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Romane

Juliet, Naked

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Über das Buch

Juliet, Naked - Eine berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Leben jenseits des Rampenlichts

Tucker Crowe, ehemaliger Rockstar und Ikone einer kleinen Schar glühender Anhänger, lebt zurückgezogen in einer amerikanischen Kleinstadt. Im Internet kursieren wilde Theorien über sein Verschwinden von der Bildfläche, und seine Fans tauschen eifrig Informationen aus. Einer von ihnen ist Duncan, dessen Freundin Annie sich nach 15 Jahren an seinen Spleen gewöhnt hat. Doch als überraschend ein neues Album von Crowe erscheint, stellt Annie eine eigene Kritik ins Netz - und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, die ihr Leben auf den Kopf stellen.

Tucker Crowe fühlt sich durch Annies Rezension zum ersten Mal verstanden und nimmt Kontakt zu ihr auf. Eine ungewöhnliche Verbindung entsteht, die beide dazu bringt, ihr altes Leben zu hinterfragen und einen Neuanfang zu wagen. Juliet, Naked ist eine einfühlsame und humorvolle Erzählung über die Suche nach Verständnis, die Macht der Musik und die Chancen, die das Leben bietet - von Bestsellerautor Nick Hornby.

Editionen (6)

ISBN9783462042450
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum19.08.10
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

8 Rezensionen

3,3

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  • ena_bookdragon
    ena_bookdragon

    9 Follower

    1,5

    Hin- und hergerissen

    Selten war ich so unschlüssig - schon während des Lesens! - ob mir ein Buch gefällt oder nicht. Vor 2 Minuten haben ich den Buchdeckel zugeklappt und weiß es eigentlich immer noch nicht. Das Positive daran: so ein Buch wie "Juliet naked" habe ich noch nie gelesen. Es war neu, es war anders. Ob mir das gefällt? Ich weiß nicht... Den Schreibstil fand ich persönlich etwas ermüdend, bei gewissen Erzählsträngen ist mir unklar, was sie zur Story beitragen sollen. Oder ist die Message vielleicht am Ende eonfach, dass man eben nicht - wie Duncan - jedes Wort eines Künstlers auf die Goldwaage legen muss oder mehr noch soll? Dass man einen Text nicht zu Tode analysieren muss und jede Passage einen Zweck erfüllen soll? Wer weiß... Jetzt gerade kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, Juliet naked irgendwann noch einmal zu lesen.

    12. Juni 2024

  • keksisbaby
    keksisbaby

    97 Follower

    5,0

    Duncan ist glühender Anhänger des Musikers Tucker Crowe. Der seine Karriere praktisch über Nacht vor vierundzwanzig Jahren an den Nagel gehangen hat und den eine kleine Fangemeinde gottähnlich anbetet. Sie nennen sich Crowologen und haben es sich zur Aufgabe gemacht, jeden auch noch so versteckten Sinn in den Liedern des letzten Tucker Albums „Juliet“ herauszulesen und jeden auch noch so kleinen Aspekts seines Lebens zu beleuchten. Als die Rohversion der Songs zu einem neuen Album zusammengestellt wird, herrscht große Aufregung innerhalb der Community. Nur Annie, Duncans Freundin, kann sich der Euphorie die diese Version hervorruft nicht anschließen und veröffentlicht eine eigene, wenig schmeichelhafte Kritik auf der Internetfanseite. Der häuslich gewordene Altrocker fühlt sich zum ersten Mal verstanden und beginnt regen E-Mail-Kontakt zu Annie. Sie debattieren über verschwendete Lebenszeit, ihre kaputten Beziehungen und dem unglamourösen Alltag und als Tucker überraschend nach London kommt, hegt Annie die Hoffnung dass sich daraus vielleicht doch etwas mehr als entwickeln könnte, als eine Freundschaft. Für mich ist dieses Buch eine feinfühlige Geschichte über Menschen die meinen, Jahre ihres Lebens verschwendet zu haben, die dann aber jemandem begegnen, der ihnen vor Augen führt, das es auch eine andere Sichtweise auf die Dinge gibt. Kunst liegt halt immer auch im Auge des Betrachters und was dem einen Kunst heißt, für den anderen Krempel sein kann. Nick Hornby gelingt es schräge Charaktere zum Leben zu erwecken, in denen man sich aber auch ein Stück weit widerfindet. Er lässt sie Situationen durchleben, die sie scheinbar emotional unberührt zurücklassen und doch vollzieht sich in ihnen ein Erkenntnisprozess, eine Wandlung die nicht gleich auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Liebesgeschichte um Annie und Tucker kommt ohne Kitsch und Happy End aus. Sie gewinnt dadurch sogar an Glaubhaftigkeit. Gerade weil der bekehrte Musiker eben nicht von seiner Muse geküsst zu neuen Höhenflügen ansetzt und mit seiner Angebeteten in den Sonnenuntergang entschwindet. Es geht um die Frage, was man mit seinem Leben anfängt und ob man nicht doch Dinge die man bereut, aus einer anderen Perspektive betrachten sollte. Am meisten mochte ich den unverwechselbaren britischen Charme und Humor mit dem Nick Hornby alle seine Geschichten bereichert, aber die sind nicht unbedingt jedermanns Fall.

    20. Okt. 2022

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nick Hornby

Nick Hornby, 1957 geboren, studierte in Cambridge und arbeitete zunächst als Lehrer. Er ist Autor zahlreicher Bestseller: »High Fidelity«, verfilmt mit John Cusack und Iben Hjejle, »About a Boy«, verfilmt mit Hugh Grant, »A Long Way Down«, verfilmt mit Pierce Brosnan, »How to Be Good«, »Slam« und »Juliet, Naked«, sowie weiterer Bücher über Literatur und Musik. Nick Hornby lebt in London.

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