Liebe hat viele Gesichter – doch nur eines werden wir nie vergessen …
Als Kind stiehlt er die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen – und selbst das Glück und die Liebe finden?
Das Buch war ein reiner Zufallskauf für mich und somit ging ich eigentlich auch nicht mit so hohen Erwartungen daran heran. Wie der Zufall es auch so will, habe ich „Wer Schatten küsst“ auch durch einfaches reingreifen in meinem SuB herausgepickt und angefangen zu lesen. Auf keinen Fall hab ich damit gerechnet, dass es zu meinen Lieblingsbüchern hinzukommen könnte.
Ich habe mir extra so viel Zeit gelassen bei diesem Buch, um diese zarte Schönheit langer behalten zu können und demnach ist es für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei gewesen. Es hat mich auf so viele unterschiedliche Arten und Weisen berührt, mit all den noch so kleinen Geschehnissen, die ganz ohne Kitsch einfach nur süß waren und sich einen Weg in mein Herz gestohlen haben. So oft hatte ich Tränen in den Augen, immer wieder begleitet mit einem Lächeln. Jedes Gefühl war mitgefühlt.
Es würde in einem etwas Erzählenden Stil, aber hauptsächlich aus der Ich-Perspektive geschrieben, von einem Jungen, der so jung schon so erwachsen wirkt, doch erst wirklich erwachsen werden muss. Der Protagonist ist eine so wundervolle Person. Allein durch das Berühren der Schatten von ihm und einer anderen Person, erfährt er von ihrem Unglück im Leben. So bedacht darauf ihnen zu helfen und deren Unglück über sein eigenes zu stellen, jedes Mal am Boden zerstört wenn er nicht helfen konnte, macht ihn einfach zu etwas wunderbaren.
Nicht nur er war bezaubernd. Da gab es noch seine schrullige 92-jährige Nachbarin Alice, die immer wieder über ihre Kinder meckert und sie trotzdem unendlich liebt, den Hausmeister Yves seiner Schule, mit dem er als Kind trotz 30 – 40 Jahren unterschied eine tolle Freundschaft schloss, seinen Kindheitsfreund Luc, der ihm zur Seite steht wo er nur kann, natürlich auch die taubstumme Cléa, mit einem Lachen, das nach einem Cello klingt und noch so viele mehr. Dadurch wirkte dieses Buch keinesfalls überfüllt, sondern nur voll mit wundervollen Geschichten und Gesichtern, die mit All ihren Zusammenhängen ein so schönes Buch machten. So perfekt sich auch Alle anhören mögen, so sind sie es doch nicht und trotzdem empfand ich jeden als total liebevoll und eigentlich würde ich am liebsten jeden einzelnen hier aufzählen, allein weil jeder seinen eigenen besonderen Teil hinzu getragen hat.
Fazit:
Ein Buch über das Erwachsenwerden, Freundschaft, Familie, Schmerz und Zusammenhalt, über Fehler machen und daran wachsen, das infrage stellen und eben das Leben. Dieses Buch hat mich so unendlich berührt! Mehr will und muss ich gar nicht zu diesem Buch sagen.
9. Sept. 2022
5,0
Das Buch war ein reiner Zufallskauf für mich und somit ging ich eigentlich auch nicht mit so hohen Erwartungen daran heran. Wie der Zufall es auch so will, habe ich „Wer Schatten küsst“ auch durch einfaches reingreifen in meinem SuB herausgepickt und angefangen zu lesen. Auf keinen Fall hab ich damit gerechnet, dass es zu meinen Lieblingsbüchern hinzukommen könnte.
Ich habe mir extra so viel Zeit gelassen bei diesem Buch, um diese zarte Schönheit langer behalten zu können und demnach ist es für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei gewesen. Es hat mich auf so viele unterschiedliche Arten und Weisen berührt, mit all den noch so kleinen Geschehnissen, die ganz ohne Kitsch einfach nur süß waren und sich einen Weg in mein Herz gestohlen haben. So oft hatte ich Tränen in den Augen, immer wieder begleitet mit einem Lächeln. Jedes Gefühl war mitgefühlt.
Es würde in einem etwas Erzählenden Stil, aber hauptsächlich aus der Ich-Perspektive geschrieben, von einem Jungen, der so jung schon so erwachsen wirkt, doch erst wirklich erwachsen werden muss. Der Protagonist ist eine so wundervolle Person. Allein durch das Berühren der Schatten von ihm und einer anderen Person, erfährt er von ihrem Unglück im Leben. So bedacht darauf ihnen zu helfen und deren Unglück über sein eigenes zu stellen, jedes Mal am Boden zerstört wenn er nicht helfen konnte, macht ihn einfach zu etwas wunderbaren.
Nicht nur er war bezaubernd. Da gab es noch seine schrullige 92-jährige Nachbarin Alice, die immer wieder über ihre Kinder meckert und sie trotzdem unendlich liebt, den Hausmeister Yves seiner Schule, mit dem er als Kind trotz 30 – 40 Jahren unterschied eine tolle Freundschaft schloss, seinen Kindheitsfreund Luc, der ihm zur Seite steht wo er nur kann, natürlich auch die taubstumme Cléa, mit einem Lachen, das nach einem Cello klingt und noch so viele mehr. Dadurch wirkte dieses Buch keinesfalls überfüllt, sondern nur voll mit wundervollen Geschichten und Gesichtern, die mit All ihren Zusammenhängen ein so schönes Buch machten. So perfekt sich auch Alle anhören mögen, so sind sie es doch nicht und trotzdem empfand ich jeden als total liebevoll und eigentlich würde ich am liebsten jeden einzelnen hier aufzählen, allein weil jeder seinen eigenen besonderen Teil hinzu getragen hat.
Fazit:
Ein Buch über das Erwachsenwerden, Freundschaft, Familie, Schmerz und Zusammenhalt, über Fehler machen und daran wachsen, das infrage stellen und eben das Leben. Dieses Buch hat mich so unendlich berührt! Mehr will und muss ich gar nicht zu diesem Buch sagen.
Marc Levy wurde 1961 in Frankreich geboren. Nach seinem Studium in Paris lebte er in San Francisco. Mit siebenunddreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn seinen ersten Roman, »Solange du da bist«, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem ist jeder neue Roman ein internationaler Bestseller. Weltweit wurden über 40 Millionen Exemplare verkauft, und Marc Levy wird in neunundvierzig Sprachen übersetzt. Er lebt zur Zeit mit seiner Familie in New York.