Blick ins Buch

Romane

Mittelmäßiges Heimweh

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Über das Buch

Editionen (4)

ISBN9783455305210
VerlagHoffmann und Campe
Erscheinungsdatum12.02.07

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

1 Rezensionen

3,0

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  • aristipp_girl
    aristipp_girl

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    3,0

    Gegen Ende des Buches beobachtet er eine Nachbarin, die an der Unterwäsche ihrer Kinder schnüffelt, um abzuschätzen, ob diese in die Wäsche muss oder noch nicht ganz so arg müffelt und nochmal getragen werden kann. Der Protagonist wünscht sich, dass sie auch an ihm schnüffelt, um festzustellen, dass er noch fürs Leben taugt. Das ist irgendwie Sinnbild fürs ganze Buch. Etwas stinkig, miefig, aber noch nicht so arg, als müsse man das Buch auslüften. Ja, irgendwie häufig unangemessen in den Bemerkungen. Immer einen Halbton daneben, aber irgendwie auch geistreich und pointiert. Irgendwie nen Strombergabklatsch, ein Heinz Strunk im Sparmodus, eine Banalität mit Schieflage. Ein mittelmäßiger, felationierender Rohrkrepierer, der gelegentlich den Raketenantrieb findet. Ich hab keine Ahnung ob ich davon mehr brauche. Wahrscheinlich nicht….

    3. Sept. 2024

Autorin / Autor

Über Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino, geboren 1943 in Mannheim, arbeitete nach dem Abitur zunächst als freier Journalist, später als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften (u. a. für Pardon). Seit 1971 ist er als freier Schriftsteller tätig. Von 1980–1986 war er Mitherausgeber von Lesezeichen. Er ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. dem Kunstpreis Berlin 2003 und dem Georg-Büchner-Preis 2004. Seit 2004 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er lebt in Frankfurt.

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