Blick ins Buch

Thriller

Die Rabentochter

3,7(248)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Fünfzehn Jahre ist es her, dass die damals 11-jährige Rachel Cunningham ihre Mutter erschoss. Ein tragischer Unfall – so ihre Erinnerung. Seither lebt Rachel freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne ihre Schuldgefühle je überwunden zu haben. Doch Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist, möchte für eine Reportage mehr über den damaligen Fall herausfinden. Auch in Rachel erwacht der Wunsch, sich endlich der ganzen Wahrheit zu stellen. Wild entschlossen verlässt sie die Klinik und fährt zu ihrer Tante Charlotte und ihrer Schwester Diana, die im Elternhaus von Rachel und Diana leben, einem herrschaftlichen Jagdhaus. Damit begibt sich Rachel jedoch in höchste Gefahr, denn die beiden hüten ein tödliches Geheimnis ...

Editionen (2)

ISBN9783442489343
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum16.11.20
Seitenzahl352

Merkmale

1 Bewertungen

MittelMittelAnschaulichGlaubwürdigVielschichtigTraurig

Rezensionen & Bewertungen

248 Bewertungen

49 Rezensionen

3,7

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  • avg
    avg

    153 Follower

    4,5

    Was für ein Hörbuch – ich hab’s geliebt! Am Anfang war ich skeptisch wegen des „Dr.-Dolittle-Moments“ mit der Spinne, aber ich wollte trotzdem weiterhören. Die Schilderungen über die Natur der Upper Peninsula, die Arbeit der Eltern als Naturforscher und die verschiedenen Fakten über Schwarzbären fand ich spannend. Der Titel passt sehr gut zur Geschichte. 👌 … - “Question, what kind of bear is best?” - “That’s a rediculous question-“ - “False. Black bear” 🐻

    25. Juni 2025

  • theagri
    theagri

    778 Follower

    4,0

    Rachel lebt seit 15 Jahren in der Psychiatrie, da sie das Trauma der Ermordung ihrer Eltern nie aufgearbeitet und für sich geklärt hat. Nun erhält sie eine Info, die sie veranlasst, die Klinik zu verlassen, um zu verstehen, was damals geschehen ist. Travor, Journalistikstudent, begleitet sie dabei. Sie erzählt ihre Geschichte selbst. Gleichzeitig hören wir die Erzählstimme ihrer Mutter, die die Geschichte der Familie erzählt. Damals lebten sie im alten Forsthaus und mit ihrer Tochter gab es von Anfang an Probleme. Die beiden Ich-Erzählerinen wechseln sich ab und ergänzen sich perfekt. Sie erzählen spannend, flüssig, gut verständlich. Von Anfang an entsteht eine aufregende Spannung. Die Überlegungen von Rachel sind klug, glaubhaft, manchmal zweifelnd, mal verständnisvoll, dann wieder anklagend. Man kann nachvollziehen und mitfühlen. Alle Charaktere sind ausreichend tief beschrieben, Handeln glaubhaft und nachvollziehbar. Die Gegend, die Wälder, das Forsthaus sind so anschaulich und teilweise leicht schaurig erzählt, dass man sich alles gut vorstellen kann. Die Stimmung passt hervorragend zu den Ereignissen. Auch die kleinen Sequenzen mit den Tierbeobachtungen haben mir gut gefallen, dass passte und vertiefte die Beschreibung der Charaktere. Es gab ein paar Kleinigkeiten, die mich störten und nicht vorstellbar oder logisch erschienen. So verlässt Rachel die Psychiatrie und hatte keine Nebenwirkungen ohne ihr Tabletten, vieles ist nach 15 Jahren und unverändert, auch Gewohnheiten, Gebäude u.ä. Die Spinnen und Raben waren für mich überflüssig. Trotzdem war diese Thriller spannend und gut erzählt. Besonders gefiel mir die Stimme der Mutter, die ihre Kinder liebt, trotzdem liebt und bereit ist, Konsequenzen zu ziehen. Die Entwicklung ihres Charakters finde ich sehr gelungen. Julia Nachtmann liest sehr gut. Klar und deutlich kann man ihrer Stimme gut zuhören. Sie vermag Spannung zu erzeugen, Dialoge differenziert zu sprechen. Gedanken und Überlegungen anders klingen zu lassen als Erzählstränge. Ein Hörbuch, das ich allen Thrillerfans gern empfehle.

    3 Tage vor

  • mine.bookstagram
    mine.bookstagram

    164 Follower

    2,5

    "Die Rabentochter" ist ein Psychothriller, der schon lange auf meinem SuB geschlummert hat und nun endlich fällig war. Ich hatte das Buch vor längerer Zeit im Bücherschrank bei uns entdeckt und musste es einfach mitnehmen, da der Klappentext so vielversprechend klang. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive von Rachel im "Heute" und von Jenny im "Damals". Diese zwei verschiedenen parallel laufenden Handlungsstränge sind gut, um das Geschehen der Vergangenheit in den Kontext der Geschichte von Rachel zu erfahren. Und was soll ich zur Story selbst sagen? Was vielversprechend klang, endet leider einfach nur enttäuschend: es war viel zu offensichtlich, wie alles war im Hinblick auf die Morde an den Eltern und wie die Geschichte ausgehen wird. Die Story selbst dümpelt eher nur vor sich hin, und mir hat die Spannung gefehlt. Lediglich in den letzten paar Kapiteln kann man den Hauch von Spannung erahnen. Außerdem waren manche Sachen inhaltlich unlogisch, angefangen direkt mit dem Start der Geschichte (ins Detail kann ich leider nicht gehen, weil ich sonst spoilern würde). Am Ende kam dann noch eine winzig kleine Überraschung, aber selbst das konnte man im Nachhinein betrachtet erahnen. Bei der Geschichte hier ist einfach Potenzial verschenkt worden. Ich hatte das Buch nur nicht abgebrochen, weil ich Hoffnung hatte, dass es doch irgendwie anders ausgeht, weil es doch schon zu offensichtlich ist, aber nö. 🥲

    4. Feb. 2026

3 von 49 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Karen Dionne

Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer Hütte auf der Upper Peninsula geführt. Ihre Erfahrungen in der Wildnis von Michigan inspirierten sie zu ihrem Psychothriller-Debüt und großen Bestseller »Die Moortochter«, dem mit »Die Rabentochter« wieder ein packender Psychothriller folgt. Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an weiteren Spannungsromanen schreibt. »Die Mohrtochter« wurde mit Daisy Ridley und Ben Mendelsohn in den Hauptrollen unter dem Titel »Das Erwachen der Jägerin« erfolgreich verfilmt.

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