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Romane

Das Mosaik der Frauen

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Über das Buch

Ein Feuerwerk der Liebe und eine Hommage an die Kraft der Frauen – der neue Roman des Bestsellerautors Rafik Schami Nadim Suri erzählt von den Lieben seines Lebens. Wie er in Damaskus als Sohn eines christlichen Syrers und einer deutsch-jüdischen Mutter aufwuchs. Wie er als junger Mann offiziell in der Heimat begraben wurde und heimlich über Beirut nach Deutschland floh. Wie er in Heidelberg als Dolmetscher erfolgreich war, und dass er seine wichtigsten Eigenschaften den Frauen verdankt. Jedes Kapitel ist einer Frau gewidmet, und auch wenn manche Liebe tragisch endet – Nadims erste Frau Salma wird vom Geheimdienst ermordet –, hinterlässt jede einen unverzichtbaren Mosaikstein in seiner Seele. Ein Roman voll spannender, abenteuerlicher Szenen, aber auch voller Wärme und Zuneigung – eine Hommage an die Kraft der Frauen.

Editionen (3)

ISBN9783446287808
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum19.05.26
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

19 Bewertungen

7 Rezensionen

3,8

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  • tuedelband
    tuedelband

    21 Follower

    3,5

    Hörenswert

    Ich mag die Geschichte, wie er mit den Worten spielt und was man beim Hören alles Neues erfährt. Was ich nicht mag ist der Aufbau, ich bin kein Fan von Rahmenhandlungen wo jemand einem anderen die Geschichte erzählt. Hier noch mal extremer weil sowieso ständig Personen vorkommen, deren Geschichte dann auch noch erzählt wird, das ist mir zu verschachtelt.

    2 Tage vor

  • lesemadi
    lesemadi

    98 Follower

    5,0

    Mit „Das Mosaik der Frauen“ hat Rafik Schami eine leidenschaftliche Liebeserklärung an das Erzählen geschaffen. Schon das ausdrucksstarke Cover deutet perfekt an, was das Buch bereithält: Viele kleine Geschichten, die sich am Ende zu einem großen, faszinierenden Gesamtbild der syrischen Gesellschaft zusammenfügen. Der Schreibstil ist das absolute Herzstück des Buches. Schami nutzt die Tradition der mündlichen Erzählkunst. Die Sprache ist ruhig, klar, poetisch und gleichzeitig voller Wärme. Man fliegt förmlich durch die Seiten und hat das Gefühl, vielen Leben gleichzeitig zuzuhören. Auch die Figuren sind großartig gezeichnet. Jede Frau bringt ihre eigene Perspektive, ihre Sehnsüchte, Brüche und Widersprüche mit, was sie unglaublich authentisch, lebendig und nahbar macht. Schami beschreibt diese unterschiedlichen Lebensrealitäten mit tiefem Feingefühl und großer Empathie, ohne jemals zu werten oder zu vereinfachen. Ein ruhiges, aber ungemein kraftvolles Buch voller Tiefe, das Einblicke gibt, Vorurteile abbaut und lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung – fünf Sterne!

    12. Juni 2026

  • wildeskopfkino
    wildeskopfkino

    148 Follower

    4,0

    Ein Leben aus Liebe, Verlust und starken Frauen

    Manchmal braucht ein Buch keine lauten Explosionen, sondern einfach einen Erzähler, der sich hinsetzt, tief Luft holt und sagt: Pass auf, ich erzähle dir mein Leben. Genau so fühlt sich Das Mosaik der Frauen an. Nadim Suri blickt zurück auf Liebe, Verlust, Flucht, Heimat, Damaskus, Deutschland und all die Frauen, die ihn geprägt haben. Und ja, das klingt erstmal nach großem Gefühlskino mit ordentlich Taschentuchgefahr. Ist es auch. Aber eben nicht kitschig hingeklatscht, sondern warm, klug und mit dieser Schami typischen Erzählstimme, bei der man fast meint, irgendwo riecht es nach Kaffee, Gewürzen und alten Geschichten. Besonders schön fand ich, dass jede Frau im Buch nicht einfach nur Beiwerk ist. Jede hinterlässt etwas. Einen Schmerz, eine Erkenntnis, einen Funken Mut, manchmal auch einen ordentlichen Knacks im Herzen. Nadim wird durch diese Begegnungen zusammengesetzt wie ein Mosaik, Stein für Stein, Liebe für Liebe, Verlust für Verlust. Ganz ehrlich: Zwischendurch war mir das Ganze stellenweise etwas ausschweifend. Da schweift der gute Rafik schon mal genüsslich ab, als hätte er noch drei Kannen Tee vor sich. Aber komischerweise gehört genau das auch zu diesem Buch. Es lebt vom Erzählen, vom Erinnern, vom Abschweifen und Wiederfinden. Das Mosaik der Frauen ist kein Roman, den man mal eben schnell wegatmet. Es ist eher ein Buch zum Hineinsinken. Warm, melancholisch, politisch, liebevoll und voller Respekt vor Frauen, die Spuren hinterlassen. Nicht perfekt, aber sehr besonders.

    Ein Leben aus Liebe, Verlust und starken Frauen

    29. Mai 2026

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Rafik Schami

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Sein umfangreiches Werk wurde in 35 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Preis »Gegen Vergessen – Für Demokratie«, dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis, der Carl-Zuckmayer-Medaille und zuletzt der Grimm-Bürgerdozentur. Im Hanser Kinder- und Jugendbuch erschien u.a. »Das ist kein Papagei« (illustriert von Wolf Erlbruch, 1994), »Die Sehnsucht der Schwalbe« (2000), »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (2003, illustriert von Ole Könnecke), »Der Kameltreiber von Heidelberg« (2006, illustriert von Henrike Wilson), »Das Herz der Puppe« (2012, illustriert von Kathrin Schärer), »Meister Marios Geschichte« (2013, illustriert von Anja Maria Eisen), »Elisa oder Die Nacht der Wünsche« (2019, illustriert von Gerda Raidt), »Der beste Zufall der Welt« (2026, illustriert von Annette Swoboda); im Erwachsenenprogramm des Verlages »Die dunkle Seite der Liebe« (Roman, 2004), »Das Geheimnis des Kalligraphen« (Roman, 2008), »Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte« (2011), »Sophia oder Der Anfang aller Geschichten« (Roman, 2015), »Die geheime Mission des Kardinals« (Roman, 2019), »Mein Sternzeichen ist der Regenbogen« (Erzählungen, 2021) und »Wenn du erzählst, erblüht die Wüste« (Roman, 2023).

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