DUNKEL

DUNKEL

Taschenbuch
3.7597

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Beschreibung

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, soll frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall, einen cold case , aussuchen – und sie weiß sofort, für welchen sie sich entscheidet. Der Tod einer jungen Frau wirft während der Ermittlungen düstere Rätsel auf, und die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt. Eine Wahrheit, für die Hulda ihr eigenes Leben riskiert …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
384
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Ragnar Jónasson, preisgekrönter und weltweit gefeierter isländischer Autor mit 5 Millionen verkauften Büchern weltweit, hat u.a. die SPIEGEL-Bestseller-HULDA-Serie und die Dark-Iceland-Serie verfasst. Seine Krimis erscheinen in 36 Ländern. Die »Times« hat seinen Krimi »DUNKEL« als einen der »100 besten Krimis seit 1945« ausgewählt. Außerdem ist Jónasson Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem internationalen isländischen Krimifestival. Er lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt und unterrichtet an der Universität Rechtswissenschaften. Zusätzlich ist er Vorstandsmitglied des Icelandic Symphony Orchestra.

Beiträge

104
Alle
5

Grandios! Einer der besten Krimis die Ich bisher gelesen habe! Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen. Alleine die Anordnung der Kapitel trägt so immens zur Spannung bei. Anfangs wechseln sich "jetzt" und die Kindheit von Hulda ab, im Laufe des Buches wird die Kindheit immer weniger und die Erzählungen über den Mörder und das Opfer mehr, je näher der Fall seinem Ende kommt. Und der Plottwist hat mich umgehauen: ich hätte niemals damit gerechnet dass Bjartur dafür verantwortlich ist. Noch weniger damit dass Hulda am Ende stirbt. Aber das ist ehrlich gesagt eine nette Abwechslung zu den ganzen Krimis bei denen die Hauptperson aus solchen Situationen immer irgendwie gerettet wird. Ich freue mich auf die anderen beiden Bücher aus der Reihe!

4

„Ausgezeichnet als einer der besten 100 Krimis und Thriller seit 1945“, so heißt es auf dem Buchcover und schraubt die Erwartungen an das Buch damit unwillkürlich in die Höhe. Dunkel ist der erste Teil der Hulda Trilogie. Das Besondere daran? Die Geschichte wird rückwärts erzählt, was bedeutet, dass wir im Prinzip bereits mit Beenden des ersten Buches wissen, wie alles rund um die einsamste Kommissarin Islands endet. Ziemlich verrückt oder? Als ich das vor einigen Tagen einer Freundin erzählte, fragte sie mich, ob ich jetzt überhaupt noch Interesse daran hätte, auch die weiteren Teile zu lesen, wo ich das Ende doch bereits kenne. Die Antwort auf ihre Frage fiel mir nicht sonderlich schwer: Ja! In Dunkel geht es um Hulda Hermannsdóttir, die kurz vor der Pension steht und nun ihre laufenden Fälle abgeben soll, um den Weg für die neuen, jungen, frischen Ermittler freizuräumen. Hulda allerdings geht das alles viel zu schnell; kann sie sich nicht an den Gedanken gewöhnen, nicht mehr täglich zur Arbeit zu erscheinen und im schlimmsten Fall zu Hause vor Langeweile und Einsamkeit einzugehen. Ihr Job ist ihr gesamter Lebensinhalt und ein Leben ohne ihn kann sie sich einfach nicht vorstellen. Sie verhandelt daher mit ihrem Vorgesetzten, bevor sie ihren Schreibtisch endgültig räumt, doch noch einen letzten Fall zu übernehmen und zwar einen sogenannten Cold Case, ein Fall, der nie wirklich aufgeklärt wurde. Es geht um den Tod einer jungen Frau, welcher seinerzeit als Selbstmord eingestuft wurde. Hulda allerdings ist sich sicher, dass ihr Kollege damals nicht richtig ermittelt hat und fängt an, Nachforschungen anzustellen. Nachforschungen, mit denen sie nicht nur ihren Ruf riskiert, sondern auch ihr eigenes Leben. Bei Dunkel handelt es sich um einen Thriller, ich persönlich würde allerdings doch eher dazu tendieren, das Buch in die Kategorie Krimi einzuordnen, sind typische Thriller-Merkmale leider nicht erfüllt, dafür allerdings die eines Krimis. Außerdem fehlte mir teilweise ein wenig die Spannung, was für einen guten Thriller meiner Meinung nach einfach unerlässlich ist. Das Buch lebt nicht von seiner Spannung, sondern vielmehr von den einzelnen Charakteren, die die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verweben. Was Hulda angeht, hatte ich einige Schwierigkeiten mit ihr. Sie ist für mich keine Sympathiefigur, allerdings soll sie dies vermutlich auch gar nicht sein. Sie ist eine verdammt einsame Frau, deren gesamter Lebensinhalt ihr Job ist. Sie gehört noch zur alten Schule, ist nicht unbedingt auf dem neuesten Stand was die Technik angeht und greift lieber zu alten Mitteln, um ans Ziel zu gelangen, dafür aber sieht sie noch genau hin und erkennt Zusammenhänge blitzschnell. Sie ist wahnsinnig klug, dafür aber alt eingesessen und hat definitiv ihre Ecken und Kanten. Sie hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, eigentlich sogar ziemlich viele davon, mit denen sie – obwohl sie schon sehr weit in der Vergangenheit zurückliegen – auch noch heute zu kämpfen hat. Dabei gewährt uns der Autor immer nur einen recht kurzen Einblick in Huldas Vergangenheit. Ich denke hier kann man getrost davon ausgehen, dass gerade ihre Vergangenheit – da die Reihe ja auch rückwärts erzählt wird – in den Folgebänden noch ein wenig intensiver thematisiert werden wird. Hulda ist keine Frau, die ich als freundlich, liebevoll oder zuvorkommend bezeichnen würde, dennoch handelt es sich bei ihr um einen ganz speziellen, komplexen und großartigen Charakter, über den wir in den kommenden Büchern sicherlich noch einiges erfahren werden. Interessant und besonders ist eben auch (und das hat mir wirklich sehr gut gefallen), dass die Geschichte in unterschiedlichen Zeiten hin und her springt. Was für den einen hier und da vielleicht unübersichtlich oder verwirrend sein kann, da man immer nur ein paar Häppchen vor die Füße geworfen bekommt, aus denen man schlau werden muss, so gefällt mir dies immer ganz besonders, weil es wahnsinnig viel Raum lässt für eigene Spekulationen und kleine Ratespiele, die ich gerade bei Thrillern und Krimis immerzu sehr genieße. Ebenfalls gefallen hat mir die Tatsache, dass sich die Hauptfigur abhebt von denen, wie wir sie gewöhnlich aus anderen Büchern kennen. Wir begleiten hier eine Frau Mitte 60, die kurz vor der Pension steht, in einem Job, der eigentlich vom männlichen Geschlecht dominiert wird. Sie hatte sich in ihrer Vergangenheit schon mehr als einmal in ihrem Job behaupten müssen. Auch ihre Ängste, was das Alleinsein betrifft und das Älterwerden, wurden wahnsinnig gut dargestellt, wie ich finde. Für mich war es einfach mal etwas völlig Neues, eine Mitte 60-Jährige in einem Thriller zu begleiten, statt einen jungen Mann oder eine junge Frau die gerade mal Mitte 30 sind und voller Leben sprühen. Hulda ist so ein bisschen das Gegenteil, in sich gekehrt, ängstlich, verbittert … Während der Autor mit Hulda eine wirklich sehr eindrucksvolle Persönlichkeit geschaffen hat, so bleiben die restlichen Figuren allerdings erstaunlich eindimensional und farblos. Vielleicht ein Stück weg sogar gewollt, weil er dadurch Hulda in den Fokus setzen wollte, als schade empfand ich es aber so oder so, da es so nicht richtig möglich war, die Figuren zu greifen. Das Buch ist sehr düster. Das Setting des regnerischen, nebeligen Island verschärft diese Atmosphäre und macht das Rundherum der Geschichte in meinen Augen einfach perfekt. Ich habe mich während des Lesens die ganze Zeit so gefühlt, als wäre ich in einem Schwarz-Weiß-Film unterwegs; alles war so dunkel, farblos irgendwie. Und das hat mir gerade für ein Buch aus diesem Genre wirklich unglaublich gut gefallen. Während die Geschichte eigentlich sehr ruhig verläuft, so haut das Ende in meinen Augen noch mal richtig rein und ist wirklich mehr als überraschend und definitiv nichts, womit ich gerechnet hätte. Und genau dieses Ende ist es, was mich so neugierig auf die anderen Bände macht. Ich gehöre zu den Menschen, die wirklich niemals das Ende eines Buches zuerst lesen würden. In diesem Fall hier wird man ja aber praktisch dazu gezwungen und es bleibt einem gar nichts anderes übrig. Ich bin daher unfassbar gespannt darauf, ob dieses Ende jetzt tatsächlich endgültig ist, oder ob da vielleicht doch noch irgendwas kommt. LOHNT SICH DAS BUCH? Ob es sich nun tatsächlich um einen der 100 besten Thriller seit 1945 handelt, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich habe schon bessere gelesen, was ja aber natürlich nur mein persönlicher Geschmack ist. Ich hatte ein wenig mehr Spannung erwartet, ein bisschen mehr Tiefgang was die Nebencharaktere betrifft. Die Idee hingegen, die Trilogie rückwärts zu erzählen, finde ich einfach großartig und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie es weiter geht. Von mir bekommt Dunkel eine klare Leseempfehlung, insbesondere für Krimi-Fans.

3.5

Solide Story, einfach erzählt und angenehm zu lesen. Für mich mehr Krimi als Thriller.

Kommissarin Hulda, 64 Jahre alt, hat eigentlich noch ein paar Monate bis zu ihrer Pensionierung, vor der sie sich schon grault. Während aktueller Ermittlungen informiert ihr Chef sie darüber, dass Hulda von einem jüngeren Kollegen ersetzt wird und bereits in 2 Wochen freigestellt wird. Alle aktuellen Fälle wurden bereits an Kollegen übergeben, zum Zeitvertreib könne sich Hulda aber alte Fälle anschauen. Hulda, die so gar nicht frühzeitig in Rente gehen will, will es ihrem Vorgesetzten und den Kollegen nochmal zeigen und weiß sofort welchen Fall sie sich nochmal anschaut. Mit der Prüfung eines eigentlich abgeschlossenen Falls stellt sie die Arbeit eines Kollegen in Frage und unterstreicht ihr schlechtes Verhältnis zum Kollegium, das nur von Männern geführt wird, die sich gegenseitig stärken, aber wiederum keinen Draht zur Kommissarin Hulda haben und nicht wollen. Für die wohl einsamste Kommissarin Islands beginnen die wohl schwersten und gefährlichsten Tage ihrer Karriere. Statt wie bei meinem Exemplar auf dem Deckel auf Buchstaben zu verzichten und den Autor wegzulassen, hätten es gerne inhaltlich ein paar Worte weniger sein können. Einige Passagen waren mir einfach zu langatmig und langweilig. Auf einen der drei Erzählstränge hätte man meiner Meinung nach komplett verzichten können. Die Story ist insgesamt solide, die große Spannung und ein großer Knall bleiben aber aus. Trotz zäher Passagen liest sich das Buch einfach und gut, ich war schnell durch. Stark fand ich, dass die Protagonistin mal nicht die typische Ermittlerin war, sondern eben eine ältere Kommissarin mit Geheimnissen.

Solide Story, einfach erzählt und angenehm zu lesen. Für mich mehr Krimi als Thriller.
3

Leichte Kost für Zwischendurch! „Dunkel“ war für mich eher leichte Kost – mehr Krimi als Thriller. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man gut vorankommt, auch wenn die Spannungskurve nicht allzu hoch ist. Den Täter konnte ich relativ schnell entlarven, und trotzdem hat mich das Ende überrascht. Allein dafür gibt es tatsächlich noch einen Stern mehr, als ich ursprünglich vergeben wollte. Alles in allem ein solides Buch, das sich gut für zwischendurch eignet.

4

Eher 3,5 Es war auf jedenfall mal ein bissl was anderes, vor allem was das Ende angeht. Und es war auch super, das mal eine ältere Frau die Hauptrolle spielte. Das wird ja in Romanen im allgemeinen gerne mal vernachlässigt. Aber der Mordfall an sich und auch die Geschichten aus Huldas Vergangenheit waren insgesamt nichts, das ich absolut herausragend fand. Es ist aber durchaus interessant, das die Trilogie rückwärts erzählt wird. Mal sehen wie das für mich funktionieren wird. Und ich habe schon auch gerne weiter gelesen, zu Mal ich Hulda cool fand.^^ Deshalb freu ich mich durchaus auf Band 2 und 3, auch wenn es eben nur solide war. Aber das ist ja auch nicht das Schlechteste.

0.5

Dunkel - leider ein ebenso finsteres Fazit von mir

Puh, ich war so ehrgeizig und habe mich bis 50% durchgekämpft. Ich hatte mich so darauf gefreut, endlich mal Island kennenzulernen. Ich kämpfe immer und gebe selten auf, aber hier musste ich wohl oder übel abbrechen. Sorry 🤷🏼‍♂️

Dunkel - leider ein ebenso finsteres Fazit von mir
4

Ermittlung selbst konnte mich gut unterhalten, das Konzept des Buches konnte mich begeistern! *** Hulda steht kurz vor ihrer Pensionierung. All die Jahre im Polizeidienst, all die wichtigen und unwichtigen Fälle, Hulda weißt gar nicht was sie mit all der Freizeit danach tun soll. Doch bevor sie geht darf sie an einem letzten Fall arbeiten. Ein Cold Case, den sie nie vergessen konnte. Gibt es jemand der dieses Buch noch nicht wenigstens einmal gesehen hat? Um diesen Thriller kommt man diesen Sommer nicht herum. *** Bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen, habe ich bei vielen Bekannten auf Instagram gelesen dass das Ende ziemlich toll sei! Unerwartet sagen fast alle. Dementsprechend habe ich auf eine sehr fulminante Lösung des Falls gehofft. Ich kann euch jetzt schon sagen, es kommt besser. Und ich verstehe nun was alle mit 'unerwartet' meinen. Mehr werde ich an dieser Stelle auf keinen Fall sagen, denn das Buch muss man einfach lesen wenn man wissen will wie es ausgeht. *** Zu Beginn konnte mich weder Hulda noch die Tote begeistern. Hulda war mir ein bisschen zu weinerlich unterwegs, das 'identifizieren' fällt natürlich schwer mit einer 'alten Dame'. Der Fall hörte sich ganz interessant an, aber so richtig konnte ich Hulda nicht verstehen warum sie gerade hier ihre letzten Tage investieren wollte. Ungefähr ab der Hälfte des Buches hat mich dann das Interesse gepackt. Ich wollte wissen was passiert ist und wie die Erzählungen zusammen laufen. *** An dem Buch ist so einiges besonders. Zum einen spielt es in Island, was schon mal eine ziemlich spannende Kulisse ist. Dann wird in dieser Triologie die Geschichte von hinten erzählt, das Ende ist das erste Buch (Dunkel), der Anfang ist das letzte Buch (Nebel) und zwischen drin kommt (Insel, erscheint Sep 2020). Und warum finden alles das Ende so interessant? Weil es wirklich mal etwas anderes ist. Die Ermittlung selbst konnte mich gut unterhalten, das Konzept des Buches konnte mich begeistern!

4

Ein guter Krimi, der sich in einem Rutsch weg las. Wir lernen Hulda kennen, die kurz vor der Pensionierung bei der isländischen Polizei steht. Sie identifiziert sich so sehr mit ihrem Job, dass sie schockiert ist, als ihr Chef verkündet, sie möchte schon in 14 Tagen ihren Tisch räumen und ihren Ruhestand genießen. Allerdings darf sie noch einen Fall auswählen, in dem sie bis dahin ermitteln darf. Also schnappt sie sich einen Cold Case aus dem letzten Jahr und wir erleben eine leidenschaftliche Ermittlerin, die untypisch für sie, kein Fettnäpfchen auslässt… Ich mochte die verschiedenen Erzählstränge, die zu einem wurden und wurde von der ein oder anderen Wendung überrascht. Ich kann die Kritik an dem Buch nicht so ganz nachvollziehen. Zum Glück sind ja Geschmäcker verschieden 😊 der Schluss bringt mich dazu, auch Teil 2 zu lesen!

4

Eine Serie dessen Reihenfolge von hinten beginnt!

1

Leider wieder ein abgebrochenes Buch.

Ermüdende Dialoge mit vielen Wiederholungen, platt und schlicht gehalten. Ich hab keine Spannung verspürt und ich kann. Icht genau sagen, was es war, aber irgendwie hat was gefehlt um die Erzählung als unterhaltend bezeichnen zu können. Für mich hat es nach 140 Seiten gereicht.

4

Mein erstes Buch von Ragnar Jonasson. Ich fand es gut und spannend und dieser Schluss. Gar nicht mit gerechnet. Bin auf Teil 2 gespannt .

4

Bei dieser Reihe handelt es sich meiner Meinung nach nicht wirklich um Thriller, sondern eher um angenehm erzählte Krimis. Dieses Buch ist kurzweilig und lässt sich super lesen, Hulda ist als Ermittlerin eine außergewöhnliche Protagonistin. Hat mich insgesamt gut unterhalten

4

Bevor man das Buch liest, sollte man sich bewusst sein, dass dieser Auftakt der Reihe eher ungewöhnlich ist, da es mit dem Ende beginnt. Die folgenden Bücher spielen in der Vergangenheit von Hulda. Dies ist auf jeden Fall mal ein spannender und etwas anderer Aufbau und ich bin schon gespannt, wie es nun weitergeht. Der erste Band hat mir gut gefallen, da er erfrischend anders war. Die Thematik fokussiert sich nicht nur auf den Fall, sondern auch auf Hulda, die Kommissarin, welche kurz vom Ruhestand steht. Man erlebt ihre Gedanken, Ängste und Zweifel die Zukunft betreffend. Etwas, worüber viele von uns sich noch nicht im Klaren sind: das Leben ändert sich von Knall auf Fall, wenn man plötzlich nicht mehr für den Job leben kann. Was hat man dann? Ebenfalls interessant fand ich die vielen Rückblicke in die Kindheit Huldas. Diese spielen sehr wahrscheinlich noch eine weitere Rolle in den folgenden Bänden. Zumindest wäre dies ja logisch. Alles in allem war der Roman typisch isländisch. Ruhig, düster, melancholisch. Ganz nach meinem Geschmack.

2

Hier hatte ich mich auf rein auf das Cover und die Bewertungen darauf verlassen, klang auch nicht ganz so schlecht. Ich will auch hier den Autoren nicht bewerten, alle, die etwas schreiben und veröffentlichen, haben meinen größten Respekt. Viele mögen die Geschichte um Hulda, für mich war es ein 08/15 Krimi, dessen Story auch in einer seichten ZDF Vorabendserie spielen könnte.

4

Die isländische Kommissarin Hulda steht mit 64 Jahren kurz vor dem Ruhestand, den sie eigentlich gar nicht antreten möchte. Umso mehr fühlt sie sich vor den Kopf gestoßen, als ihr Chef ihr eröffnet, dass sie ihren Schreibtisch in zwei Wochen anstatt in einigen Monaten räumen soll, um Platz für den neuen Kollegen und ihren Ersatz zu machen. Doch ganz so leicht lässt sie sich nicht vor die Tür setzen. Sie möchte einen letzten Fall lösen - den Tod einer russischen Asylbewerberin, an einem einsamen Strand gefunden und von einem Kollegen als Selbstmord abgestempelt. Doch hat sich die junge Frau wirklich ins Meer gestürzt? Ich fand das Buch von vorne bis hinten richtig spannend und kann die schlechten Bewertungen gar nicht verstehen. Ich habe wirklich mit Hulda mitgefühlt und auf die Lösung des Falls hingefiebert.

4

Starke Ermittlerin

Da ich schon viele positive Stimmen zu der Reihe rund um die Ermittlerin Hulda gehört habe, begann ich, „Dunkel“ von Ragnar Jónasson, erschienen bei btb, zu lesen. Kurz zur Handlung: Hulda, 64 Jahre alt, soll innerhalb von zwei Wochen ihren Schreibtisch räumen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Verwitwet und ohne Familie tut sie sich schwer, diesen vorgezogenen Ruhestand zu akzeptieren. Deshalb ringt sie ihrem Chef noch weitere zwei Wochen ab, in denen sie einen Cold Case bearbeiten darf. Und so macht sie sich daran, herauszufinden, ob eine junge russische Einwanderin tatsächlich vor über einem Jahr an einem Selbstmord starb oder ob es nicht vielleicht doch Mord war. Meine Meinung: Für mich war dieser Thriller mehr ein Krimi, der, wie jeder isländische Krimi, vom Erzähltempo eher gemächlich ist. Ich konnte mich mit Huldas Gedankengängen identifizieren und spürte, wie überflüssig und aussortiert sie sich auf einmal fühlte. Der Autor gibt mir von Anfang an viel Einblick in das Privatleben und die Gefühlswelt von Hulda, was mir ausgesprochen gut gefiel. Schön stellte er dar, wie schwierig es für eine Frau ist, zumal auch noch eine ältere, sich in den patriarchalen Strukturen des Polizeidienstes zu behaupten. Hulda war nicht perfekt, und genau das machte sie für mich nahbar, denn auch ihr unterliefen Fehler. Die Gefahr, in die Hulda sich begab, ließ mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen, und ich konnte ihre Einsamkeit spüren. Dennoch hätte die Storyline rund um den Tod des Opfers etwas mehr Spannung und Zug vertragen, denn den großen Knall behielt der Autor bis zum Schluss zurück. Schön fand ich die kursiven Kapitel aus der Vergangenheit, deren Bezug zur Gegenwart sich erst nach und nach erschloss. Dank des flüssigen und guten Schreibstils des Autors las sich das Buch extrem gut und schnell. Die Kapitel waren kurz und knackig, sodass ich immer weiterlesen wollte. Für mich war „Dunkel“ ein düsterer, isländischer Krimi, den ich Fans skandinavischer Krimis gerne weiterempfehle, auch wenn ich mir ab und an mehr Zug im Spannungsbogen erhofft hätte. 4 von 5 Sternen. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

Starke Ermittlerin
4

Klappentext: Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, soll frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall, einen Cold Case, aussuchen – und sie weiß sofort, für welchen sie sich entscheidet. Der Tod einer jungen Frau wirft während der Ermittlungen düstere Rätsel auf, und die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt. Eine Wahrheit, für die Hulda ihr eigenes Leben riskiert … Vom Ende zum Anfang: Band 1 der außergewöhnlich erzählten Thriller-Trilogie um die originelle und vielschichtige Protagonistin Hulda. Zuerst möchte ich mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ohne deren Hinweis auf dieses Buch wäre es mir entgangen und das wäre sehr schade gewesen. Island kannte ich bisher nur aus Liebesromanen und als Sehnsuchtsort für einen meiner nächsten Urlaube. Natürlich wusste ich, dass es jede Menge guter isländischer Schriftsteller(innen) gibt, aber noch hatte ich kein Buch von ihnen gelesen. Mit Ragnar Jonasson habe ich eine ausgezeichnete Wahl getroffen. "Dunkel" ist der erste Teil einer Trilogie, die rückwärts erzählt wird. Wir begleiten die Kommissarin Hulda bei ihrem letzten Fall vor ihrer Rente. Die rüstige Dame kann sich gar nicht vorstellen in Pension zu gehen und noch dazu einige Wochen früher als geplant, kränkt sie sehr. Um die letzten verbliebenen Tage sinnvoll zu nutzen, sucht sie sich einen "Cold Case" aus, rund um eine tote Asylantin. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ich kann mich nicht erinnern, jemals über eine "ältere" Kommissarin gelesen zu haben. Meist sind des ganz junge oder mittelalte und vor allem zerstörte Ermittler. Hulda selbst ist gar keine so große Ausnahme. Sie trauert ihrer Karriere hinterher. Sieht sich als Opfer der männlichen Seilschaften aber dennoch als Wegbereiterin für ihre weiblichen Kolleginnen. Die Zeit nach ihrem Dienst fürchtet sie, denn ihre Arbeit gab ihr Struktur im Leben. Während ihrer Ermittlungen erzählt Hulda von sich, ihrer Familie und einer möglichen Zukunft. Diese Entwicklung fand ich ungemein spannend, überraschend und auch schockierend. Somit rückte die eigentliche Suche nach Hinweisen in den Hintergrund und dennoch niemals in Vergessenheit. Das Ende war einfach großartig. Damit hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet. Der etwas betagteren Protagonistin ist der langsamere Erzählrhythmus geschuldet. Mich hat das nicht gestört. Der zögernde Aufbau erhöhte die Spannung unmerklich und die Lösungen platzen ins Geschehen. Mich hat das Buch überzeugt. Am Ende gibt es eine Leseprobe zum zweiten Teil und diese macht schon Lust weiterzulesen. Hulda Trilogie: Dunkel Insel (erscheint am 13.07.2020) Nebel (erscheint am 21.09.2020)

2.5

Für Thriller-Anfänger geeignet

Leider blass und ohne jegliches Tempo. Grundsätzlich nicht verkehrt, aber viel zu oberflächlich und ohne Charakter. Ein Buch was man schnell vergisst. Für Einsteiger, die das Genre mal ausprobieren möchten, wäre es vielleicht etwas.

3.5

Ich wollte das Buch gerne lesen, da ich es so interessant finde, dass die Reihe rückwärts erzählt wird. Buch 1 ist quasi das Ende. Dunkel hat mir recht gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach, es lässt sich schnell lesen und ich mochte die Protagonistin Hulda irgendwie. Leider war das Buch nur mäßig spannend. Ich würde es auch eher als Krimi bezeichnen, nicht als Thriller. Aber für den Urlaub oder so auf jeden Fall ganz nett.

4

⭐️⭐️⭐️⭐️ Dunkel von Ragnar Jónasson hat mich gepackt. Hulda mit all ihren Konflikten und ihrer Entwicklung wirkt unglaublich authentisch. Besonders beeindruckt hat mich, wie die raue, einsame Landschaft Islands die Stimmung einfängt – kalt, schön und melancholisch zugleich. Ein leiser, aber intensiver Krimi, der definitiv Lust auf die weiteren Teile macht

3.5

War ein gutes Buch nur leider zwischendurch super langatmig u anstrengend. Gut für mal was leichteres für zwischendurch.

2

Menschen mit Depressionen sollten dieses Buch meiden. Der Titrl passt. Es ist durchaus spannend und auch gut geschrieben, mir persönlich aber viel zu trist, düster und pessimistisch.

5

Eine sehr runde Sache, dieser erste Band der Reihe. Es stimmt, der eigentliche Fall ist gar nicht so spektakulär, aber er dient dazu, die Figur der Kommissarin zu zeichnen, und das ist dem Autor überaus gut gelungen! Das Ende ist in der Tat fulminant und vor allem unerwartet. Ich hatte das Buch in wenigen Stunden durch, das lag nicht nur an der Story, sondern auch an der wirklich guten Übersetzung! Warum da Thriller steht, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht sollten aber Krimis mal wieder als das bezeichnet werden, was sie sind, nämlich Krimis. Thriller sind für mich was ganz anderes, wobei ich in letzter Zeit wirklich keinen gelesen habe, der die Bezeichnung verdient hätte.

3

Buch OK

Dafür das ich eigentlich Amerikanische Thriller lese hat mir das Buch ganz gut gefallen. Das erzähl Tempo danke ich angenehm langsam und das Buch war spannend geschrieben. Das Ende hingegen gefällt mir persönlich nicht so gut, aber dass ist ja Geschmackssache.

4

Inhalt Hulda Hermannsdóttir trifft der Schlag, als ihr Chef ihr eröffnet, dass man sie aus der Polizei heraushaben will. In den Ruhestand schicken will er sie. Wahrhaben will sie es nicht, aber akzeptieren muss sie es dennoch. Als letzte Aufgabe sucht sie sich einen cold case heraus – den ungelösten Fall einer tot an den Klippen gefundenen Russin. Nach und nach kommt sie dem viel zu schnell ad acta gelegten Fall näher und versucht bei einer ganzen Reihe verschlossener Zeugen Informationen zu bekommen. Denn Hulda mag vielleicht bald in Rente gehen – aber aufgeben wird sie nicht. Meinung Viele Leser sprechen im Moment über dieses Buch. Und ich kann mich gleich zu Beginn anschließen: Das hier ist wirklich mal ein ganz anderer Thriller – auf so viele verschiedene Arten. Es beginnt dabei auf eine zwar interessante, aber auch nicht übermäßig spannende Art. Hulda wird als Protagonistin eingeführt. Nichts an ihr ist wirklich sympathisch außer ihr Sinn für Gerechtigkeit. Sie ist einsam und macht keinen Hehl daraus. Sie kann wütend werden und tut das auch. Aber obwohl sie alles andere als der klassisch sympathische Ermittler ist, hat sie sich in meinen Augen schnell zu einem nicht nur sehr besonderen, sondern auch zu einem sehr lieb gewonnenen Charakter entwickelt. Ich fand es großartig, sie zu begleiten. Besonders gelungen sind auch die Einschübe aus anderen Perspektiven beziehungsweise Zeiten. Während diese anfangs nur sporadisch auftauchen, verdichtet sich diese Erzählform immer mehr und passt damit auch zur aufkommenden Spannung. Auch andere Figuren sind interessant gestaltet, sei es im beruflichen oder privaten Leben von Hula. Alles in allem hätte allein das mich von der Geschichte überzeugt. Der Fall an sich ist tatsächlich erst einmal weniger spannend. Er ist grausam, aber nicht allgegenwärtig. Dafür sind zu viele Dinge “drum herum” passiert, die die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Ein klein wenig schade fand ich das schon, denn es hat im Mittelteil dazu geführt, dass es etwas schleppend voranging. Das Ende des Thrillers konnte dafür aber wieder für so einiges entschädigen. Denn hier wird es nicht nur noch einmal richtig spannend, sondern auch überraschend. Wer nach der letzten Seite nicht mit offenem Mund dasitzt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen

3

Bei diesem Thriller hatte ich zunächst Probleme, in die Handlung hineinzukommen, die Figuren blieben mir zunächst recht fremd und ich habe sie eher als eindimensional und klischeebeladen empfunden. Das legt sich in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig, als die Handlung Fahrt aufnimmt, zumindest, was die Hauptperson angeht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, ob ich die Folgebände ebenfalls lesen werde, weiß ich noch nicht so genau. Irgendwie hatte ich mir nach zahlreichen Empfehlungen mehr von dieser Reihe versprochen.

3.5

Solider Krimi

Als Island- und Thrillerfan musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Allerdings bin ich bereits mit nicht so hohen Erwartungen da rein gegangen. Und dafür muss ich sagen, fand ich das Buch echt kurzweilig. Man kommt super schnell durch die Kapitel durch, weil sie echt kurz sind und auch in der Story ist immer wieder etwas los. Leider muss ich dazu sagen, das ich das Buch eher als Krimi bezeichnen würde. Auch, dass es oftmals sehr viele Wiederholungen, vor allem in den Gedanken der Protagonistin, gab, fand ich jetzt nicht so spannend. Trotzdem hat mich das Ende überrascht.

4

Dunkel – Ein stiller, atmosphärischer Krimi mit unerwartetem Finale

Der erste Band der Hulda-Reihe erzählt von Kommissarin Hulda Hermannsdóttir, die kurz vor der Pension noch einen alten Fall aufrollt: den Tod einer jungen Asylbewerberin. Atmosphärisch dicht, düster und von Islands Landschaft geprägt, lebt das Buch vor allem von der tiefgründigen Charakterzeichnung Huldas. Die Erzählweise mit Rückblenden und Perspektivwechseln sorgt für Spannung, das überraschende Ende bleibt im Gedächtnis. Stärken: starke, vielschichtige Protagonistin, atmosphärisches Setting, überraschendes Finale. Schwächen: langsames Tempo, weniger Action als klassische Thriller. ➡️ Fazit: Ein leiser, psychologisch starker Kriminalroman – ideal für Fans skandinavischer Krimis, die mehr Tiefe als Tempo suchen.

3

Hulda Hermannsdóttir ist Kommissarin bei der Polizei in Reykjavik und steht kurz vor der Pensionierung. Als eine der wenigen Frauen in ihrem Revier hatte sie gegenüber ihren männlichen Kollegen stets das Nachsehen. Wenige Monate vor ihrer Pensionierung wird sie auf uncharmante Art und Weise frühzeitig ihres Postens enthoben, um durch einen jungen Kollegen ersetzt zu werden. Zum Abschluss darf sie aber noch einen cold case ihrer Wahl bearbeiten. Hulda entscheidet sich für den Fall der Russin Elena, die vor einem Jahr tot aufgefunden wurde. Doch die Ermittlungen bringen auch Hulda in Gefahr. Aufgrund der vielen positiven Stimmen zu "Dunkel" war ich sehr gespannt auf das Buch. Das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker, schlicht gehalten und sehr passend zur Geschichte. Zu Beginn war es etwas ungewöhnlich, dass die einzelnen Kapitel sehr kurz gehalten und ständige Sprünge in den Handlungssträngen der einzelnen Protagonisten vollzogen wurden. Daran konnte ich mich aber schnell gewöhnen. Die Geschichte wurde sehr interessant erzählt und gerade Hulda sehr vielschichtig mit einer Menge Schicksalsschläge dargestellt. Leider hatte dieses Buch nichts von einem Thriller. Spannung wollte sich zumindest für mich nicht wirklich aufbauen, da es hauptsächlich um das Gefühlsleben Huldas ging. In der zweiten Hälfte begann die Geschichte dann so langsam an Fahrt aufzunehmen und endete in einer dann doch sehr packenden Auflösung des Mordfalls und einer sehr unerwarteten Wendung für Hulda. Doch trotz allem wurde das Genre für mich hier klar verfehlt und passt vielleicht besser in den Bereich der Krimis oder Romane. "Dunkel" ist auf jeden Fall jedem zu empfehlen, der gute Krimis mag. Wer aber auf fesselnde Spannung von Anfang an hofft, wird aber meiner Meinung nach enttäuscht.

2

The language is very easy, the plot as well - although there are positive aspects about the way the author describes the landscapes in Island, there are too many things wrong with the description of the protagonist and the ways the plot evolves. I would not recommend reading this book unless you are looking for light literature.

3

Als Hulda Hermannsdóttir von der Kripo Reykjavik überraschend in den Ruhestand geschickt wird, bekommt sie noch zwei Wochen, in denen sie sich, um "sich zu beschäftigen", einen alten ungelösten Fall aussuchen darf. Sie wählt den Fall einer jungen Asylbewerberin, die ein Jahr zuvor tot in einer Bucht aufgefunden wurde. Der Fall wurde von einem weniger engagierten, jüngeren Kollegen schnell auf Eis gelegt, doch Hulda ahnt, dass es noch unentdeckte Spuren geben muss. Obwohl die Charakterwahl der älteren, einsamen Ermittlerin teils etwas bedrückend wirkt, war es teils auch erfrischend, eine andere Perspektive kennenzulernen. Hulda an sich entpuppt sich als erfahrene und vor allem ausgebuffte Ermittlerin, die die ein oder andere Überraschung bereithält. Der Schreibstil an sich war flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Bisweilen ist die Stimmung etwas düster, doch mir persönlich hat das gut gefallen, weil es gut zur Geschichte passt. Der Fall selbst war nicht unbedingt etwas bahnbrechend Neues, blieb aber trotzdem angemessen spannend. Auch wenn der Täter bald abzusehen war, hielt das Ende noch eine Überraschung bereit. 'Dunkel' ist somit ein solider Krimi, der zwar nicht unbedingt innovativ ist, aber durch einen interessanten Hauptcharakter besticht und gute Unterhaltung bietet.

2.5

Gemächlicher Krimi mit wenig Neuem aber großer Überraschung am Ende

Ein sehr gemächlich erzählter Krimi, der mich leider nie gross zu packen vermochte. Wäre es nicht mein Hörbuch zur Arbeit gewesen, ich hätte wohl nach der Hälfte das Buch abgebrochen. Schade ist, dass das Ende, und ich meine nicht die Auflösung des Falles, wirklich toll umd überraschend ist und es dem Buch gut getan hätte, wenigstens ein paar der vielen Fakten zu Kommissarin Hulda, bereits früher in die Story einzupacken, was das ganze interessanter gemacht hätte.

2.5

Mittelmaß und merkwürdig

Das Buch wurde total gehyped, überall lese ich super gute Kritiken. Aber ich kann mit dem Buch nicht viel anfangen. Es ist kein Thriller, an keiner Stelle hab ich Thrill gespürt. Und mit den Charakteren wurde ich nicht war warm. Auch die Protagonistin blieb sehr blass. Weder konnte ich mit ihr mitfühlen, noch war sie mir sympathisch . Und dabei ging es die ganze Zeit um sie. Sie stand im Vordergrund, weniger der Fall. Die Auflösung kam aus dem Nichts, aber nicht überraschend gut, eher so lazy writing. Der Hype kommt aus meiner Sicht durch das krasse Ende. Und ich will nicht spoilern, aber es wirklich anders. Das ist das einzige, wo ich jetzt sage: ich les die Trilogie, um zu schauen, ob und was sich der Autor dabei gedacht hat. Ich würde es gern empfehlen. Vielleicht macht es ja mit den anderen beiden Büchern Sinn. Lese-Soundtrack: Dreampop-playlist

3

Nicht ganz mein Geschmack

Der Thriller hat eigentlich alles, was man braucht: Eine interessante und sympathische Hauptfigur, die sich von der Masse abhebt, einen schönen Schreibstil, eine gelungene Atmosphäre und überraschende Wendungen. Auch die Rückblicke in die Kindheit der Ermittlerin und in die letzten Momente des Opfers haben mir gut gefallen und brachten Abwechslung rein. Trotzdem konnte mich der Thriller nicht so ganz abholen, woran das liegt, weiß ich auch nicht. Vielleicht lag es an der düsteren und hoffnungslosen Stimmung, die sich im ganzen Buch durchzieht. Gerade das Ende hat mich doch etwas sprachlos zurückgelassen. Für einen Thriller ließ einzig die Spannung etwas auf sich warten, da der Großteil der Handlung doch eher im gemächlichen Tempo erzählt wird. Da die Folgebände eine jüngere Hulda bei ihren Ermittlungen behandeln, bin ich zwar aufgrund dieses ungewöhnlichen Konzeptes neugierig, aber da es so viele Bücher gibt auf die ich gespannter bin, werde ich die Reihe wohl nicht weiterlesen.

Nicht ganz mein Geschmack
3

„Die einsamste Kommissarin Islands. Die riskanteste Ermittlung ihres Lebens. Die dunkelsten Schatten ihrer Vergangenheit.“

Puh! Keine Ahnung was ich von dem Buch halten soll… Es lies sich super lesen, ich flog nur so über die Seiten. Und es war auch sehr spannend. Vor allem als es um die Geheimnisse der Vergangenheit der Kommissarin Hulda gingen. Aber… naja … was für ein Ende …

„Die einsamste Kommissarin Islands. Die riskanteste Ermittlung ihres Lebens. Die dunkelsten Schatten ihrer Vergangenheit.“
5

Besser als ich erwartet habe

Ich habe vorher schon ein anderes Buch der Autorin gelesen & fand dieses dann in einem Bücherschrank. Anfangs habe ich es nur ausgesucht um es von meinem SuB zu befreien aber ich wurde sehr positiv überrascht! Hulda war mir doch sehr sympathisch & vor allem das Ende hat mich umgehauen. Damit habe ich nun echt nicht gerechnet. Band 2 wird also doch noch gelesen.

5

Überraschend und spannend vom Anfang bis zum Ende!

3

Gelungener Reihenauftakt, man möchte auf jeden Fall wissen wie es weiter geht! 3,5 Sterne

5

Ein guter Auftakt einer Krimireihe

Ein Pageturner, bei dem die Geschichte weder besonders unrealistisch noch extrem düster erscheint. Die Story wirkt klar und logisch, die Emotionen sind nachvollziehbar und die Spannung bleibt bis zum Ende aufrecht. Für mich ein gelungener Krimi und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

4

Ich fand das Buch beim rereaden tatsächlich nochmal viel besser als beim ersten Mal. Man will die ganze Zeit weiterlesen und es gab einige unerwartete Wendungen. Vorallem das Ende war sehr gut. Mir stand nicht nur einmal der Mund offen

3

„Dunkel“ war für mich eher ein seichter Krimi, der mich leider nicht sonderlich überzeugt hat. Die Protagonistin Hulda darf sich, bevor sie in den zeitigen Ruhestand „entsorgt“ wird, noch einen ungelösten Fall aussuchen. Was als ungelöstes Rätsel um eine Frau beginnt, stellt sich als deutlich komplexer heraus. Hulda verstrickt sich in allerlei Ärger und riskiert ihr Leben. Dabei hat sie selbst auch keine „weiße Weste“. Die Story hat mich leider nicht wirklich überzeugt und der Spannungsbogen war mir persönlich zu flach. Für mich jetzt kein Highlight.

4.5

Sehr gut!

Alles perfekt. Bewegend. Mitreißend. Man kann sich dir Charaktere sehr lebendig vorstellen. Für mich ist das Ende nicht wirklich genial, aber ich verstehe worauf der Autor hinauswollte.

5

Unerwartetes Ende in doppelter Hinsicht!!! Absolut lesenswert!!!!

3.5

Eine interessante Geschichte, die trocken erzählt wird und immer mehr an Fahrt aufnimmt, bis es zum großen Knall am Ende kommt!

Schreibstil 1/1 Stern Spannung 1/1,5 Sterne Handlung 1/1,5 Sterne Ende 0,5/1 Stern Die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf und wird sehr flüssig erzählt. Durch die kurzen Kapitel kommt man gut voran, was bei der anfänglichen Trägheit der Geschichte sehr sinnvoll ist. Für die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch aber nicht mehr weglegen und musste zum Ende kommen. Was das Ende angeht wurde ich aber etwas enttäuscht. Zu sehr ist scheinbar die Phantasie mit mir durchgegangen und so blieb ich, natürlich auch etwas überrascht von Ende, mit einem Fragezeichen zurück. Nun sollte man wissen, dass die Geschichte Rückwärts erzählt wird. War ich bis zu den letzten 5 Seiten noch überzeugt, sofort mit dem nächsten Buch weiterzumachen, haben mich die letzten Seiten doch etwas gedämpft. Letztendlich weiß man wie es ausgeht und hat schon sehr viel über die Hauptdarstellerin erfahren. Die Fortsetzung werde ich mir definitiv irgendwann gönnen, allerdings doch mit etwas Pause dazwischen. 😊

5

Die grandiose/nahbare Vorstellung der Protagonistin Hulda gleicht den, für einen Thriller, mäßig spannenden Handlungsverlauf absolut aus!

4

Ein interessantes Ende sowie ein spannender Auftakt der Buchreihe 😉

Dunkel war von diesem Autor nicht mein erstes Buchs aber wusste ich, dass sein Schreibstil relativ gut zu lesen ist. Im Buch selbst oder besser gesagt in dieser Reihe des Buches geht es um die Polizei Kommissarin Hulda Hermannsdóttir, diese soll nun nach einem langen Dienst frühzeitig in den vollverdienten Ruhestand… 🤔 Bevor sie diesen jedoch antritt darf sie sich einen allerletzten Fall aussuchen und diesen versuchen zu lösen… dabei gerät sie an ein Rätsel voller Verrat und Intrigen auch innerhalb der Polizei… 🤫 Ob es der Kommissarin gelingen wird den letzten Fall aufzuklären lest ihr am besten selbst. Auch erfahrt ihr dann wieso weshalb warum ich dann für dieses Buch das eine Sternchen abziehen musste… 😝 Auf jeden Fall werde ich mich irgendwann in naher Zukunft an Band 2 rund um die Kommissarin Hulda Hermannsdóttir setzen. 🤓

4

Spannender Krimi mit toller Ermittlerin

Auf dem Cover steht Thriller, für mich war das aber eher ein solider Krimi. Wir begleiten die Kommissarin Hulda, die kurz vor ihrer Pensionierung einen Cold case aufklären will. Die Ermittlung ist sehr spannend geschildert. Gleichzeitig gibt es noch zwei andere Erzählstränge, bei denen recht schnell klar ist, um was es dort geht. Mir gefiel die Person Hulda sehr gut, wir sind ständig in ihren Gedanken und Gefühlen. Manchmal möchte man sie schütteln, manchmal in den Arm nehmen. Die Wendungen, die die Geschichte nimmt, habe ich erst kurz vorher erahnt und für mich war es eine runde Geschichte. Den Hype, den die Trilogie erfahren hat, kann ich aber so nicht nachvollziehen.

5

Mehr flüssig zu lesen. Spannend von Anfang an. Ob mich das Ende zufrieden stellt weiß ich noch nicht. Aber auf jeden Fall anders…

5

Tolle Geschichte; spannend Geschrieben, hat micb in den Bann gezogen

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