Wir letzten Kinder Ostpreußens

Wir letzten Kinder Ostpreußens

Paperback
4.56
Unter Mysteriösen UmständenNationalsozialismusSowjetunionKrieg

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Beschreibung

Sieben Kinder – sieben Schicksale. In ihrem bewegenden und aufwühlenden Buch zeichnet Freya Klier Flucht und Vertreibung von sieben Kindern aus Ostpreußen nach. Nach Jahrzehnten des Schweigens erhalten sie endlich die Gelegenheit, ihre Kindheitsgeschichte zu erzählen, beginnend mit dem Sommer 1944 bis hinein in unsere Gegenwart. Aus der Komposition der Stimmen erwächst ein so noch nie zu lesendes Panorama der letzten Kriegsmonate. Ein ergreifendes Zeugnis und Buch für eine ganze Generation – und deren Nachkommen!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Paperback
Seitenzahl
464
Preis
18.60 €

Autorenbeschreibung

Freya Klier, geb. 1950 in Dresden. Autorin, Schauspielerin, Theaterregisseurin, Dokumentarfilmerin, Bürgerrechtlerin. 1980 war sie Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung, 1968 erstmalige, 1988 erneute Verhaftung und Ausbürgerung. Ausgezeichnet als „Botschafterin für Demokratie und Toleranz“ mit der „Sächsischen Verfassungsmedaille für besonderes demokratisches Engagement in Schulen, in Literatur und Kunst“ (2007), den Verdienstorden des Landes Berlin (1995) und des Freistaates Sachsen (2017), dem Bundesverdienstkreuz (2012) und dem „Franz-Werfel-Menschenrechtspreis“ (2016).

Beiträge

3
Alle
5

Das Buch hat mich lange beschäftigt

Absolut lesenswert. Das Buch hat mich sehr lange beschäftigt und ging mir sehr nah. Mein Vater musste diese Zeit als Kind miterleben und wurde in Königsberg geboren. Vieles deckt sich mit seinen Erzählungen und ich musste einiges verdauen. Für uns heute unvorstellbar, vielesnist aber auch heute nicht mehr unwahrscheinlich. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben und habe es auch jetzt noch in Gedanken.

Der Schreibstil ist super und die Handlung gut strukturiert. Aber es mir einfach zu viel. Deswegen lese ich es auch nicht mehr zu ende.

5

Dieses Buch hat mich sehr viel Zeit gekostet, da ich es immer wieder weglegen musste. All das grauenhafte Geschehen, die schrecklichen Schicksale, die Erinnerungen, die ganze, so unglaubliche Geschichte des Krieges und dessen Folgen. Das war einfach sehr schwer zu begreifen und zu verdauen. Der Autorin ist etwas gelungen, dass ich selten in Büchern über die Kriegszeit erlebt habe. Sie hat eine Gesamtheit geschaffen. Nicht nur dass sie einzelne Schicksale von Kinder zu Kriegszeiten aufzeigt, nein, sie geht noch weiter und verfolgt diese Leben auch durch die Nachkriegszeit und bis in die Gegenwart, bzw bis zu deren Tod. Es ist entsetzlich zu sehen, wie der Krieg war, was er Menschen angetan hat, aber ebenso grausam ist es zu erfahren, wie lange sie es mit sich rumtragen mussten, wie sehr es das weitere Leben beeinflusst hat, und wie viel Leid noch erzeugt wurde. Mich hat das Buch vor allem dadurch angesprochen, dass meine Oma selbst aus Ostpreußen fliehen musste während des Krieges und da war das Interesse groß, ähnliche Schicksale zu finden und mehr zu erfahren. Obwohl ich denke, dass wir nie so richtig nachempfinden können, wie grausig und entmenschlicht dies war.

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