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Der SS-Staat

4,2(11)
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Über das Buch

Kogons einzigartiger Bericht stützt sich auf 150 Einzelprotokolle und Eigenerlebnisse als Inhaftierter. Wiederholt wollte der Autor sein Manuskript vernichten, so furchtbar war sein Inhalt. Aber er verwirklichte seine Absicht, die nackte Wahrheit zu schildern, objektiv, nichts zu verändern, nichts zu beschönigen und nichts zu verschweigen. So entstand ein historisches Werk ersten Ranges, das die Öffentlichkeit zum ersten Mal mit einer bis dahin für unvorstellbar gehaltenen Wirklichkeit und einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte konfrontierte.

Editionen (3)

ISBN9783453029781
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum01.12.88
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

4 Rezensionen

4,2

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  • bluebaer13
    bluebaer13

    10 Follower

    5,0

    Schwere Kost

    Ich habe, nach etlichen Wochen, nun endlich dieses Buch fertig gelesen... Diesem Buch ist ein Make over sehr zu wünschen denn es liest sich doch recht schwer und ist teilweise sehr umständlich geschrieben. Ursprünglich wohl als Sachbericht für die Alliierten verfasst hat Eugen Kogon dieses Buch mehrfach überarbeitet und doch merkt man den Urprung deutlich. Dieser Bericht beschreibt die Greueltaten in den Lagern mit einer ruhigen Dachlichkeit die schwer auszuhalten ist. Und doch macht gerade dieser Umstand dieses Buch umso wertvoller und wichtiger

    6. Mai 2026

  • maxi_books
    maxi_books

    8 Follower

    5,0

    Eine Pflichtlektüre, die leider keine ist!

    Dieses Buch bietet einen Einblick hinter das grausamen System der KL und eröffnet einem ein Einblick in das Leben der vermeintlichen Elite des Dritten Reiches. Eugen Kogon schafft es die ganze Grausamkeit eines Schreckenssytems dem Leser auf zu zeigen. Trotz der umfangreichen Ausführung des Werkes und der nicht zu läuternden Sachbuchartigen Seele des Werkes, entwickelt es eine Art Sogwirkung. Man woltte immer mehr wissen über dieses grausame System und über die Leiden der Menschen. Und obwohl man wusste, dass der Autor diese Schrecken überlebt hat, hatte man trotzdem Angst das er schließlich doch diesen scheußlichen Lagern zum Opfer fällt. Eine Lektüre die meiner Meinung nach in den Schulen in Teilen durchgearbeitet werden sollte oder zumindest eine Grundlage zur Auseinandersetzung mit den KL und der Beteiligung der Deutschen Zivil Gesellschaft an diesen Lagern darstellen sollte.

    17. März 2024

  • bellona
    bellona

    10 Follower

    4,0

    Eine grausame und doch wichtige Zeitzeugenaussage

    Das Buch hat mich sowohl erschüttert wie auch betroffen gemacht. Eugen Kogon schildert den Alltag und die Schicksale der Menschen des KZ Buchenwalds und versucht für die nachfolgenden Generationen festzuhalten, was man am liebsten vergessen würde. Meiner Meinung nach ist es wichtig sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen und das „nicht vergessen“ zu üben. Ich musste zwischendurch ein paar Tage Pause einlegen und das Buch immer wieder weglegen, wenn mich die Schilderungen zu sehr erdrückt haben. Einziges Manko,das ich an dem Buch finde, ist die verschachtelte Sprache. Man merkt, dass Kogon ein hoch intellektueller Mensch war. Ich glaube jedoch, das seine Ausdrucksweise dazu führt, dass viele Menschen an dem Buch „verzweifeln“ werden. Die Sprache ist so kompliziert, so ausschweifend und teilweise abstrakt, dass es einen Marathon gleicht sich durch das Buch zu arbeiten. Eine einfachere Sprache hätte das Buch deutlich zugänglicher gemacht.

    4. Sept. 2023

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Eugen Kogon

Eugen Kogon, geboren 1903 in München, war bekennender Gegner des Dritten Reiches und des NS-Regimes und war deshalb für mehrere Jahre im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Nach seiner Befreiung fing er bald wieder an zu publizieren. Kurz darauf verfasste er das Standardwerk »Der SS-Staat«. Später arbeitete er als Leiter und Moderator des Politmagazins »Panorama« für die ARD. Politisch war er sehr aktiv, insbesondere die Europapolitik lag ihm am Herzen; er engagierte sich für den Aufbau einer europäischen Republik. Eugen Kogon starb 1987 in Königstein im Taunus.

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