English Monsters

English Monsters

Hardcover
3.718
GerechtigkeitEine Geheime GeschichteFreundschaftInternat

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Beschreibung

„Mit wunderschönem erzählerischen Bogen – James Scudamores Roman ist düster und zärtlich zugleich.“ (The Guardian) Das Porträt einer Freundschaft zwischen Männern, die durch traumatische Erlebnisse in einem Eliteinternat unauflöslich aneinander gebunden sind. Als der zehnjährige Max auf ein Internat kommt, endet abrupt seine idyllische Kindheit. Die magische Freiheit auf dem Bauernhof seines Großvaters und das unstete Leben mit seinen überwiegend abwesenden Eltern weichen einer reglementierten Welt voller willkürlicher Strafen. Gleichzeitig erfährt Max auch Geborgenheit in der Gemeinschaft seiner Klassenkameraden. Jahre später wird ein dunkles Geheimnis ihrer Schultage aufgedeckt und führt die inzwischen erwachsenen Männer wieder zusammen. Wer wusste was, und wann? Und wer wird Gerechtigkeit walten lassen, unabhängig davon, welche Konsequenzen es für alle hat?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Hardcover
Seitenzahl
464
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

James Scudamore, geboren 1976, hat mehrere preisgekrönte Romane geschrieben. Da sein Vater für eine Chemiefirma arbeitete, wuchs er unter anderem in Japan, Ecuador, Brasilien und England auf. Scudamore studierte Moderne Sprachen in Oxford und an der University of East Anglia. Er lebt mit seiner Frau und den drei Kindern auf einer Farm mit Käserei in Oxfordshire.

Beiträge

5
Alle
5

Das Buch stand auch schon relativ lange in meinem Regal... zu Unrecht! Die Geschichte ist so toll…spannend, berührend, manchmal melancaber auch hoffnungsvoll. Wirklich ein schönes Buch, welches ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann!

3

Ich glaube an sich ein gutes Buch aber leider fand ich den Schreibstil sehr anstrengend und manchmal ziemlich verwirrend. Aber ich denke das soll den Protagonisten widerspiegeln. Naja all in all geschafft, aber nicht meins.

4

Gute, bewegende Geschichte die anders ist als erwartet

Durch den Klappentext hatte ich eine Geschichte erwartet die viel von der starken Freundschaft zweier Jungs handelt, die gemeinsam auf einem Internat waren. Sie handelte auch davon. Allerdings war sie nicht Kern des Ganzen und ging, vor allem in den jungen Jahren, für mich nicht in die Tiefe. Wir lernen Max kennen der bei seinen Großeltern ist und gerade diese Bindung zu seinen Großeltern fand ich sehr greifbar, sehr sensibel und berührend geschildert. Max kommt dann auf ein Internat in der Nähe und erlebt dort eine schwierige Zeit - kommt aber noch recht glimpflich davon. Im Gegensatz zu anderen. Wir erleben als Lesende wie die harten Regeln sind, dass Schläge dazugehören und fragen uns ob noch schlimmeres passiert. Den Teil der Geschichte fand ich gut umgesetzt. Es ging hier nicht ums schockieren oder gewollt auf die emotionale schiene zu gehen - es war relativ nüchtern geschildert. Distanziert. Trotzdem nicht gefühllos. Was ich hier leider nicht so gut umgesetzt fand, war die Freundschaft und der Zusammenhalt der Jungs während dieser Zeit. Die und den es durchaus gab, aber das fühlte ich nicht so. Die Geschichte macht dann einen Sprung und Max ist erwachsen und man erfährt wie es ihm und den anderen Jungs jetzt geht. Hier lag der Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Auswirkungen der Jungs auf ihre Erfahrungen und Erlebnisse in dem Internat. Man erfährt dass manche schlimmer dran waren als andere. Das andere leichter damit umgehen als andere. Und das ist für mich so der Kern der Geschichte. Der unterschiedliche Umgang, die Auswirkungen der Trauma. Die Hilflosigkeit und die Wut. Die Frage was man hätte anders machen können ob man es hätte verhindern können wenn man sich getraut hätte etwas zu sagen. Die Scham. Usw. Dabei bleibt der Autor meines Erachtens überraschend nüchtern, sodass es einen emotional nicht überwältigt, sondern ruhig darüber nachzudenken erlaubt. Gute Geschichte die gut geschrieben und erzählt war.

3

Ergreifend und verwirrend. An manchen Stellen etwas lang.

3.5

Also ich bin ganz ehrlich, ich hab sehr lange gebraucht bis ich mich auf dieses Buch einlassen konnte. Geschuldet war das folgenden zwei Punkten. 1. Der Schreibstil, ich fand ihn zwar gut und nicht anstrengend, aber irgendwie musste ich mich erst daran gewöhnen. 2. Wir steigen in die Geschichte ein, aus der Perspektive, des 10 jährigen Max. Ich hab mich schon immer schwer getan aus der Sicht von Kindern zu lesen. Aber als ich mich in den ersten 50-100 Seiten mit dem Buch angefreundet hatte, holte mich diese zu tiefst erschütternde Geschichte richtig ab. Ich durfte mit Max so viele Emotionen durchleben. Seine schöne Kindheit auf der Farm seiner Großeltern, die Ängste als er ins Internat kam, die Misshandlungen und schrecklichen Momente dort, sowie Liebe, Freundschaft und das hochkommen der Traumata als erwachsener Mann. Eine Bloggerin hat in ihrer Rezension geschrieben, das Buch erinnert sie an "ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara und das kann ich bestätigen. Auch wenn mich das Buch nicht so extrem gepackt hat und ich mit den Protagonisten nicht die selbe Bindung aufbauen konnte. Aber das war natürlich auch nicht meine Bedingung an das Buch. Der Roman war so schön und zugleich so schrecklich, er war liebevoll und gefüllt mit Brutalität, ich habe gelacht und (an einer Stelle) richtig geheult. Mich wundert es sehr, dass dieses Buch so wenig auf Bookstergram und co. zu sehen ist. Eine Leseempfehlung für alle, die mit solchen Themen umgehen können.

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