorsprechen eilen, um überhaupt noch ein Engagement zu bekommen und nicht völlig in der Versenkung zu verschwinden.
So einer ist Rick Dalton. Da er keinen Führerschein hat, geht er mit seinem Freund Cliff Booth eine Symbiose ein, um sich weiterhin in Hollywood durchzuschlagen.
Cliff ist Stuntman, hochdekorierter Kriegsheld – und ein unverurteilter Mörder.
Tarantino verwebt Fakten und Fiktion des Filmbusiness der 50er- und 60er-Jahre zu einer dichten, dialoglastigen Geschichte. Der inflationäre Einsatz des F-Wortes ermüdet beim Lesen ein wenig. Aber hey – wo Tarantino draufsteht …!
Obwohl in „good old Hollywood“ längst nicht mehr alles glänzt und einige unschöne Dinge geschehen, hat die Geschichte am Ende einen versöhnlichen und wohligen Schluss parat.
Quentin Tarantino zählt zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren. Mit seinen Filmen wie Pulp Fiction, Kill Bill oder Inglorious Basterds hat der Autorenfilmer einige der originellsten Filme der letzten 30 Jahre produziert. Auch wenn Once upon a Time in Hollywood von den Fans nicht nur positiv aufgenommen wurde, so hat mir dieser Film extrem gut gefallen. Generell habe ich eine große Schwäche für „Hangout-Movies“, also Filme in denen nicht der Plot im Vordergrund steht, sondern die Figuren, das Schauspiel, die Inszenierung, kurz - die Stimmung. Filme wie Paul Thomas Andersons „Boogie Nights“, „Magnolia“, „Licorice Pizza“, oder eben Tarantinos „Once upon a Time in Hollywood“. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass Tarantinos gleichnamiger Debütroman sich mit dem selben Stoff befasst und im selben Stil erzählt. Doch kann der Regisseur auch Romane schreiben?
Wir erleben im Großen und Ganzen die selbe Geschichte, verfolgen die selben Figuren. Einzig die Reihenfolge der Szenen wurde geändert. Außerdem hat Tarantino im Buch einige Szenen weggelassen, um diese durch neue zu ersetzen. Dadurch bekommen Nebenfiguren wie Sharon Tate, Charles Manson oder Pussycat mehr Aufmerksamkeit, während insbesondere Rick Dalton etwas weniger im Vordergrund steht. Die Änderungen bieten insbesondere Fans des Films mehr Hintergrundinformationen zu Charakteren und zum Hollywood der 60er und 70er Jahre, tragen aber zum eigentlichen Plot nichts Neues bei.
Tarantino merkt man das jahrzehntelange Drehbuch-Schreiben an. Sein Stil punktet nicht mit ausufernder Prosa, sondern lebt von herausragend geschriebenen Dialogen, individuellen Figuren und Anspielungen an die Popkultur dieser Ära. Hier wird kein Wort zu viel für Umschreibungen genutzt. Der Autor schafft es mit wenigen Worten auf einige wenige Details hinzuweisen, welche bei mir als Leser einen großen Effekt haben und die Szene sofort bildlich vor meinen Augen entstehen lassen. Ob das nur funktioniert weil ich seine Filme und seinen Stil so gut kenne, oder ob er einfach ein begnadeter Autor ist, kann ich nicht sagen. Hierzu freue ich mich darauf, in Zukunft eventuell mal einen Roman zu lesen, der nicht auf einem seiner Filme basiert.
Die vielen Aufzählungen von Schauspielern, Filmen, Orten und Musik aus der Zeit des Romans sind mir an einigen Stellen zu ausufernd ausgefallen. Es erschien mir mehr als Angeberei mit Nerdwissen, als dass es zu einer dichteren Stimmung beigetragen hätte. Gefallen hat mir hingegen die neuen Geschichten zu der Figur des Clint Booth. Hier bietet das Buch einen wirklichen Mehrwert zum Film. Ich bin gespannt was aus dem Charakter wird, wenn David Finchers „The Adventures of Cliff Booth“ in diesem Jahr erscheint.
Der Roman ist eine Empfehlung für Fans von Tarantinos Filmen. Der durch Drehbücher geprägte Schreibstil ist interessant und macht gespannt auf mehr. Vor allem aber hat mir der Roman wieder Lust gemacht, Quentin Tarantinos Filme zu schauen. Wenn dieser nicht nur das Buch schreibt, sondern die Szenen auch noch im Bild darstellt, kommt sein Talent doch noch etwas besser zum Vorschein. Ohne Musik und Kamera fehlt am Ende einfach etwas von Tarantinos Genie, insbesondere wenn man hier den Direktvergleich zwischen Buch und Film hat.
10. Mai 2026
3,0
Tarantinos Debütroman - nur etwas für Fans?
Quentin Tarantino zählt zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren. Mit seinen Filmen wie Pulp Fiction, Kill Bill oder Inglorious Basterds hat der Autorenfilmer einige der originellsten Filme der letzten 30 Jahre produziert. Auch wenn Once upon a Time in Hollywood von den Fans nicht nur positiv aufgenommen wurde, so hat mir dieser Film extrem gut gefallen. Generell habe ich eine große Schwäche für „Hangout-Movies“, also Filme in denen nicht der Plot im Vordergrund steht, sondern die Figuren, das Schauspiel, die Inszenierung, kurz - die Stimmung. Filme wie Paul Thomas Andersons „Boogie Nights“, „Magnolia“, „Licorice Pizza“, oder eben Tarantinos „Once upon a Time in Hollywood“. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass Tarantinos gleichnamiger Debütroman sich mit dem selben Stoff befasst und im selben Stil erzählt. Doch kann der Regisseur auch Romane schreiben?
Wir erleben im Großen und Ganzen die selbe Geschichte, verfolgen die selben Figuren. Einzig die Reihenfolge der Szenen wurde geändert. Außerdem hat Tarantino im Buch einige Szenen weggelassen, um diese durch neue zu ersetzen. Dadurch bekommen Nebenfiguren wie Sharon Tate, Charles Manson oder Pussycat mehr Aufmerksamkeit, während insbesondere Rick Dalton etwas weniger im Vordergrund steht. Die Änderungen bieten insbesondere Fans des Films mehr Hintergrundinformationen zu Charakteren und zum Hollywood der 60er und 70er Jahre, tragen aber zum eigentlichen Plot nichts Neues bei.
Tarantino merkt man das jahrzehntelange Drehbuch-Schreiben an. Sein Stil punktet nicht mit ausufernder Prosa, sondern lebt von herausragend geschriebenen Dialogen, individuellen Figuren und Anspielungen an die Popkultur dieser Ära. Hier wird kein Wort zu viel für Umschreibungen genutzt. Der Autor schafft es mit wenigen Worten auf einige wenige Details hinzuweisen, welche bei mir als Leser einen großen Effekt haben und die Szene sofort bildlich vor meinen Augen entstehen lassen. Ob das nur funktioniert weil ich seine Filme und seinen Stil so gut kenne, oder ob er einfach ein begnadeter Autor ist, kann ich nicht sagen. Hierzu freue ich mich darauf, in Zukunft eventuell mal einen Roman zu lesen, der nicht auf einem seiner Filme basiert.
Die vielen Aufzählungen von Schauspielern, Filmen, Orten und Musik aus der Zeit des Romans sind mir an einigen Stellen zu ausufernd ausgefallen. Es erschien mir mehr als Angeberei mit Nerdwissen, als dass es zu einer dichteren Stimmung beigetragen hätte. Gefallen hat mir hingegen die neuen Geschichten zu der Figur des Clint Booth. Hier bietet das Buch einen wirklichen Mehrwert zum Film. Ich bin gespannt was aus dem Charakter wird, wenn David Finchers „The Adventures of Cliff Booth“ in diesem Jahr erscheint.
Der Roman ist eine Empfehlung für Fans von Tarantinos Filmen. Der durch Drehbücher geprägte Schreibstil ist interessant und macht gespannt auf mehr. Vor allem aber hat mir der Roman wieder Lust gemacht, Quentin Tarantinos Filme zu schauen. Wenn dieser nicht nur das Buch schreibt, sondern die Szenen auch noch im Bild darstellt, kommt sein Talent doch noch etwas besser zum Vorschein. Ohne Musik und Kamera fehlt am Ende einfach etwas von Tarantinos Genie, insbesondere wenn man hier den Direktvergleich zwischen Buch und Film hat.
10. Mai 2026
3 von 14 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Quentin Tarantino
Quentin Tarantino, 1963 geboren, zweifacher Oscarpreisträger, ist einer der bekanntesten Regisseure der Welt. Seine Werke wie »Pulp Fiction«, »Kill Bill«, »Inglourious Basterds« oder »Django Unchained« prägen unser kulturelles Gedächtnis. Sein jüngster Film »Once upon a Time in Hollywood« wurde allein in Deutschland von fast zwei Millionen Kinobesuchern gesehen.