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Tagebücher

3,9(35)
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Über das Buch

Die Tagebücher der Grunge-Legende Kurt Cobain Kurt Cobain füllte Dutzende von Notizbüchern und Kladden mit privaten Aufzeichnungen, Songtexten, Zeichnungen und Briefen. In ihnen hat er die Pläne für Nirvana entwickelt, seine Gedanken zu Ruhm und Berühmtheit festgehalten und über jene Leute geschrieben, die seine musikalische Entwicklung geprägt haben. Mehr als zwanzig dieser Notizbücher haben Cobains viele Reisen und Umzüge überlebt und wurden seit seinem Tod in einem Safe verwahrt. In seinen Tagebüchern offenbart sich Cobain als hochsensibler Künstler, der Anteil nimmt an den musikalischen und gesellschaftlichen Themen seiner Zeit, der zerrissen ist zwischen seinem künstlerischen Anspruch und dem unbedingten Willen, sich seinen Platz in der Musikgeschichte zu sichern. Mit seiner Musik, mit Songs wie Smells Like Teen Spirit, traf er schließlich den Nerv des Lebensgefühls einer ganzen Generation. Cobains Aufzeichnungen, die für die deutsche Ausgabe von den Herausgebern mit zahlreichen Anmerkungen versehen wurden, ermöglichen einen neuen, sehr persönlichen Einblick in das Leben und die Gedankenwelt eines der einflussreichsten Musiker seiner Zeit. Unzählige Bands und Musiker, berufen sich bis heute auf Kurt Cobain. Sein tragischer Tod im Jahre 1994 hat in der Musikwelt eine Lücke hinterlassen,die immer noch spürbar ist. Und so sind die Tagebücher von Kurt Cobain nicht nur ein eindrucksvolles, berührendes und bisweilen erschütterndes Selbstzeugnis, sondern zugleich ein wichtiges Zeitdokument der Musikgeschichte.

Editionen (2)

ISBN9783462031843
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum28.11.02
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

35 Bewertungen

8 Rezensionen

3,9

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  • laris87sa
    laris87sa

    10 Follower

    2,0

    Für richtige Fans sicherlich interessant. Mir haben Hintergrundinformationen gefehlt

    6. März 2024

  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    66 Follower

    1,0

    1,5 Sterne Ich würde mich jetzt nicht als großer Nirvana-Fan bezeichenen. Trotzdem wollte ich mich, nachdem ich ein Buch las, welches sich mit der Theorie befasste, dass Kurt Cobain keinen Selbstmord verübte, sondern das es Mord war, mehr mit seiner Person beschäftigen. Dies soll keine Beurteilung seines Lebens werden (kein Mensch sollte das Leben einens anderen mit Sternen oder was auch immer bewerten!), sondern sich rein auf das Buch beziehen. Man erfährt hier auch nur einen kleinen Ausschnitt der Person Kurt Cobains. Als positiv empfand ich, dass die meisten Seiten als Originalopie abgebildet waren. So kann man, wenn man möchte, Kurt Cobains eigene Fassung lesen. Zumal er meist eine absolut saubere, gut leserliche Handschrift hatte. Wenn ich ehrlich bin, sollte man diese Art auch bevorzugen oder sich überlegen, direkt die englische Ausgabe zu lesen, da diese hier, wie auch im Nachwort erklärt, nur eine Auswahl des amerikanischen Originals enthält. Warum???? Die Übersetzung ist grottig. Warum hier Übersetzer am Werk waren ist mir nicht erkenntlich gewesen, zumal ja in den meisten Fällen der original Text daneben stand. Meiner Meinung nach muss man nicht der Authenzität geschuldete Texte übersetzen, die wirken, als wären sie durch den Google Übersetzer gejagt worden und 1 zu 1 übernommen worden. Hier 2 Beispiele: "Die, denen das nicht bewusst ist, verdienen keine falsche Beeinflussung in ihren Käuferpflichten." Warum nicht zum Beispiel: Wem das nicht bewusst ist, verdient keine falsche Beeinflussung in seiner Käuferpflicht? Oder: "Ich habe nicht die Zeit, das, was ich verstehe, in Konversation umzusetzen." Warum nicht: Ich habe nicht die Zeit, was ich nicht verstehe in Konversation umzusetzen? Davon gibt es noch etliche andere Stellen. Das macht das Lesen teilweise anstrengend und holprig! Dann wird auf Seite 203 ein handschriftlicher Entwurf eines Textes übersetzt, der auf Seite 211 nochmal als maschinengeschriebener Text in länger Fassung wieder übersetzt wird. Hätte da die einmalige Übersetzung des gleichen, längeren Textes nicht gereicht? Mich hat das Tagebuch genauso "schlau" zurück gelassen, wie ich vorher war. Es ist gefüllt mit Listen seiner Lieblingssongs und Bands (oft US-Indie-Punk-Bands der 90iger, wo man als "Nicht-Insider" noch nie was von gehört hat), Listen von Songs, die auf die Alben von Nirvana kommen sollten, Szenenbilder für Videos, T-Shirt und Cover Entwürfe, Briefe an Plattenfirmen und Freunde, Konstrukionsanweisungen für eine Gitarrre usw. Sehr wenig über Kurt Cobains Gedanken! Leider auch ohne Angabe von Daten (obwohl dafür die Herausgeber ja nichts dafür können). Das spricht aber dafür, dass es sich hier nicht um die beworbenen Tagebücher, sondern um ein Notizbuch mit seinen Gedanken und Ideen geht! So gut wie nichts über sein Leben und was er so toll an dieser Frau fand, was im Nachhinein wohl viele gerne wüssten! Mag auch daran liegen, dass die Frau ja ausgesucht hat, was veröffentlicht wird und was nicht... Viel über: "Ich bin kein Drogensüchtiger, weil....", was man ja von vielen Drogensüchtigen hört, die denken ihre Sucht "im Griff zu haben" und Ausreden zu finden versuchen. Einzig ein Text gegen Ende des Buches, in der er sehr detailreich beschreibt, wie man in eine Heroinsucht zuerst ganz unbemerkt hineinschlittert und dann oft Jahrzehnte lang versucht wieder clean zu werden hat mich tief beeindruckt. Trotzdem war das Buch alles in allem für mich nichts besonders.

    10. Feb. 2023

  • 4,0

    3.75/5 Es fühlt sich falsch an, fremde Tagebücher zu lesen und ich verstehe so ziemlich gar nichts von diesen wirren Aneinanderreihungen von Wörtern. Trotzdem ist es schön an diesen Gedanken festzuhalten

    25. Jan. 2023

3 von 8 Rezensionen

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