Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Leonce und Lena

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Über das Buch

Editionen (27)

ISBN9783458322948
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum03.01.82
Seitenzahl120

Rezensionen & Bewertungen

66 Bewertungen

2 Rezensionen

2,9

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  • skylasbuchwelt
    skylasbuchwelt

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    5,0

    Dieses Lustspiel war Teil meines Doppelbandes von „Woyzeck“ und eben „Leonce und Lena“ und dieses Stück hat mir genauso gut gefallen wie das Dramenfragment Büchners. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und ich musste öfter mal schmunzeln, was ich bei solch alten Büchern eigentlich, soweit ich weiß, noch nie hatte. Es gab viele Wortwitze und vor allem die Gespräche zwischen Leonce und Valerio, seinem Vertrauten, haben mir sehr gut gefallen. Es war eine komödiantische Liebesgeschichte, bei der ich wirklich Spaß am Lesen hatte. Durch die Kürze des Werkes, die Witze und den leicht verständlichen Text kann ich diese Geschichte auch für Menschen empfehlen, die sich gerade erst an solche alten Werke herantasten.

    12. März 2023

  • 3,0

    Leonce und Lena

    Leonce und Lena überzeugt durch seine feine Satire auf höfische Strukturen und gesellschaftliche Zwänge. Büchners Wortwitz und die ironische Darstellung wirken pointiert, doch die Handlung bleibt relativ leichtgewichtig. Insgesamt ein bedeutendes Werk der deutschen Literaturgeschichte, das intellektuell anregt, mich persönlich aber emotional nicht besonders erreicht hat.

    9. Nov. 2025

Autorin / Autor

Über Georg Büchner

Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren und starb am 19. Februar 1837 in Zürich. Er war das erste von sechs Kindern. Ab 1831 studierte er Medizin und Naturwissenschaften in Straßburg und ab 1833 auch Geschichte und Philosophie in Gießen. Er gründete 1834 die geheime ›Gesellschaft für Menschenrechte‹ und verfasste zusammen mit Ludwig Weidig, einem führenden Oppositionellen, die Flugschrift ›Hessischer Landbote‹. Damit riefen sie die hessische Landbevölkerung zur Revolution gegen die Unterdrückung auf. 1834 siedelte er nach Darmstadt um. In dieser Zeit entstand Dantons Tod. Ein Jahr später floh er nach Straßburg. 1836 wurde ihm die Doktorwürde der Universität Zürich verliehen und er begann seine Lehrtätigkeit als Privatdozent für vergleichende Anatomie. Schon vor seiner Übersiedlung nach Zürich hatte Büchner seine Arbeit am Woyzeck begonnen. Das Werk blieb ein Fragment. Anfang 1837 erkrankte Büchner an Typhus und starb kurz darauf an dieser Krankheit.

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