Vom Leben und anderen Zumutungen
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Beschreibung
Giovanni di Lorenzos Interviews mit prominenten Zeitgenossen sind immer wieder ein Ereignis.
Wir erfahren, warum Daniel Cohn-Bendit kurz nach seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag erstmals seine jüdische Familiengeschichte erzählt. Staunen, dass Telekomchef Timotheus Höttges für das bedingungslose Grundeinkommen plädiert und Udo Jürgens sich nach umjubelten Konzerten manchmal wie ein Nichts fühlte. Nehmen Anteil an den Glaubenszweifeln von Papst Franziskus; spüren die Angst, die ein Despot wie Recep Erdoğan verbreitet. Durch die Intensität der Begegnungen entstehen spannungsreiche Portraits, die zugleich ein Spiegelbild der großen politischen und gesellschaftlichen Themen des vergangenen Jahrzehnts sind – Flüchtlingskrise, Pandemie, Krieg, Fremdenfeindlichkeit oder Cancel-Culture-Debatten.
Lesend tauchen wir ein in die Überzeugungen und Biografien von Menschen, die auf unterschiedliche Weise die Gegenwart geprägt haben. Giovanni di Lorenzo schafft dabei eine Atmosphäre seltener Nähe und Offenheit, scheut aber nie die Konfrontation. Und entlockt so auch ausgebufften Medienprofis Dinge, die sie vorher öffentlich nicht gesagt haben.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Giovanni di Lorenzo, geboren 1959 in Stockholm. Nach dem Studium in München Reporter und Ressortleiter bei der Süddeutschen Zeitung. Ab 1999 Chefredakteur beim Berliner Tagesspiegel, seit 2004 Chefredakteur der ZEIT. Seit 1989 Moderator der Talkshow »3nach9« bei Radio Bremen. Sein Kunst-Podcast „Augen zu“ (mit Florian Illies) gehört zu den meistgehörten Podcasts deutscher Sprache. Weitere Titel bei Kiepenheuer & Witsch: »Wofür stehst Du?« mit Axel Hacke (2010); »Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt« (2011) und »Verstehen Sie das, Herr Schmidt?« (2012), beide mit Helmut Schmidt, der Interviewband »Vom Aufstieg und anderen Niederlagen« (2014) und »Erklär mir Italien!« mit Roberto Saviano (2017).
Beiträge
Ein unterhaltsames Buch voller Begegnungen . mal charmant, mal entlarvend 📖✨🙂
Ich bin Fan von Giovanni di Lorenzo, lese die Zeit aber nur sporadisch. Eigentlich wollte ich nur die Interviews mit Personen lesen, die mich interessieren. Am Ende habe ich doch alle gelesen, weil sie alle spannende Einblicke gewährten. Vieles kommt mir aus meiner eigenen Berufspraxis bekannt vor: Gerade die Autorisierung ist oft das Problem, weil dabei die besten Aussagen verschwinden. Als Pressesprecherin habe ich später selbst Interviews „weichgespült“. Auffällig ist, dass man bei Thomas Gottschalk eine gewisse Antipathie spürt, während bei Gesprächen mit Politikern wie Viktor Orbán oder Recep Erdoğan weniger Abneigung als vielmehr der Ehrgeiz erkennbar ist, sie zu „knacken“.
Vom Leben und anderen Zumutungen - Giovanni di Lorenzo ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ - 7/10 In diesem Buch beinhaltet mehrere Interviews aus den letzten Jahren mit überwiegend bekannten Persönlichkeiten und einem jeweiligen Vorwort vom Autor. So manche Interviews hätte ich auch so in der Zeitung gelesen, andere hätte ich nicht gelesen, da mich der Interviewpartner nicht interessiert hätte. Dabei war so manches Gespräch wesentlich interessanter als gedacht und ich habe auch die Kapitel mit jenen gelesen, die ich bisher überhaupt nicht kannte. Von PolitikerInnen über MusikerInnen und den Papst bis hin zu anderen bekannten oder unbekannten Persönlichkeiten. Ich fand es lehrreich, aber hätte teilweise ein bisschen mehr erwartet.

Einzigartiger Einblick in die Welt
Giovanni di Lorenzo schafft es, aus den Menschen, die die Geschicke unserer Welt und Gesellschaft in unterschiedlicher Weise lenken, interessante Aussagen zu entlocken. So einen einzigartigen und komprimierten Einblick in die Geschicke dieser Gesellschaft ist einmalig. Die Liste der Gesprächspartner/innen ist so exquisit wie vielfältig, dass man sich kaum traut, das Buch aus der Hand zu legen. Jeder Satz kann die Bedeutung auf die eigene Denkweise über unsere Gesellschaft umlenken.
Beschreibung
Giovanni di Lorenzos Interviews mit prominenten Zeitgenossen sind immer wieder ein Ereignis.
Wir erfahren, warum Daniel Cohn-Bendit kurz nach seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag erstmals seine jüdische Familiengeschichte erzählt. Staunen, dass Telekomchef Timotheus Höttges für das bedingungslose Grundeinkommen plädiert und Udo Jürgens sich nach umjubelten Konzerten manchmal wie ein Nichts fühlte. Nehmen Anteil an den Glaubenszweifeln von Papst Franziskus; spüren die Angst, die ein Despot wie Recep Erdoğan verbreitet. Durch die Intensität der Begegnungen entstehen spannungsreiche Portraits, die zugleich ein Spiegelbild der großen politischen und gesellschaftlichen Themen des vergangenen Jahrzehnts sind – Flüchtlingskrise, Pandemie, Krieg, Fremdenfeindlichkeit oder Cancel-Culture-Debatten.
Lesend tauchen wir ein in die Überzeugungen und Biografien von Menschen, die auf unterschiedliche Weise die Gegenwart geprägt haben. Giovanni di Lorenzo schafft dabei eine Atmosphäre seltener Nähe und Offenheit, scheut aber nie die Konfrontation. Und entlockt so auch ausgebufften Medienprofis Dinge, die sie vorher öffentlich nicht gesagt haben.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Giovanni di Lorenzo, geboren 1959 in Stockholm. Nach dem Studium in München Reporter und Ressortleiter bei der Süddeutschen Zeitung. Ab 1999 Chefredakteur beim Berliner Tagesspiegel, seit 2004 Chefredakteur der ZEIT. Seit 1989 Moderator der Talkshow »3nach9« bei Radio Bremen. Sein Kunst-Podcast „Augen zu“ (mit Florian Illies) gehört zu den meistgehörten Podcasts deutscher Sprache. Weitere Titel bei Kiepenheuer & Witsch: »Wofür stehst Du?« mit Axel Hacke (2010); »Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt« (2011) und »Verstehen Sie das, Herr Schmidt?« (2012), beide mit Helmut Schmidt, der Interviewband »Vom Aufstieg und anderen Niederlagen« (2014) und »Erklär mir Italien!« mit Roberto Saviano (2017).
Beiträge
Ein unterhaltsames Buch voller Begegnungen . mal charmant, mal entlarvend 📖✨🙂
Ich bin Fan von Giovanni di Lorenzo, lese die Zeit aber nur sporadisch. Eigentlich wollte ich nur die Interviews mit Personen lesen, die mich interessieren. Am Ende habe ich doch alle gelesen, weil sie alle spannende Einblicke gewährten. Vieles kommt mir aus meiner eigenen Berufspraxis bekannt vor: Gerade die Autorisierung ist oft das Problem, weil dabei die besten Aussagen verschwinden. Als Pressesprecherin habe ich später selbst Interviews „weichgespült“. Auffällig ist, dass man bei Thomas Gottschalk eine gewisse Antipathie spürt, während bei Gesprächen mit Politikern wie Viktor Orbán oder Recep Erdoğan weniger Abneigung als vielmehr der Ehrgeiz erkennbar ist, sie zu „knacken“.
Vom Leben und anderen Zumutungen - Giovanni di Lorenzo ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ - 7/10 In diesem Buch beinhaltet mehrere Interviews aus den letzten Jahren mit überwiegend bekannten Persönlichkeiten und einem jeweiligen Vorwort vom Autor. So manche Interviews hätte ich auch so in der Zeitung gelesen, andere hätte ich nicht gelesen, da mich der Interviewpartner nicht interessiert hätte. Dabei war so manches Gespräch wesentlich interessanter als gedacht und ich habe auch die Kapitel mit jenen gelesen, die ich bisher überhaupt nicht kannte. Von PolitikerInnen über MusikerInnen und den Papst bis hin zu anderen bekannten oder unbekannten Persönlichkeiten. Ich fand es lehrreich, aber hätte teilweise ein bisschen mehr erwartet.

Einzigartiger Einblick in die Welt
Giovanni di Lorenzo schafft es, aus den Menschen, die die Geschicke unserer Welt und Gesellschaft in unterschiedlicher Weise lenken, interessante Aussagen zu entlocken. So einen einzigartigen und komprimierten Einblick in die Geschicke dieser Gesellschaft ist einmalig. Die Liste der Gesprächspartner/innen ist so exquisit wie vielfältig, dass man sich kaum traut, das Buch aus der Hand zu legen. Jeder Satz kann die Bedeutung auf die eigene Denkweise über unsere Gesellschaft umlenken.








