Der Tod so nah
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Belinda Bauer ist in England und Südafrika aufgewachsen und lebt heute in Wales. Ihre Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten »Gold Dagger Award«.
Beiträge
In dem Buch "Der Tod so nah" von Belinda Bauer, geht es um die True Crime Reporterin Eve, welche sowohl beruflich, als auch privat sehr unter Druck steht. Ihr Chef macht Druck und im Hintergrund warten schon jüngere, welche an ihren Job wollen. Zuhause kümmert sie sich um ihren Vater, der an Demenz leidet und rund um die Uhr Betreuung benötigt. Durch ihren Beruf kommt sie in Kontakt mit einem Serienmörder, der sie benutzen will, um an mehr Aufmerksamkeit zu kommen. Der Einstieg in das Buch ist rasant und beginnt sofort mit einer spannenden Mordszene. Erst im zweiten Kapitel lernt man die eigentlich Hauptfigur Eve kennen. Das Buch springt im Verlauf auch immer wieder zu der Sicht des Mörders, was ich sehr gelungen fand, da man sich so besser in das wie und warum hineinversetzen konnte. Allgemein kamen mir die Figuren sehr menschlich vor. Eve ermittelt nicht nur, man erfährt auch viel über ihr Privatleben, und Probleme mit der Krankheit ihres Vaters. Dabei fand ich eben die Szenen, in denen das Leben mit ihrem Vater beschrieben wurde besonders gefühlvoll beschrieben und auch sehr realistisch. Jedoch hat durch diese Szenen hat die Spannung, welche sich zu Anfang sehr schnell aufgebaut hatte, in der Mitte des Buches etwas gelitten, langweilig fand ich das Buch aber zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil dadurch erschienen mir die Figuren viel greifbarer und realer. Zum Ende hin hat die Geschichte nochmal richtig Fahrt aufgenommen und das Buch hatte einen sehr spannenden Abschluss.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die Reporterin Eve Singer. Sie ist eine starke, mutige und authentische Figur, die das komplette Gegenteil des typischen Ermittler ist. Ihr Job ist es live von Tatorten zu berichten, den Tod best möglich in Szene zu setzen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um einen gut „Story“ abzuliefern und ihren Job zu behalten. Schnell zeigt sich, das nicht nur ihr Job sie sehr belastet, sondern dass sie es auch privat nicht ganz einfach hat. Eve lebt mit ihrem dementen Vater zusammen, der die meiste Zeit nicht weiß wer sie oder er selber ist. Sie pflegt ihn und hat schwer mit seinem Zustand zu kämpfen. Dies sind überwiegend traurige, aber auch lustige Szenen, denn es gibt durchaus auch ein paar lichte Momente, in denen man etwas über die Vergangenheit von Duncan Singer erfährt. Diesen Aspekt hat die Autorin exzellent in die Handlung eingebaut. Sie zeigt die Belastung der Angehörigen, den Zwiespalt, in dem sie sich befinden, ihre zerstörten Hoffnungen und die Tiefpunkte aber auch die sehr seltenen schönen, liebevollen Momente. Des weiteren bekommt man auch die Perspektive des Serienkillers zu sehen, der Eve in sein perfides Spielchen einbezieht. Leider finde ich es sehr Schade, das die Beweggründe des Killers schon innerhalb der ersten Kapitel dargelegt werden, wodurch einiges an Spannung verloren geht. Auch ist der Killer selbst eher durchschnittlich und in meinen Augen keine Person vor der man Angst haben müsste. Von Beginn an konnte mich Belinda Bauer mit ihrem lebendigen, flüssigen Schreibstil begeistern. Jedoch haben mich die ständig, oft auch mehrmals in einem Kapitel wechselnden Perspektiven sehr gestört, da ich oft nicht sofort wusste in wessen Perspektive gewechselt wurde. Nichtsdestotrotz machen der Schreibstil, die Atmosphäre und die detaillierten Beschreibungen das Buch zu einem fesselndes Leseerlebnis, das man kaum unterbrechen will.
In dem Buch "Der Tod so nah" von Belinda Bauer, geht es um die True Crime Reporterin Eve, welche sowohl beruflich, als auch privat sehr unter Druck steht. Ihr Chef macht Druck und im Hintergrund warten schon jüngere, welche an ihren Job wollen. Zuhause kümmert sie sich um ihren Vater, der an Demenz leidet und rund um die Uhr Betreuung benötigt. Durch ihren Beruf kommt sie in Kontakt mit einem Serienmörder, der sie benutzen will, um an mehr Aufmerksamkeit zu kommen. Der Einstieg in das Buch ist rasant und beginnt sofort mit einer spannenden Mordszene. Erst im zweiten Kapitel lernt man die eigentlich Hauptfigur Eve kennen. Das Buch springt im Verlauf auch immer wieder zu der Sicht des Mörders, was ich sehr gelungen fand, da man sich so besser in das wie und warum hineinversetzen konnte. Allgemein kamen mir die Figuren sehr menschlich vor. Eve ermittelt nicht nur, man erfährt auch viel über ihr Privatleben, und Probleme mit der Krankheit ihres Vaters. Dabei fand ich eben die Szenen, in denen das Leben mit ihrem Vater beschrieben wurde besonders gefühlvoll beschrieben und auch sehr realistisch. Jedoch hat durch diese Szenen hat die Spannung, welche sich zu Anfang sehr schnell aufgebaut hatte, in der Mitte des Buches etwas gelitten, langweilig fand ich das Buch aber zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil dadurch erschienen mir die Figuren viel greifbarer und realer. Zum Ende hin hat die Geschichte nochmal richtig Fahrt aufgenommen und das Buch hatte einen sehr spannenden Abschluss.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Belinda Bauer ist in England und Südafrika aufgewachsen und lebt heute in Wales. Ihre Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten »Gold Dagger Award«.
Beiträge
In dem Buch "Der Tod so nah" von Belinda Bauer, geht es um die True Crime Reporterin Eve, welche sowohl beruflich, als auch privat sehr unter Druck steht. Ihr Chef macht Druck und im Hintergrund warten schon jüngere, welche an ihren Job wollen. Zuhause kümmert sie sich um ihren Vater, der an Demenz leidet und rund um die Uhr Betreuung benötigt. Durch ihren Beruf kommt sie in Kontakt mit einem Serienmörder, der sie benutzen will, um an mehr Aufmerksamkeit zu kommen. Der Einstieg in das Buch ist rasant und beginnt sofort mit einer spannenden Mordszene. Erst im zweiten Kapitel lernt man die eigentlich Hauptfigur Eve kennen. Das Buch springt im Verlauf auch immer wieder zu der Sicht des Mörders, was ich sehr gelungen fand, da man sich so besser in das wie und warum hineinversetzen konnte. Allgemein kamen mir die Figuren sehr menschlich vor. Eve ermittelt nicht nur, man erfährt auch viel über ihr Privatleben, und Probleme mit der Krankheit ihres Vaters. Dabei fand ich eben die Szenen, in denen das Leben mit ihrem Vater beschrieben wurde besonders gefühlvoll beschrieben und auch sehr realistisch. Jedoch hat durch diese Szenen hat die Spannung, welche sich zu Anfang sehr schnell aufgebaut hatte, in der Mitte des Buches etwas gelitten, langweilig fand ich das Buch aber zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil dadurch erschienen mir die Figuren viel greifbarer und realer. Zum Ende hin hat die Geschichte nochmal richtig Fahrt aufgenommen und das Buch hatte einen sehr spannenden Abschluss.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die Reporterin Eve Singer. Sie ist eine starke, mutige und authentische Figur, die das komplette Gegenteil des typischen Ermittler ist. Ihr Job ist es live von Tatorten zu berichten, den Tod best möglich in Szene zu setzen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um einen gut „Story“ abzuliefern und ihren Job zu behalten. Schnell zeigt sich, das nicht nur ihr Job sie sehr belastet, sondern dass sie es auch privat nicht ganz einfach hat. Eve lebt mit ihrem dementen Vater zusammen, der die meiste Zeit nicht weiß wer sie oder er selber ist. Sie pflegt ihn und hat schwer mit seinem Zustand zu kämpfen. Dies sind überwiegend traurige, aber auch lustige Szenen, denn es gibt durchaus auch ein paar lichte Momente, in denen man etwas über die Vergangenheit von Duncan Singer erfährt. Diesen Aspekt hat die Autorin exzellent in die Handlung eingebaut. Sie zeigt die Belastung der Angehörigen, den Zwiespalt, in dem sie sich befinden, ihre zerstörten Hoffnungen und die Tiefpunkte aber auch die sehr seltenen schönen, liebevollen Momente. Des weiteren bekommt man auch die Perspektive des Serienkillers zu sehen, der Eve in sein perfides Spielchen einbezieht. Leider finde ich es sehr Schade, das die Beweggründe des Killers schon innerhalb der ersten Kapitel dargelegt werden, wodurch einiges an Spannung verloren geht. Auch ist der Killer selbst eher durchschnittlich und in meinen Augen keine Person vor der man Angst haben müsste. Von Beginn an konnte mich Belinda Bauer mit ihrem lebendigen, flüssigen Schreibstil begeistern. Jedoch haben mich die ständig, oft auch mehrmals in einem Kapitel wechselnden Perspektiven sehr gestört, da ich oft nicht sofort wusste in wessen Perspektive gewechselt wurde. Nichtsdestotrotz machen der Schreibstil, die Atmosphäre und die detaillierten Beschreibungen das Buch zu einem fesselndes Leseerlebnis, das man kaum unterbrechen will.
In dem Buch "Der Tod so nah" von Belinda Bauer, geht es um die True Crime Reporterin Eve, welche sowohl beruflich, als auch privat sehr unter Druck steht. Ihr Chef macht Druck und im Hintergrund warten schon jüngere, welche an ihren Job wollen. Zuhause kümmert sie sich um ihren Vater, der an Demenz leidet und rund um die Uhr Betreuung benötigt. Durch ihren Beruf kommt sie in Kontakt mit einem Serienmörder, der sie benutzen will, um an mehr Aufmerksamkeit zu kommen. Der Einstieg in das Buch ist rasant und beginnt sofort mit einer spannenden Mordszene. Erst im zweiten Kapitel lernt man die eigentlich Hauptfigur Eve kennen. Das Buch springt im Verlauf auch immer wieder zu der Sicht des Mörders, was ich sehr gelungen fand, da man sich so besser in das wie und warum hineinversetzen konnte. Allgemein kamen mir die Figuren sehr menschlich vor. Eve ermittelt nicht nur, man erfährt auch viel über ihr Privatleben, und Probleme mit der Krankheit ihres Vaters. Dabei fand ich eben die Szenen, in denen das Leben mit ihrem Vater beschrieben wurde besonders gefühlvoll beschrieben und auch sehr realistisch. Jedoch hat durch diese Szenen hat die Spannung, welche sich zu Anfang sehr schnell aufgebaut hatte, in der Mitte des Buches etwas gelitten, langweilig fand ich das Buch aber zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil dadurch erschienen mir die Figuren viel greifbarer und realer. Zum Ende hin hat die Geschichte nochmal richtig Fahrt aufgenommen und das Buch hatte einen sehr spannenden Abschluss.






