Sein Geruch nach dem Regen

Sein Geruch nach dem Regen

Hardcover
4.217

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Beschreibung

Der Weltbestseller aus Frankreich

Als Cédric Sapin-Defour zum ersten Mal den kleinen Berner Sennenhund-Welpen Ubac mit dem blauen Halsband trifft, wissen beide, dass sie jetzt zusammengehören. Der kleine Hund wächst heran, wird immer größer, und ihre Freundschaft immer tiefer. Sie unternehmen in Frankreich zahlreiche Wanderungen und Spaziergänge durch die Natur und die Berge. Cédrics Freude über das Leben mit seinem tierischen Gefährten ist unermesslich – eine Verbindung, die keine Worte braucht. Als Cédric sich verliebt, wird aus dem Duo ein Trio. Dreizehn Jahre lang scheinen sie unzertrennlich. Doch ein Hundeleben ist kürzer als das eines Menschen.

Sein Geruch nach dem Regen ist eine berührende und universelle Liebeserklärung an einen Hund, an die ganz besondere Beziehung zweier Lebewesen, die einander die Welt bedeuten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
253
Preis
23.70 €

Autorenbeschreibung

Cédric Sapin-Defour, geboren 1975, ist ein französischer Alpinist und Autor. Er hat zahlreiche Sachbücher geschrieben. Die Geschichte über seinen Hund Ubac wurde zum internationalen Phänomen. Er lebt mit seiner Frau und seinen Hunden in den französischen Bergen.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
95%
30%
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Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
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60%
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Handlungsgeschwindigkeit

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Schreibstil

Einfach100%
Komplex0%
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Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Beiträge

6
Alle
3.5

Eine einfache, klare Meinung dazu zu formulieren fällt mir schwer. Genau das beschreibt dieses Buch ziemlich gut.

Sein Geruch nach dem Regen von Cédric Sapin-Defour hat mich nicht glatt durchgetragen, sondern eher durchgeschüttelt. Es war kein ruhiges Lesen, sondern eher ein ständiges Hin und Her zwischen Nähe und Distanz, zwischen „das fühle ich komplett“ und „warum komme ich gerade nicht richtig rein?“. Am Anfang war es ehrlich gesagt zäh. Die Sätze wirkten teilweise sperrig, Übergänge hakelig, das Worldbuilding nicht ganz greifbar. Ich musste mich richtig durch die ersten Kapitel arbeiten und war mehr als einmal kurz davor, das Buch zur Seite zu legen. Es fehlte dieser natürliche Lesefluss, der einen sofort reinzieht. Stattdessen: Stolpern, neu ansetzen, nochmal lesen. Und dann, langsam, hat sich etwas verschoben. Je weiter ich gekommen bin, desto mehr hat sich der Stil gesetzt. Oder vielleicht habe ich mich einfach daran gewöhnt. Wahrscheinlich beides. Plötzlich wurde es leichter, die Gedanken liefen flüssiger, und ich konnte mich mehr auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: diese leise, tiefe Verbindung zwischen Mensch und Hund. Gerade als Hundebesitzer hat mich das an vielen Stellen direkt getroffen. Diese kleinen, unscheinbaren Momente, die im Alltag oft untergehen, bekommen hier Gewicht. Blicke, Routinen, Eigenheiten. Dinge, die man selbst erlebt hat und sofort wiedererkennt. Genau da liegen für mich die stärksten Passagen des Buches. Nicht im großen Drama, sondern in den stillen, ehrlichen Beobachtungen. Und trotzdem bleibt dieses Gefühl der Zerrissenheit. Denn neben den vielen schönen, warmen Momenten gibt es eben auch die anderen. Die schweren. Die unausweichlichen. Gegen Ende wird das Buch emotional deutlich intensiver. Es geht um Abschied, um Verlust, um das, was in einem passiert, wenn ein Lebewesen verschwindet, das so selbstverständlich Teil des eigenen Lebens war. Diese Passagen haben gesessen. Nicht kitschig, nicht übertrieben, sondern unangenehm nah dran. Genau da hatte ich aber auch meinen inneren Widerstand. Weil ich gemerkt habe, dass ich mich eigentlich dagegen wehre, den Fokus zu sehr auf das Ende zu legen. Für mich liegt der Wert eher in all den Momenten davor. In den guten Tagen, im gemeinsamen Alltag, in diesem stillen Verständnis, das man mit einem Hund entwickelt. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem das Buch bei mir nicht ganz rund geworden ist. Unterm Strich bleibt ein intensives, aber nicht durchgehend stimmiges Leseerlebnis. Ein Buch mit echten Höhen, aber auch spürbaren Reibungen. Eines, das mich emotional erreicht hat, aber sprachlich nicht immer überzeugt hat.

Eine einfache, klare Meinung dazu zu formulieren fällt mir schwer. Genau das beschreibt dieses Buch ziemlich gut.
4

"Einen Hund zu haben bedeutet, in der Welt zu sein, allerdings nur teilweise, nicht am Rand, durchaus in der Mitte, aber in einer heiteren Durchsichtigkeit, als würde man sich eine verschleierte, glückliche und vergängliche Einsamkeit zugestehen. Würde man ständig irgendwo allein auf einer Bank sitzen, ziellos durch Menschenmengen, Straßen und Wälder laufen, würde sich die Außenwelt Sorgen machen oder einen der Misanthropie bezichtigen, aber wenn man mit seinem Hund zusammen ist, wird man in Ruhe gelassen, und manche verstehen einen, weil sie wissen, dass diese Momente des Exils eher trostspendend sind als vermeintlichen Verzicht bedeuten."

4

Eine wirklich ergreifende Geschichte über die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Ich glaube, dass Buch versteht man auch nur, wenn man einen Hund hat oder hatte. Ich habe einen Hund und mochte das Buch, auch wenn es mir zwischenzeitlich zu philosophisch war, sehr. Besonders Hundemenschen, die einen Seelenhund verloren haben, könnte diese Geschichte helfen.

5

Für jeden Hundeliebhaber ein Muss!

Wer schonmal mit einem Hund aufgewachsen ist, der kommt hier auf seine Kosten mit einer großen neuen Sehnsucht und melancholischen Rückblicken auf eigene Erlebnisse. Habe mich jede Seite wieder gefühlt wie der 6-jährige Junge, der vor Glück weint dieses Fellknäuel in den Händen zu halten, aber auch wie der 19-jährige Mann, der diesen kleinen Bruder das letzte Mal gestreichelt hat.

5

Ich liebe Hunde

Genau das was man von dem Buch erwartet. Tragisch und wunderschön zu gleich. Super schön geschrieben, total verständlich und süchtig machend. Als wär’s dein eigenes Tier. Tiefgründig und sentimental

2

Obwohl selbst Hundebesitzerin, habe ich keine Zugang zum Buch gefunden. Zu philosophisch und viel zu ausschweifend.

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